Mainstage


Jack Daniels Rocknight in der Outpost/ Göttingen

27. Nov 2002 | von Robert

Nur einen Tag nach dem Konzert der Briefs, dem 15.11. startete bereits das nächste Rockhighlight in Göttingen. Die Jack Daniels Rocknight machte in der Outpost Station. Ihr wisst schon, das ist dieses Gesöff, was man am liebsten mit Cola trinkt und sich immer am nächsten Tag wundert, wie man nach Hause kam und warum der Schädel so brummt.
Pünktlich gegen 21 Uhr begann das Spektakel, welches wie immer durch ein gut besetztes Line Up zu bestechen wusste. Die zur Zeit sehr angesagten und bereits als neue Rockhoffnung gehandelten Union Youth eröffneten den Reigen an diesem Abend. Als ich an der Outpost aufschlug, hatten sie aber schon die Hälfte ihres Sets hinter sich. Was ich noch mit bekam, war ganz ordentlich, irgendwo im Stoner Rock Bereich, mit leichtem Hang in Richtung Nirvana. Besonders originell war es mit Sicherheit nicht, aber okay. Zum Schluss wurde das Equipment verwüstet, was natürlich im Grunde so alt ist wie die Elvis Filme. Toll! Absolut Überflüssig!
Für mich folgte danach das Highlight des Abends. Gluecifer aus Norwegen erklommen die Göttinger Bretter, die die Welt bedeuten und die Meute in der fast ausverkauften Outpost feierte sie doch ziemlich ab. Ein guter Gig, den die Osloer vorlegten, auch wenn die Ansagen von Sänger Biff Malibu doch schon sehr nervten und ebenfalls unter die Kategorie überflüssig fielen. Musikalisch rockten sie aber Göttingen und es war sonst nichts an ihrem Gig auszusetzen. Alle Alben kamen zum Zuge und auch die bekannten Songs wurden nicht vergessen, das überragende "Easy Living" mit eingeschlossen. Gluecifer bewiesen einmal mehr, dass sie zu einer der besten skandinavischen Rockbands herangereift sind.
Danach wechselte sich das Publikum, glaube ich, zu 100 Prozent aus. Die Leute, die bei Gluecifer dem Treiben mit ein wenig Abstand und Skepsis von weiter abseits der Bühne gefolgt waren, drängten nun nach vorne, während die Massen, welche die Norweger abgefeiert hatten, nun in den Hintergrund wanderten. A aus England folgten und bildeten so den Abschluss der diesjährigen Jack Daniels Rocknight. Begannen sie noch recht flott und sehr punkig angehaucht, ließen sie doch leider sehr schnell nach und fingen an mich zu langweilen. Ne, bei bestem Willen, das war nichts. Irgendwie ein wenig lustlos wirkten die Briten und mit der poppig, rockigen Alternativschiene kamen sie bei mir ebenfalls nicht gut weg, so wechselte ich an die Bar und war froh, als es vorbei war. Und dennoch blieb unter dem Strich ein netter Abend mit viel Abwechslung übrig.

The Briefs rocken im Keller vom Jungen Theater / Göttingen

27. Nov 2002 | von Robert

Wir schrieben den 14.11, in Göttingen im Keller vom Jungen Theater stand das nächste Konzert an und diesmal für faire 5 Euro spielten The Briefs aus Seattle auf. Eine Band mit großer Perspektive, die gerade wohl auch zu den angesagtesten Rock ´N Roll Combos überhaupt zählt. So gegen 22.30 Uhr begannen die vier Jungs mit ihrem Set und ich musste mich fast am Boden kringeln vor lachen. Allesamt trugen spacige 70er Jahre Sonnebrillen, schrille Hemden und Kostüme und der Sänger fiel durch ein abgeschnittenes Telefonkabel um den Hals ebenfalls noch positiv auf. Wirklich, schon mal ein absoluter Augenschmaus und Lachkrampfgarant.
Der Laden war gut gefüllt und The Briefs legten los wie die Feuerwehr. Sofort rasteten die Anwesenden aus. Der 70er und 80er Rock- und Wavepunk kam wirklich gut an und die Amis wurden von der ersten bis zur letzten Minute frenetisch abgefeiert. Klasse Gig!
Nach knapp einer Stunde war dann leider schon Schluss, aber ich hatte eine Wahnsinns Rockband und wohl eines der besten Konzerte seit langem gesehen. Zufrieden zog ich von dannen.

The Pietasters - Turbo

26. Nov 2002 | von Robert

Nach drei Jahren Abstinenz sind auch die Pietasters mit "Turbo", erschienen auf Make my Day Records wieder da und melden sich eindrucksvoll zurück. Die Pietasters schaffen es in beindruckender Manier Soul, Rock, Punk Reggae und natürlich Ska zu einer hervorragenden Mischung zu verarbeiten, die es in sich hat. Eine reine Skaband sind die Pietatsers allerdings nicht und gerade das hebt sie hervor und macht besonders auch "Turbo" so hörenswert. Niemals wird die Platte langweilig, und gerade das macht es für mich aus. Zusätzlich besitzt "Turbo" auch noch gehörigen Drive und lädt zum Tanzen ein.
Im Besonderen "Set me up" und "mellow mood" sind Anspieltipps und heben sich noch von einer schon guten Platte ab. Nachdem sich die Amerikaner von Hellcat Rec. getrennt haben, kehren sie sich also eindrucksvoll wieder und können mit ihrem neuen Werk sicher neue Freunde gewinnen.

Stinking Polecats - A song for your boyfriend

26. Nov 2002 | von Robert

Sind die Ramones jetzt doch wieder auferstanden? Sind Dee Dee und Joey doch noch am Leben? Schließlich wird Elvis ja auch immer noch lebend in den Vereinigten Staaten gesehen und der ist schon fast 30 Jahre tot. Dieses und noch viel mehr in der gleichen Richtung ging mir durch den Kopf, als ich die Stinking Polecats mit ihrem Album "A song for your boyfriend", Wynona Records, das erste Mal in den CD Player schob.
Die gesamte CD der Italiener erinnert schon sehr an die grösste Punkband aller Zeiten und rockt auch ganz gut ab. Ja, vielleicht fehlt ein wenig die Abwechslung und vielleicht ist das ganze auch nicht besonders originell und vielleicht werden die Ramones auch schon viel zu häufig nachgeahmt. Dennoch denke ich das dort eine gute CD entstanden ist. Erstens sind die Stinking Polecats mehr als nur eine Kopie der Ramones und zweitens rockt die Scheibe wirklich gut und macht Lust mal wieder das Tanzbein zu schwingen. Daher sind die Italiener wirklich empfehlenswert!

Elemae - 2 Song EP

26. Nov 2002 | von Robert

"Sleeping with adenaline" von Elemae ist eine 2 Song EP, auf Vinyl, erschienen auf Ignition Records, auf der die Jungs aus New Jersey Alternativ/ Emo Rock zum Besten geben. Doch die beiden Songs "Sleeping with adrenaline" und "Science Kit", reichen für mich nur bedingt aus, um die Band vernünftig bewerten zu können. Denn auch nach dem vierten oder fünften Durchlauf finde ich die Musik, wie gesagt Emo Roch a la Favez oder Jimmy Ear World, ganz nett, aber irgendwie fehlt das besondere Etwas, das berühmte letzte Quäntchen, was diese Band oder gerade diese Vinylplatte hervorhebt. Daher wäre es durchaus interessant, mehr von dieser Combo zu hören, um sie besser einschätzen zu können. Denn so bleibt nur das Fazit, schöne Melodien, nett, aber nicht mehr.

Eden Maine - The Treachery Pact

26. Nov 2002 | von Robert

Mit Eden Maine und ihrem 6 Song Album "The Treachery Pact", erschienen auf Ignition Records, ist mir ein absoluter Geheimtipp, ein absolutes Sahnestück ins Haus geflattert. Die Engländer schaffen es Hardcore Elemente geschickt mit einer gesunden Portion Noise, und einigen feinen Melodien zu verbinden und kommen dennoch gewaltig und krachig daher und hauen den Zuhörer im wahren Sinne des Wortes aus seinem Hörsessel oder ähnlichem. Im besonderen der Schreigesang erinnert dabei allerdings auch vehement an Szenegrößen wie Dillinger Escape Plan oder Converge, wobei die melodischen Parts eher Richtung Mike Patton gehen. Eine Newcomerband ist da auf der Bildfläche erschienen, die Ambitionen auf mehr anmeldet und sicherlich nach oben schielt. Die 6 Songs auf dieser Debütscheibe machen Lust auf mehr, hoffentlich bald und dann auch bitte live.

The Hellacopters - By the grace of god

26. Nov 2002 | von Robert

"By the grace of god" ist das mittlerweile fünfte Album der Stockholmer Rockgiganten und das mittlerweile zweite Major Album, veröffentlicht auf Island Mercury. Geboten wird wieder einmal der bereits typische Hellacopters Sound in Manier des Skandinavischen Rocks. Wieder einmal erwarten den Hörer Rockhymnen, wie "All new low" oder "better than you", die durch Melodie und Geschwindigkeit gleichermaßen überzeugen können und sich so von anderen skandinavischen Rockbands abheben. Wieder können die Hellacopters überzeugen. Zwar kommen sie nicht ganz an das grandiose "Grande Rock" heran, können aber den unmittelbaren Vorgänger "High Visibility" in den Schatten stellen. Die Hellacopters legen also ein gutes Rockalbum vor, mit welchem man sie nach wie vor nur schwer vom Rockolymp wird stürzen können. Ende November und Anfang Dezember werden die vier Schweden ihr neues Album dann auch live in Deutschland vorstellen. Wetten, dass sie auch dort rocken?

The Vandals - Internet dating super studs

26. Nov 2002 | von Robert

Schon nicht mehr ganz so neu ist das neue Album von den Vandals "Internet dating studs", welches auf Kung Fu Rec. veröffentlicht wurde. Im großen und ganzen bieten die Kalifornier ihren typischen Fun Punk, der gut ins Ohr geht und zu überzeugen weiß. Bands wie NOFX oder Lag Wagon kommen einem da schon schnell in den Sinn. Das Album selber ist ganz gut ausgefallen, obwohl ich eigentlich nicht so der Fun Punk Freund bin. Dennoch gefallen die Vandals mir durchaus, denn die Musik besitzt guten Drive und eine gesunde Durchschlagskraft und kann so auch gut abgefeiert werden. Besonders die Songs "Soccer Mom" und "Little Weirdo" sind hitverdächtig und absolute Ohrwürmer. Eine durchaus nette Platte, die einiges zu bieten hat.

Dada Ante Portas - Bound For Nowhere

26. Nov 2002 | von Emrah

Wilkommen zu einer weiteren Folge von „Musik, die die Welt nicht braucht“. Dada Ante Portas ist eine Band aus der Schweiz, die ihren amerikanischen Vorbildern in Sachen netter Alternative-Rock nacheifert und eigentlich auch ganz passable Songs schreibt, doch irgendwie hinterlässt ihr Release „Bound For Nowhere“ bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Ich kann wirklich nicht behaupten, dass die 14 Stücke schlecht sind, aber man hat alles schon tausendmal gehört. Eine gute Produktion, nette Melodien, die man man gleich mitsingen kann und Typen wie aus dem Neckermann-Katalog (Herrenmode-Seiten) reichen mein Ansicht nach noch lange nicht, um in den Rock-Olymp aufzusteigen.
Punktabzüge gibt es auf jeden Fall für die klischeehaften Texte. Einen Satz wie „everybody needs someone to love” braucht man nicht dreimal zu wiederholen. Und ich könnte noch einige andere Tracks zitieren, aber das würde den Rahmen sprengen. Zwischendurch lassen Dada Ante Portas auch Country-, Blues-, Sixties- und Seventies-Anleihen mit in die Musik miteinfliessen, so dass für Abwechslung schon mal gesorgt wäre. An dieser Stelle muss ich allerdings zugeben, dass mir Track Numer Sieben „Want You So Badly“ sogar ganz gut gefällt.
Wer von Bands wie The Calling, Lifehouse, Bon Jovi, Live oder Counting Crows nicht genug bekommen kann, sollte sich „Bound For Nowhere“ ruhig antun. Der Rest braucht diese CD sicherlich nicht.

Spirit of the Streets Tour in Göttingen/ Junges Theater

26. Nov 2002 | von Robert

Am 2.11 kam der große Streetpunktross nach Göttingen, denn die Spirit of the Streets Tour machte Halt in meiner Wahlheimat. Ausgetragen wurde das ganze im Jungen Theater, was von der Größe ganz gut geeignet erschien. Ab 19.10 Uhr war Einlass, der Preis betrug rekordverdächtig unverschämte 19 Euro und schon um 19.15 Uhr musste mit den Beltones die erste Band auf die Bühne. Vor 5-10 Leuten spielte die Streetpunkband ihr Set herunter. Ich verpasste die Band leider völlig, da ich noch ein Interview mit Roger Miret führte. Als Anfangszeit war übrigens 20 Uhr angegeben. So behandelt man eigentlich keine Band
Es folgten On the Rise aus New York, die auf der großen Bühne und in der leeren Halle mit ihrem New York Hardcore eher verloren wirkten. Zwei Tage später im Chez Heinz in Hannover überzeugten sie dagegen auf voller Line und gewannen viele Fans hinzu.
Dann folgten Pistol Grip, welche ganz gut in der noch spärlich gefüllten Halle ankamen. Auch sie boten Streetpunk dar, leideten aber wie alle Bands auch unter einem beschissenen Sound, der seines gleichen sucht. Während die Band bereits spielte lief noch Musik eine ganze Weile vom Band durch die Boxen, was für ein stümperhafter Anfängerfehler, unglaublich.
Als nächstes kamen Roger Miret and the Disasters, welche eines der Highlights darstellten und eigentlich schon gar nicht spielen wollten, da sie den Eintrittspreis für zu unverschämt hoch hielten. Aber der Streetpunk der New Yorker, um Frontmann und Hardcorelegende von Agnostic Front, Roger Miret wusste zu gefallen. Alle Hits des gleichnamigen Debütalbums wurden geboten, wobei besonders die leicht abgeänderte Coverversion von Cock Sparrer "New York belongs to me" zu überzeugen wusste.
So langsam hatte sich das Theater vielleicht zur Hälfte gefüllt, da enterten dann die Erlanger Oi Punker Oxymoron die Bühne und es bildete sich zum ersten Mal ein ordentlicher Moshpit vor der Bühne. Es war ein netter Gig, einer der letzten übrigens, da sich die Band inzwischen aufgelöste hat, und die prollige Oi Musik kam auch ganz gut an. Ganz netter Gig, wobei der Schwerpunkt auf dem letzten Album "Feed the breed" lag.
Abschließend sollte das Highlight des Abends kommen. Die Berliner Mad Sin, doch der Sound war noch mieser, die Stimmung nicht mehr so gut, die Leute wirkten ausgelaugt und auch Mad Sin schienen nicht so frisch und fit zu sein, wie sonst. Der Kontrabass klang zusätzlich wie Maschinengewehrfeuer. Dennoch machten sie durchaus Laune und kamen ganz gut an. Natürlich spielten sie hauptsächlich Tracks ihres letzten Albums "Survival of the sickest". Und dann war sie vorbei, die lange Streetpunknacht. Auch sie hinterlies ob des hohen Preises und des miesen Sounds einen faden Beigeschmack, der nicht wegzuwischen ist. Wenigstens überzeugten einige der Bands.

Peter Pan Speed Rock in Göttingen / Junges Theater Keller

26. Nov 2002 | von Robert

Es ist nun doch schon ein paar Tage her, da spielten Peter Pan Speedrock in Göttingen im Keller vom Jungen Theater, am23.10, womit der Startschuss für eine neue Konzertgruppe in Göttingen gegeben werden sollte. Doch nicht alles verlief wirklich reibungslos an diesem Tag. Es gab keine Vorband und der Eintrittspreis lag mit Sage und Schreibe 8 Euro doch ziemlich hoch. Kein Wunder, das mit ca. 60 Leuten der Keller nur spärlich besucht war. Im Vergleich dazu, zwei age zuvor hatten Peter Pan Speedrock noch in Hannover im Chez Heinz vor knapp 200 Leuten gespielt, mit zwei Vorbands (Derozer und Down and Away) und das für schlappe 6 Euro. Das ganze mutet daher schon sehr merkwürdig an.
So gegen 22.30 Uhr betraten die drei holländischen Speedkünstler die Bühne und bretterten los wie die Feuerwehr. Die Eindhovener wussten zu überzeugen und das Publikum ging gut mit. Ein Speedrockhammer folgte dem anderen, wobei sich die Holländer durch ihre gesamte Diskographie arbeiteten und auch einige Songs der zuletzt erschienenen Cover EP zum Besten gaben. Ein wirklich gelungener Auftritt. Leider war nach genau 60 Minuten schon Schluss und man blieb doch mit einem bitteren Beigeschmack zurück, zu komisch mutete der Eintrittspreis insgesamt doch an.

Belasco - Technique

25. Nov 2002 | von Nea

„I’ve never ever been told, bored of loosing tired and cold“… klingt verdächtig nach vor Selbstmitleid triefendem Gitarrenpop alà Starsailor.
Doch dann bekommt das Ganze eine Wendung: „I am the greatest, but you already know“… wie, nun nicht nur Starsailor, sondern auch noch Oasis?

Belasco sind 3 Jungs aus London, alle Mitte 20 und sie klauen. Und das verdammt gut!

Noch eine Gittarrenband von der Insel braucht die Welt eigentlich nicht. Coldplay und Travis sind vollkommen ausreichend….denkt man. Bis man Belasco’s Mini Album „Technique“ hört.

Einer „Coldplay Manics Mischung“ fügen Tim Brownlow, Duff Battye und Bill Carteledge die nötige Prise Sarkasmus und Ambition, - eben Belasco - hinzu.
Gleich der Opener und seines Zeichens auch Single „15 Seconds“ überzeugt vom ersten Akkord an und wird nur noch von dem dritten Stück der Platte „Mask“ übertroffen.

Die Arbeiten für ihr nächstes Album haben sie bereits abgeschlossen und man darf gespannt warten, ob das im Frühjahr erscheinende Werk denn genauso begeistert wie das aktuelle „Technique“.

Den Namen teilen sich Belsco mit einem Zauberer aus Italien des 13ten Jahrhunderts. Vielleicht ist das auch der Grund warum ihre Lieder diese gewisse Magie begleitet.

Glassjaw - Worship And Tribute

25. Nov 2002 | von Deniz

Hier will eine Band wohl gehörig den trendverklumpten Boden der amerikanischen
Musiklandschaft auflockern. Ironischerweise hat die Truppe aus New York mit Produzentenheld
Ross Robinson einen Mann hinter den Reglern, der eben für diese Entwicklung in den
Staaten und auch bei uns zu Lande mitverantwortlich ist, die Glassjaw scheinbar (hörbar) so angepisst hat. Die fünf Jungs zeigen den erfolgsverwöhnten Bands mit ihrem ehrlichen, engagierten Stilverkehr
aus Hardcore und Emo wo der Hammer hängt. Hier klingt nichts glattgeschliefen, angebiedert oder auf Kommerz ausgelegt.
Der Sänger schlängelt sich von Hardcoregekrächze zu wunderbar schrägen Emomelodien und manchmal sogar zu poppigem Geschnulze, die Instrumentalisten machen gewaltig Dampf unterm Arsch, um dann im nächsten Moment mit exzentrischen Gitarrenspiel wieder leisere Töne anzuschlagen. Absolut uneingängig und widerwillig. Und genau diese Sperrigkeit wird die Limp Bizkit Kiddies davon abhalten sich diese CD anzulegen. Glassjaw erzielen somit einen Effekt, der es erzwingt, sich das Album mehrere male anzuhören. Dabei machen sie es aber auch geübteren Ohren wahrlich nicht einfach. Man muss sich schon ein wenig Zeit nehmen, um den künstlerischen Anspruch dieser Scheibe zu entdecken. Aber wenn es einmal so weit ist, dann wollen die Melodien auch nicht mehr aus dem Ohr. Die Single ?Cosmopolitian Bloodloss? ist immerhin ein kleiner Hit in hiesigen Tanzschuppen. Songs wie der Opener "Tip Your Bartender", "Mu Empire", "Pink Rose" oder das furiose "Radio Cambio" sind fantastische kompromisslose Songs, die nicht nur bei At The Drive In Fans Gefallen finden wird. Abgerundet wird ?Worship And Tribut? von einem gut aufgemachten Multimedia-Part (inkl. Clips und Lyrics).

Amerika erobern wir später

24. Nov 2002 | von Emrah

Union Youth werden derzeit als die Nachfolger von Nirvana gehandelt. Post-Grunge also? Vielleicht. Kritiker und Fans zeigen sich jedenfalls gleichermaßen begeistert von der Truppe die just ihr Debut-Album „The Royal Gene“ via Eastwest herausbrachte. Es gehört schon eine Menge Mut, Selbstbewussttsein und verdammter Attitude dazu, Fred Durst und Rick Rubin den Stinkefinger zu zeigen und das verlockende Angebot, in den USA bei einem Major wie Geffen Records zu unterschreiben, abzulehnen. Amerika wollen sie aber erst später erobern. Kompromisse? Das Wort kennen die vier aus Bad Bentheim (an der holländischen Grenze) nicht. Sie wollen einfach nur rocken. Emrah Kilic wollte alles wissen und zog die Jungs im Vorfeld ihres Auftrits in der Göttinger Outpost vor das Mikrofon. Sänger Matze und Drummer Bowy standen Rede und Antwort. Aufnahme läuft!

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Wie lief die Jack Daniels-Tour bisher? Heute ist ja der letzte der insgesamt fünf Gigs.</b>
Bowy: Gluecifer sind sehr cool und es macht einfach Spass. Man ist auf einer Jack Daniels-Tour, also relativ oft besoffen. Und das ist ja eigentlich gut. Da kriegt man halt so Flaschen. Manchmal.<b>
Wie waren die Reaktionen des Publikums?</b>
Bowy: Verschieden. Kam auf die Stadt und die Uhrzeit an. In Bremen z.B. mussten wir auf die Bühne, wenn man normalerweise noch &#8222;Verbotene Liebe&#8220; guckt. Um 19 Uhr gehen die Leute doch nicht auf ein Konzert!<b>
Wie sieht es nach dieser Tour mit Live-Auftritten aus?</b>
Bowy: Mit Ikara Colt haben wir noch zwei Gigs und im Januar spielen wir dann mit den Beatsteaks.<b>
Mit welcher Band würdet ihr gerne mal auf Tour gehen?</b>
Bowy: Wir hatten das Glück, schonmal mit einer sehr, sehr guten Band auf Tour gehen zu können. Das war mit McLusky. Das ist für uns eine super Band gewesen. Die sind richtig geil.<b>
Mal zu Eurem Debut-Album. Also ich war ja schon überrascht, dass im Jahre 2002 noch so eine CD rauskommt - im positiven Sinne! Es sind keine modernen Elemente zu hören. Ich schätze mal beabsichtigt.</b>
Bowy: Ich glaube nicht, dass es beabsichtigt war. Wir haben einfach Musik gemacht und sind wohl durch Sachen beeinflusst, die jetzt schon zehn, 20 oder 30 Jahre alt sind, als wir noch gar nicht herumgelaufen sind. Von moderner Musik bin ich fast gar nicht beeinflusst. Das meiste finde ich scheisse! Und deswegen klingen wir auch nicht so.
Matze: Wir sind alle große Fans von Steve Albini. Sein Sound passt auch gut zu unserer Musik. Es soll halt rauh sein. <b>
Überraschend, dass euch mit Eastwest-Records ein Major unter Vertrag genommen hat. </b>
Matze: Ich glaube, dass es gar nicht so eine Label-Entscheidung war, uns unter Vertrag zu nehmen, sondern dass es dort ein, zwei Leute gibt, denen das sehr gut gefallen hat. Das war sicherlich nicht einfach für diese Leute, uns da unterzubringen. <b>
Wart ihr selbst überrascht oder habt ihr diese Resonanz erwartet?</b>
Matze: Ich weiss es nicht wirklich. Ich war mir eigentlich immer sicher, dass wir irgendwann einen Plattenvertrag bekommen werden mit dem was wir machen. Das hatten wir uns schon gedacht. Aber, dass uns mal ein Major haben will, war bestimt nicht der Gedanke. Wir haben es einfach überall hingeschickt. Ob jetzt alles viel zu schnell gegangen ist, kann ich nicht sagen, weil eben alles so schnell gegangen ist. Ich stelle gerade fest, dass viele Zeitungen über uns schreiben. Die ersten drei Sachen habe ich mir vielleicht durchgelesen.<b>
Es haben ja auch noch andere Ihr Interesse an Euch gezeigt. Unter denen waren auch Fred Durst und Rick Rubin (Produzent der Red Hot Chilli Peppers). Wie haben die von euch Wind bekommen?</b>
Matze: Als unser Demo fertig war, haben wir es in Deutschland zu ein paar Firmen geschickt, hatten aber eigentlich die ganze Zeit diesen Gedanken, dass Deutschland es nicht wirklich verstehen kann, was wir machen, und dass es für uns auch nicht gut ist, in Deutschland Musik zu machen. Vor allem Plattenfirmen verstehen es in Deutschland nicht. Weil wenn sie diese Art von Musik verstehen würden, dann würden hier nicht so viele Scheiss-Bands rumlaufen. Es gibt gute Bands in Deutschland, aber keine deutsche Plattenfirma will sie signen. Also dachten wir: Wir müssen ins Ausland! Deswegen haben wir unsere Sachen auch nach Amerika und Schweden geschickt. Es war natürlich sehr cool, dass die sich gemeldet haben. Ich glaube Plattenfirmen stacheln sich dann irgendwann gegenseitig hoch. Es hat wenig mit dem zu tun, was wir hier machen. Irgendeine Plattenfirma findet das gut und wenn dann noch Fred Durst was damit zu tun hat oder überhaupt Amerika, dann dreht Deutschland schonmal direkt am Rad und rafft endlich, dass es irgendwas verpasst. Es geht bei all diesem Scheiss sowieso fast nie um Musik. Da kann man nur ganz wenige Leute antreffen, die sich wirklich für die Musik interessieren. Und bei Eastwest haben wir eben zwei Leute kennengelernt, denen es um die Musik geht und um gar nichts anderes. Und wenn eine Band so hochgejubelt wird, wie das bei uns der Fall ist, dann muss man den Leuten auch sagen, dass sie zweimal hingucken sollen, ob das überhaupt stimmen kann, was da gerade gesagt wird. <b>
Und was hat euch nicht gepasst? Was hatten die Amis denn mit euch vor?</b>
Matze: Die wollten wieder eine Band fürs Radio. Aus jeder Rock-Band wollen sie ihre ganz persönliche kleine Lieblingsband machen. Irgendwann war das für uns klar. Deswegen haben wir dann auch abgelehnt.<b>
Aber ihr wollt doch auch ins Radio, oder nicht?</b>
Matze: Ich würde ins Radio wollen, aber unsere Musik nicht dafür ändern.
Bowy: Wir haben es ja auch nicht direkt an Fred Durst geschickt, sondern an Geffen Records und da hat er es wohl irgendwie zwischen die Finger bekommen. Wir waren aber mit den Leuten auf einer komplett anderen Wellenlänge. Man muss ja auch irgendwo zusammen klar kommen, sonst funktioniert es nicht.<b>
Also erscheint die CD nicht in den USA?</b>
Bowy: Nein.<b>
Warum denn nicht?</b>
Matze: Es wird auf jeden Fall eine Platte von uns in Amerika rauskommen, aber wahrscheinlich nicht &#8222;The Royal Gene&#8220;. Denn so wie die Platte produziert ist, würde sie so dort noch nicht funktionieren. Wir wollen das ganze aber nicht edler oder softer machen. Es muss einfach noch mehr Druck drin sein. Ich bin noch nicht ganz zufrieden. Es ist noch nicht fertig für mich. Und ich würde es selbst auch noch nicht wollen, dass die da jetzt rauskommt. Ich will da erst die nächste rausbringen.<b>
Hat Eure Plattenfirma, nachdem die Aufnahmen abgeschlossen waren, noch irgendetwas an dem Album ändern wollen?</b>
Matze: Es gab einzelne Songs, wo sie noch was verändern wollten, aber das haben wir nicht getan. Wir achten darauf, dass man uns nicht herumschiebt. Das ist ganz wichtig. <b>
Ihr werdet ständig mit Nirvana verglichen. Nervt euch das langsam?</b>
Matze: Es nervt wie Sau, aber anscheinend ist da was dran. Ich hab Nirvana früher natürlich gehört. Und jeder, der das nicht gehört hat, hat meiner Meinung nach die wahrscheinlich größte Band, die es überhaupt jemals auf dieser Welt gab, nicht verstanden oder verpasst. Aber es geht uns nicht darum, diese Band zu kopieren. Wir sind mit dieser Band aufgewachsen, deswegen geht es einfach in die Richtung. Ich habe auch gar keine Lust, etwas ganz neues oder anderes zu machen. Aber ich finde halt nicht, dass unsere Songs in irgendeiner Weise Nirvana-Kopien sind. Die Ähnlichkeit ist wahrscheinlich eher, dass wir in unseren Songs eine Strophe haben und dann irgendwann einen Refrain, dann noch eine Strophe, dann ein Solo und dann noch ein Refrain und dann das Ende. Das ist für mich der größte Zusammenhang, den man ziehen kann. Aber es muss schon was dran sein, wenn es alle Leute sagen. <b>
Im CD-Heft sind keine Texte abgedruckt. Deswegen müsst Ihr jetzt was zu den Texten erzählen.</b>
Matze: Müssen wir nicht. <b>
Aber mal ganz kurz beschreiben worum es geht. Gibt es vielleicht einen roten Faden oder eine bestimmte Thematik?</b>
Matze: Es geht darum, dass wir 23 Jahre alt sind und in einer Welt voll Scheisse leben. Davon handelt jeder Text auf irgendeine Weise. <b>
Würdet ihr bei der nächsten CD irgendetwas anders machen?</b>
Matze: Wir wollen kein Konzept-Album machen, aber ich will ins Studio gehen und ein Album aufnehmen und nicht eine Anhäufung von Songs, so wie das jetzt passiert ist.<b>
Im Booklet sind nicht eure echten Namen abgedruckt. Warum habt ihr euch Pseudonyme zugelegt?</b>
Matze: Ich glaube, dass es niemanden wirklich angeht wie wir wirklich heissen und es ist mir auch egal, was die Leute davon halten. <b>
Aber jeder, der euch von den Vorgänger-Bands kennt, kann sich das ja zusammenreimen.</b>
Matze: Klar kann es jeder herausfinden und wir wollen da auch gar nichts groß verheimlichen. Aber ich will den Leuten nicht auf die Nase binden, wie ich heisse, wo ich wohne, was meine Hobbys sind und wie oft ich mir die Zähne putze. Geht halt niemanden was an. Ausserdem geben wir uns selbst immer irgendwelche anderen Namen. Die standen quasi schon vor der CD. Aber wir verwenden noch viele andere. <b>
Was hatte Eure Vorgänger-Band Jonas nicht, was ihr jetzt habt?</b>
Matze: Wir sind älter geworden. Wir waren sehr jung, als wir mit dieser Band einen Plattenvertrag bekommen haben.<b>
War es auch zu früh?</b>
Matze: Ich glaube nicht. Aber wir waren auf dem Weg, der uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Deswegen würde ich nie, das, was ich dort gemacht habe, verleugnen wollen. Es war eine wichtige Sache.
Bowy: Ich war ja nicht bei Jonas und ich kann sagen, dass es nichts mit besser oder schlechter zu tun hat. Es ist einfach anders. In allen Bereichen. Was wir machen, hat nichts mit Jonas zu tun. Wenn die Leute nicht wüssten, dass Matze und Jon da vorher gespielt haben, dann würde man da auch nicht so leicht drauf kommen. So denke ich jedenfalls. <b>
Stichwort Video: Habt Ihr schon einen Clip gedreht?</b>
Matze: Ich denke, dass wir irgendwann ein Video drehen werden. Es wird &#8222;Fools For The Nation&#8220; sein. Es ist ein komisches Gefühl. Ich weiss nicht, ob ich wirklich ein Video machen will. Es kann ja nur bei MTV und Viva laufen und das ist ja eine Lügen-Welt, voll von Scheisse. Andererseits will ich aber auch den jungen Leuten zeigen, dass wir da sind. Aber ehrlich gesagt weiss ich nicht, wer unser Video spielen sollte. <b>
Es könnte euch ja dann auch wie den Donots ergehen, dass dann plötzlich kreischende Teenies auf euren Konzerten auftauchen. Mit der Kritik müsstet ihr dann leben.</b>
Matze: Ich glaube, dass die Donots eine menge Sachen eingegangen sind. Sie machen schon lange Musik und es ist immer noch die selbe wie früher. So gesehen haben sie sich nicht verbogen. Aber irgendwann war wohl der Antrieb da: Jetzt muss es groß werden. Und meiner Meinung nach sind sie dabei Kompromisse eingegangen. Deswegen haben die diesen Teenie-Status. Das würden wir auf gar keinen Fall tun.<b>
Wollt Ihr noch irgendetwas loswerden?</b>
Matze: Rettet die Wale!
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Vielen Dank für das Interview!</b>

The Datsuns - s/t

12. Nov 2002 | von Robert

Mit den Datsuns ist eine Band auf der Musikbildfläche erschienen, die rockt wie nur wenige andere zu diesen Zeiten. Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum, erschienen auf V2 Records, gelingt es den vier Neuseeländern, was nicht vielen Bands gelingt. Sie machen Rock`N Roll Größen, wie AC DC, The Stooges und Deep Purple ernsthafte Konkurrenz.
Sie rocken wie Hölle und werden auf der Platte nie langweilig. Außerdem beweisen The Datsuns, dass es in Neuseeland noch mehr als nur Schafzüchter gibt.
Aber The Datsuns sind keine Kopie der oben genannten Bands, sondern schaffen es im vollbesetzten Rock´N Roll Genre ihre eigenen Wege zu beschreiten. Hinzu kommt, dass die Neuseeländer mittlerweile sogar von MTV entdeckt wurden und ihre erste Singleauskopplung "In Love", eine göttliche Nummer, häufiger auf MTV zu sehen ist. Na wenn das keine Referenzen sind?
Ende November werden The Datsuns, die es gerade einmal knapp 6 Monate gibt, in Deutschland auf Tour zu bestaunen sein, mit The Hellacopters und den Gaza Strippers. Ein Rock Package, welches zur Zeit seines Gleichen sucht. Und wenn The Datsuns live nur halb so gut rüberkommen, wie auf ihrer Debütplatte, dann ist Polen offen und man kann sich auf was gefasst machen.
Nach diesem Rockgenuss müssen sich andere Bands dieses Genres schon mächtig strecken und sich warm anziehen, wenn man dieses Album toppen will. Denn das ist nur schwer möglich.

Dropkick Murphys - Live on St. Patrick´s Day

7. Nov 2002 | von Robert

Die Dropkick Murphys gehören wohl mit zu den besten Livebands dieses Planeten. Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn diese so starke Liveband ein Livealbum herausbringt. Aufgenommen im letzten Jahr in Boston, der Heimat der Murphys, bei drei ausverkauften Konzerten um den St. Patricks Day herum, lieferten die Murphys eine Show ab, die die Liveatmosphäre durchaus wiederspiegelt. Dafür sind die Mitgröhlaktionen des Publikums hauptverantwortlich. Ansonsten haben wir es hier mit einem Best Off Album zu tun, denn so gut wie alle Hits der Murphys sind enthalten. Die CD hat zu dem eine angenehme Länge von bis zu 72 min.(!) und ist wirklich nicht nur was für Fans.
Teilweise begleitet vom Bostoner Polizei Orchester schaffen es die Murphys einen guten Einblick in ihre gesammelte Bandgeschichte zu geben. Aber auch kleine Schmankerl sind zu finden, wie zum Beispiel "Nutty", die Hymne der Boston Bruins. Ein wirklich gutes Livealbum, und das obwohl ich eigentlich überhaupt kein Freund davon bin.

Roger Miret and the Disasters - s/t

7. Nov 2002 | von Robert

Obwohl Roger Miret eigentlich genug zu tun haben müsste mit seiner Band Agnostic Front, wandelt er hier seid neuesten auf neuen Pfaden. Schon immer an Punk und besonders an Streetpunk interessiert, verwirklichte er jetzt seine Vision und stellte eine Streetpunkcombo zusammen. Mit Johnny Kray (drums), Johnny Rioux (bass, früher The Bruisers) und Rhys Kill (git.) sowie dem Meister Höchstselbst (übrigens auch an der Gitarre), gelang es Miret eine wirklich erfahrene und routinierte Combo zu gründen. Und das hört man bei jedem Song auf dem selbstbetitelten Debüt der New Yorker, erschienen bei Hellcat.
Songtechnisch gibt es so gut wie keine Ausfälle. Anspieltipps sind mit Sicherheit das göttliche "Radio, Radio", "Smash it up" und die Coverversion von Cock Sparrer, "England Belongs to me", welche im Bezug auf den 11. September eben noch mal kurz in "New York belongs to me" umgewandelt wurde, wo Miret seine Liebe zu NY verdeutlicht.
Auch Abseits der Hardcoreszene beweißt der Gründervater des NY Hardcore, dass er sein Handwerk versteht und daher ist diese Platte durchaus empfehlenswert.