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NAVEL – Loverboy

Die schweizer Band NAVEL bringt mit „Loverboy“ ihr drittes Album raus. Schon immer ließen sich NAVEL von den Klängen des Noiserock-Genres inspirieren – so auch auf ihrer neuen Platte. Doch im Vergleich zu den Vorgängeralben „Frozen Souls“ (2009) und „Neo Noir“ (2011) klingt „Loverboy“ doch deutlich wärmer und nach Sommer. Dies mag an der neuen Besetzung liegen, die in zehn Jahren Bandgeschichte bereits die vierte ist. Eine wechselnde Besetzung rund um Frontmann Jari Antti.

Neu in der Band sind Marco Näf, Massimo Tondini und Martin Huber. Auch neu: NAVEL wird instrumental durch eine zweite Gitarre und Keyboards unterstützt, was für Fans dieser Band sofort zu hören ist. NAVEL klingt nicht völlig neu. Es sind nur kleine Veränderungen, mit denen der Stil bewahrt wird.

Im letzten Jahr bespielte Navel erneut einige Festivals, unter anderem das Orange Blossom Festival. In der Vergangenheit spielten sie immer wieder auf den Bühnen amerikanischer Festivals. Ihre Musik trifft dort auf Gefallen, was wohl nicht anders zu erwarten ist, denn auch Einflüsse des dort heimischen Americana verzeichnen sich in dem Sound aller ihrer Alben.

Das neue Album wird von einem warmen Sommergefühl durchzogen. Es hat einen klaren Aufbau von Anfang bis Ende. Rockig eingeleitet durch den Song „Cold Blood“, ruhig und im NAVEL-Stil ausgeläutet durch „Shine On“. Das Album fängt die Zuhörer. So vor allem Titelsong „Loverboy“ und auch „The Sun For Me“, zu dem im Januar bereits ein Video veröffentlicht wurde, das von der Decoy Collective GmbH gedreht wurde.

 

NAVEL machen, was sie wollen und vor allem machen sie Alles selbst. Ein DIY Band, die sich und ihrem Stil immer treu geblieben ist. Intuitionen spielen eine große Rolle, so auch bei der Auswahl des Cover Bildes. Auf das Foto stoß Anttis Freundin zufällig im Internet. Es ist eine Fotografie der amerikanischen Fotografin Hilary Hulteen – ein erneuter Blick über den großen Teich.

Loverboy“ ist ein Schritt in ein neues Jahrzent der Band. Mit neuem Klang – und der stets bestehenden Stilsicherheit.


VÖ: “Loverboy” am 08. Februar bei Noisolution

1 Reaktion

  1. Wenn schon keine fachliche Review, dann sollten wenigstens die Eckdaten stimmen. Ich weiß, negative Kommentare braucht kein Mensch, aber um das mal richtig zu stellen: Frozen Souls hieß das Debüt von NAVEL aus dem Jahr 2009 und das Orange Blossom Special Festival ist in Beverungen im Weserbergland, wo Navel letztes Jahr einen fulminanten Auftritt hatten, also bei uns hier in Deutschland und nix Florida. Der weilen ist Loverboy ein absoluter Stilbruch zu dem was vorher durch den Äther gejagt wurde, aber über die Musik wird hier ja nicht mal im Ansatz gesprochen. Schade. Das Teil ist nämlich wirklich gut geworden.

    De

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