Mainstage


Lock & Key – No Fate

30. Jul 2004 | von Diego

Lock & Key haben definitiv sehr viel Hot Water Music gehört, denn nur nach denen allein klingt diese Scheibe. Allein die Stimme von Sänger Ryan Shanahan klingt derart nach HWM, das man denkt, man hielte eine neue CD vom Vierer aus Gainesville in den Händen. Doch sie gleich als bloßes Plagiat abzustempeln, wäre vorschnell, denn schließlich sind die 7 Songs von L&K auf keinen Fall schlecht. Sie rocken ordentlich über einer sauberen und klaren Produktion und haben ihre Songs auch mit ziemlichen catchy Refrains ausgestattet, die den Songs einen hohen Wiedererkennungswert verleihen. Zudem hauen die Kollegen auch das ein oder andre Emo-untypische Solo raus. An die Klasse von HWM kommen L&K zwar nicht ran, aber wenn sie in Zukunft weiter an sich arbeiten, dann wird das schon, da bin ich mir sicher!

Turisas – Battle Metal

30. Jul 2004 | von Christian

Klanglich kampfeslustiger als Manowar es je waren, sinfonischer als manches Blind Guardian-Album, so atmosphärisch wie kurz vor der Schlacht und folkloristisch-ansprechender als nahezu jedes Mittelalter-Metal-Album: Turisas haben mit ihrem Debüt ?Battle Metal? (Century Media) Großes vollbracht.
Aus Finnland kommt die Band, die sich selbst dem Folk-/Heathen-/Battlemetal zuordnet und ihren Namen einem finnischen Kriegsgott entliehen hat. 1997 gegründet, hört man erst heute von den fünf Mannen, deren musikalischer Erstversuch von 1998 (The Battle Path) aufgrund mieser Soundqualität in der Verbannung landete. Ich kann nur vermuten, welch ein Meilenstein zwischen jenem und dem aktuellen Album liegen muss, denn ?Battle Metal? klingt unglaublich voll, transparent und vielschichtig. Über Kopfhörer ist das Ganze ein sinnlicher Genuss: Herrliche Chöre, stolze Violinen, epische Orgelklänge, Flöten, Percussions, Akkordeon, akustische Parts, Trompeten, Frauengesang ? all das wurde so stimmig arrangiert und zusammen mit dicken Gitarren und treibendem Schlagzeug kombiniert, dass man fast das Gefühl hat, einer Metal-Oper zu lauschen. Natürlich kommt einiges von dem Gehörten aus der Retorte (bzw. aus Synthesizern), doch das schmälert kaum den Gesamteindruck. Bei ?The Land Of Hope And Glory? ist dies sogar völlig beabsichtigt und bewusst hörbar gemacht? hier besteht die Untermalung zu Flöte und Streichern im Anfang aus einem synthetischen Loop. Thematisch, wie sollte es anders sein, geht es um ?Battle?, so beispielsweise auch um den Dreißigjährigen Krieg in Europa.
Ist das nun Battle-Metal, Pagan-Metal oder doch einfach Folk-Metal? ?Musik sollte keinesfalls in Schubladen gesteckt werden, es geht einzig und allein darum, Stimmungen zu kreieren?, so Sänger ?Warlord Nygard?. Ein Glück, dass seine Stimme rau, tief und kräftig klingt, somit also nicht vom Powermetal beeinflusst wurde. Somit wäre auch der letzte Stolperstein aus dem Weg geräumt, der mich am abschließenden Urteil hätte hindern können: Wer die genannten Genres mag und ?Battle Metal? verpasst, der hat wirklich etwas Großartiges versäumt.

Unleashed – Sworn Allegiance

30. Jul 2004 | von Christian

Wie ist das schön, wenn mal wieder richtiger, gut gemachter Death Metal aus den Boxen bolzt, der nicht aufpoliert und auf modern getrimmt, sondern schlicht arschtight klingt. Unleashed zeigen zu ihrem 15-jährigen Jubiläum, dass sie mit ihren hippen Landesgenossen von In Flames und Soilwork nicht nur locker mithalten, sondern sich mit ihrem neuem Album kurzerhand wieder an die Spitze des handgemachten Death Metal setzen können.
?Sworn Allegiance? (Century Media) heißt das nunmehr siebte Meisterwerk der Schweden, das wiederholt vereint, was zusammen gehört: Nackenbrechergrooves, harsche Tempoantritte, geschredderte Skalen, rumpelnde Rifftiraden und zugängliche Kompositionen mit Rock?n?Roll-Feeling. Ich sehe Unleashed als einen Bastard aus Entombed, Motörhead, Slayer und Morbid Angel: Die Eier von Entombed, die Berechenbarkeit von Motörhead (im positiven Sinne), den Drive von Slayer und die Attitüde von Morbid Angel. Sworn Allegiance besitzt all diese Attribute, bedient sich textlich einmal mehr aus der Wikinger-Historie und hat mit ?Metalheads? einen göttlichen Dampfhammer für die Fans im Gepäck: ?Come on, bang your heads? !? Ich empfehle dringend, dieser Aufforderung mit Hilfe von ?Sworn Allegiance? nachzukommen.

Alabama Thunderpussy – Rise Again

30. Jul 2004 | von Christian

Einst waren Alabama Thunderpussy beim Label Man?s Ruin beheimatet, und genau dort wurde auch ?Rise Again? ehedem veröffentlicht. Da der aktuelle Release ?Fulton Hill? richtig gut gesessen hat, kommt jetzt der Re-Release von ?Rise Again? in die Läden ? remastered, neu eingetütet und mit zwei bislang ungehörten Bonustracks versehen.
Relapse Records können sich glücklich schätzen, die Pussys unter ihren Fittichen zu haben, jedenfalls ist dieses Debütalbum eine wunderbare Gelegenheit, noch tiefer in die Welt des Southern-Dreck?n?Roll einzusteigen, als ihr es mit ?Fulton Hill? schon getan habt. Schäbig-schöne Riffs aus dem Stonerrock-Repertoire vereinen sich mit coolen Hooks, der dreckigen Kehle von Johnny Wells und einer guten Portion Retro. ? Das Ganze in der Art, dass man nach den 15 Songs das Gefühl hat, einem würde Staub in der Fresse und Sand zwischen den Zähnen hängen.
Wer ?Fulton Hill? besitzt und mag, wird mit ?Rise Again? noch eine Spur dreckiger bedient. Ohne Orgel zwar und vom Klang her alles recht ähnlich, dafür aber richtig räudig und dick.

Swingin Utters – Live In A Dive

30. Jul 2004 | von Robert

An dieser Stelle habe ich schon häufiger den Wert von Livealben kritisiert. Doch in letzter Zeit, nicht zuletzt durch die ?Live in a Dive? Reihe von Fat Wreck, kommen auch hier immer bessere Werke auf den Markt, wobei sich über den Sinn und Unsinn solcher Werke weiter streiten lässt.
Auch die Swingin Utters haben sich auf die ?Live in a Dive? Reihe eingelassen und ein Konzert aus LA mitschneiden lassen, was dieser Tage auf den Markt kam. Insgesamt befinden sich 23 Songs mit einer Spielzeit von gut 70 Minuten auf dieser CD, die einen Querschnitt durch alle Alben der Utters bilden und kaum Wünsche übriglassen, denn es reiht sich hier Hit an Hit. So finden sich hier ?Pills and Smoke?,?Hopeless Fortunes?, ?The Dirty Sea?, ?London Drunk? und viele mehr. Zusätzlich gibt es auf der CD noch umfangreiches Interview und Livematerial, also schaut mal mit der CD in eurem CD Rom Fach vorbei! Und nicht zuletzt sei auch der witzige Swingin Utters Comic im Booklet erwähnt, coole Geschichte das!
Man kann sagen, dass diese Art von qualitativ Hochwertigen Livealben in letzter Zeit weitaus besser geworden sind als Best Off Alben, wobei sie auch in den meisten Fällen mit den großartigen Klassikern, wie hier bei den famosen Swingin Utters, voll gestopft sind, wodurch man einen gesamt Überblick über das Lebenswerk der Kalifornier bekommt. Und dass die Utters wirklich gute Musik machen, wissen wir ja auch nicht erst seit dieser Liveplatte. Denn schon ?La Favorita Dancehall? und ?Dead Flowers, Bottles, Bluegrass and Bones?, die letzten Alben bewiesen, dass die Swinging Utters im Bereich des rauen Punkrocks, mit Skatepunk und leichtem Hardcore Einschlag, wohl die beste Band auf diesem Planeten sind. Das beweisen sie hier nachhaltig, mit dieser Superliveplatte, kaufen!

Moneybrother – Blood Panic

30. Jul 2004 | von Robert

Anders Wendin heißt der Kopf dieser ungeheuer sympathischen Combo aus Schweden. Früher als Kopf der Skaformation Monster unterwegs startete Wendin vor gut 2 Jahren ein Sideproject mit dem Namen Moneybrother was nun zu seinem Nummer eins Project geworden ist und ?Blood Panic? sind die ersten Früchte in Full Length Form, die via Burning Heart vor kurzem veröffentlicht wurden.
Auch live hat sich Wendin schon im Mai mit einer ausgedehnten Deutschland Tour einen Namen gemacht, unter anderem als viel umjubelter phantastischer Support für die Beatsteaks. Und ?Blood Panic? ist einfach das passende Gegenstück zu den Liveauftritten der Band, ein Album was einfach unglaublich gute Laune hinterlässt und absolute Pluspunkte verdient. Geboten wird eine unglaublich gute Mischung aus Rock, Ska, Soul, Blues und einer Spur Punk, die in dieser Art und Weises eines gleichen sucht und durch seine Einmaligkeit besticht. Der Einsatz von Bläsern rundet diese Platte ab, denn wirken sie nur unterstützend und drängeln sich nicht in Vordergrund.
Wie auch schon live stellen Moneybrother unter Beweis, dass sie zurzeit vielleicht die beste Band Skandinaviens sind und das bleibt auch erst mal so. Einfach phantastisch, besonders ?Reconsider Me? und ?Keep the Hurt at Bay?!

Leatherface – Dog Disco

30. Jul 2004 | von Robert

Mit Leatherface liegt mal wieder eine Band vor, wo man eigentlich nicht mehr wirklich zu sagen muss. Die alten Punkhaudegen aus England, die mit ihrem recht ruhigen, sehr melodischen Punkrock schon eine Ewigkeit für Furore im Punkbereich sorgen, haben mittlerweile mit ?Dog Disco? (BYO Records) ein weiteres Album ihrer langen Banddiscographie zugefügt. Und eines ist wie immer gleich geblieben, der unglaublich raue, Whiskeygetränkte Gesang, vielleicht das wichtigste Markenzeichen der Band aus Sunderland und ohne den Leatherface sicher nicht den hohen Status hätten, den sie jetzt besitzen.
Auch ansonsten gibt es nicht viele Veränderungen zum Vorgänger ?Horsebox?, wenn man mal davon absieht, dass die Songs im gesamten etwas schneller geworden sind und vielleicht noch ein wenig mehr Ohrwurmcharakter als sonst schon eingestreut wurde. So bleibt auch eigentlich nur zu sagen, das Leatherface auch anno 2004, nach über 20 Jahren Bandbestehen, immer noch eine hervorragende Band sind, die immer noch verdammt gute Alben fabrizieren, wie ?Dog Disco? ganz deutlich belegt. Tolle Scheibe!

Adam West – Hi-Balls are Rolling

30. Jul 2004 | von Robert

?Hi-Balls are Rolling? (People Like You/ SPV) ist die Fortsetzung des Albums ?Rock Steady Adam West 1993-1999?. Nur dass man hier eine Best Of Sammlung von Songs aus den Jahren 1999-2001 herausbringt.
Ob man das jetzt gut findet, dass Adam West in aller Regelmäßigkeit Alben auf den Markt schmeißen, bleibt jedem selbst überlassen, auch wenn es ziemlich überflüssige Best Off Alben sind. Im Gegensatz zu ?Rock Steady…? kann ?Hi-Balls…? aber schon mehr überzeugen, auch wenn hier ein wenig der so genannte Wumms, der Druck fehlt. Ansonsten alles wie gehabt, Adam West ballern einen mit ihrer wüsten Rock N Roll, Desert Rock Mischung zu. Allerdings empfehle ich für Interessierte das letzte Studioalbum ?God Gifts to Women?, denn das Album kann wirklich etwas und schlägt diese Compilation um Längen. ?Hi-Balls are Rolling? ist somit allenfalls Ergänzung, mehr leider nicht!

Various Artists – Punk O Rama 9

30. Jul 2004 | von Robert

Punk o Rama Vol. 8 hat noch gar keinen Staub angesetzt, da kommt bereits der Nachfolger Vol.9. Und wie immer ist der Punk o Rama Zug von Epitaph gut besetzt worden. 25 hochkarätige Songs und Bands aus den Häusern Epitaph, Burning Heart und Hellcat befinden sich auf dieser Scheibe und als Schmankerl gibt?s noch eine DVD mit 12 weiteren Videos obendrauf, u.a. ?Hand in Hand? von den Beatsteaks, Bouncing Souls, Horrorpops und die Weakerthans.
Auf der CD befinden sich hauptsächlich aktuelle Songs von Bad Religion,T(I)NC, Rancid, Dropkick Murphys, Tiger Army, Nekromantix und Hot Water Music, sowie vielen mehr. Aber auch The Refused und eine Liveversion von Death By Stereos ?The Plague? findet man auf der Punk O Rama Vol.9 Bleibt nur wieder anzumerken, dass ich es wieder einmal nicht nachvollziehen kann, dass mit ?Eyedea&Abilities, Atmosphere und Error auch Hip Hop und eine ?Techno? Band sich auf Epitaph befinden und somit auch hier vertreten sind. Für mich einfach überflüssig und dennoch, der Punk O Rama Sampler Vol.9 hat Gesicht, da auch mal andere Songs zu finden sind und sich hochkarätige Bands, die es in dieser Zusammensetzung nirgends zu finden gibt, hier beisammen kommen. Einfach Gut!

Zao – The Funeral Of God

28. Jul 2004 | von Deniz

Ich hab in den letzten Wochen so einiges an "extremer" und "böser" Musik bekommen – von den apokalyptischen Neurosis über Black und Death Metal bis hin zu Grindcore – aber so etwas Fieses, Gemeines aber gleichzeitig bis zur letzten Sekunde Faszinierendes wie "The Funeral Of God" (Roadrunner/Ferret) von Zao hab ich schon lange nicht mehr gehört! Dabei sind die Mittel, mit denen die Jungs aus Pennsylvania ihr verschobenes Kunstwerk zelebrieren nur schwer zu beschreiben, man muss es selber erlebt, ja am ganzen Stück gespürt haben. Zu eigen und exzentrisch sind die elf wundersamen Kompositionen. Am auffälligsten ist der extrem kehlige und biestige Gesang, zu dem ich mir beim besten Willen keinen Menschen vortsellen kann – richtig hässlich und doch möchte man diesem Wesen in die Augen schauen… Ein wenig erinnert sie mich an den Carcass-Sänger. Und auch zu deren "Heartwork"-Masterpiece lassen sich Paralellen ausmachen. Zwar spielen Zao keinen reinen Death Metal – die Roots liegen eher im Hardcore – aber auch sie verstehen es, den Hörer zu fesseln, mit seinen Nerven zu spielen, seine Gedanken zu sezieren, ihn mit effizienten Grooves und Präzision lebendig zu begraben. Zao hauen nicht auf die Glocke, die Stücke bewegen sich alle im schwermütig bis aggressiven Midtempo und auch mit noisigen oder Hate-Core-mäßigen Elementen wird sparsam umgegangen. Aber das, was sich so emotional auf den Hörer zubewegt, ist – auch dank der trockenen Produktion – unglaublich effektiv. Und obwohl in fast jedem Song (wunderschöne) cleane Vocals eingesetzt werden, machen sie die Frustration in dieser musikalischen Odysee nur noch größer. "The Funeral Of God" klingt wie ein avandgardistischer Film, in dem ständig unschuldige, junge Menschen sterben und es kein Happy End gibt. Es läuft einem eiskalt den Rücken runter. Gänsehaut, Entsetzen, Höchstspannung. Sehr spannendes Kino!
Unter www.roadrunnerrecords.de findet ihr den Song "The Rising End (The First Prophecy)" vom aktuellen Album als free MP3

Ein Freitag auf dem SONIC BANG FESTIVAL

28. Jul 2004 | von benni

Freitag, der 23. Juli 2004. Das Sonic-Bang-Festival auf der Krukenbrug in Bad Karlshafen steigt zum dritten Mal in Folge. Irgendwo im Nirgendwo, ungefähr 50km nördlich von Kassel. Eine spätestens mit dem Hattrick zum alljährlichen Pflichtprogramm avancierten Veranstaltung in der Region, welches auch wir nicht verpassen wollen, auf keinen Fall. Schließlich spielen heute Abend neben zahlreichen Locals auch Dear Diary, Ransom und Snitch.
Auch im dritten Jahr kämpfen wir uns den Berg zur Krukenburg hinauf, wieder sind wir natürlich viel zu spät. Macht aber gar nix, da auch die Giessener Dear Diary erst fünf Minuten vor ihrem Auftritt ans uns vorbei rauschen. Es bleibt also noch reichlich Zeit für den durchaus beachtlichen Aufstieg. Oben angekommen weiss man aber einfach, dass die Strapazen sich gelohnt haben. Wenn die Krukenburg durchleutet von der Abendsonen vor dir liegt.
Keine Frage, diese Location ist einfach der Hammer. Eine Bühne inmitten einer alten Ruine und ein recht junges Publikum (von wegen Landflucht), dass viel Spaß zu haben scheint. Athmosphärisch kaum zu überbieten!
Schnell noch ein Bier abgreifen und dann zu Dear Diary. Die Giessener geben tatsächlich wesentlich mehr Gas, als ich erwartet hatte und liefern ein erste-Sahne-Konzert ab, auch wenn ich den Eindruck gewinne, dass diese Band in einem kleinen Club noch wesentlich mehr überzeugen könnte (tat sie tags darauf im Übrigen auch).
Dass bei Dear Diary doch noch recht sperrlich anwesende Publikum traut sich zum Auftritt von Ransom dann schon ein paar Schritte näher an die Bühne. Die Berliner waren hier vollends in ihrem Element, treffen sie doch auf ein Publikum, welches ihnen den leichtbekömmlichen Poppunk handzahm aus der Hand frisst. Warum auch nicht, Ransom machen immer wieder Spaß, auch wenn man musikalische Tiefe natürlich oft vergebens sucht. Egal, ein toller Auftritt und schön zu sehen, dass sich ein Veranstalter (nebenbei: respect!) noch über seine eigenen Bands freuen kann!
Es folgen Snitch und ich habe, um ehrlich zu sein, in der Zwischenzeit und schon noch ein paar Bier mehr getrunken und sitze während des Auftritts der Schweizer mit meinem Kumpel auf der Ruinen-Mauer und geniesse einfach den Augenblick. Mittlerweile ist es dunkel, die Burgruine wird orange beleuchtet, vor mir spielt eine wirklich talentierte Punkrockband und die Kids tanzen und freuen sich. Ja und Snitch bieten schweißtreibenden, melodiösen Punkrock, der gut vom Publikum angenommen wird und auch mir gefällt.
N.S.O.A. spielen als nächstes, aber wir ziehen es vor, uns als Generation Fuck auszugeben und in deren Namen Autogramme zu geben. "Ask for Lockjaw" steht auf meinem T-Shirt und wird kurzum zu meinem Sideproject. Das schreibe ich dem armen jungen dann auch noch auf den Unterarm. Naja aber Lustig war's schon…
Zum Schluß gucken wir uns dann noch Global Pollution an, die – ganz ehrlich – gar nicht so schlecht sind, wie ihr Ruf. Nicht meine Musik ferilig, aber würde das Schlagzeug mehr Druck machen, würden die Lokalmatadore durchaus hörbaren Metalcore fabrizieren. Üben, Flo, üben…. (hehe).
Noch ein Bier mit den Ransom – Leuten trinken, die mich fälschlicher Weise für einen Alfelder halten und, dem Bier sei dank, irgendwie nicht mehr so ganz auf meiner Wellenlänge schweben. Horido, mach's gut, Sonic Bang, wir kommen wieder!

Alkaline Trio/ One Man Army – Byo Split Series Vol. V

27. Jul 2004 | von Robert

Byo Records bringen schon seit Jahren in regelmäßigen Abständen neue Werke ihrer Byo Splitserie heraus. Nun kam ?Byo SplitVolume 5? und mit von der Partie waren Alkaline Trio und One Man Army, zwei Bands, die obwohl sie sehr unterschiedlich sind, doch durch ihre musikalische Klasse bestechen.
Den Auftakt machen hier Alkaline Trio um ihren charismatischen Frontmann Matt Skiba und fangen auf dieser Split genau da an, wo sie mit ?Good Mourning? aufhörten, bei melodischem Punkrock, mit leicht rauer Note, viel Melodie und Ohrwurmcharakter und leichtem Emoeinschlag. Und somit machen Alkaline Trio einfach nichts falsch und können mit ihren 6 Songs wieder auf voller Linie punkten. In diesem Bereich sind Alkaline Trio zurzeit vielleicht die beste Band und das beweisen sie auch hier wieder, gefallen mir sogar manchmal besser als Hot Water Music. Sehr guter Auftakt für eine Split CD.
Die zweiten 6 Songs bestreiten dann One Man Army, die mit ihrem letzten Werk ?Rumors and Headlines? in meinen Augen ebenfalls ein hervorragendes Meiserwerk geboten haben. Wieder bieten die Kalifornier melodischen Streetpunk, mit ein wenig Melancholie, viel Spielwitz und SingALong Charakter. Doch bleibt diesmal ein wenig der besondere Moment, der noch bei ?Rumors and Headlines? vorherrschte auf der Strecke. Was mit Sicherheit auch daran liegt, dass bei den Songs ein wenig die klare Linie und der Druck fehlt. So kommen die Split CD Songs an den Longplayer nicht heran. Was schade ist, denn so verkaufen sich One Man Army ein wenig unter Wert und können nicht verhindern, dass die grandiosen Alkaline Trio diesmal einen klaren Sieg davontragen. Dennoch bieten One Man Army hier immer noch guten Punkrock, der halt nur die vorherrschenden Maßstäbe nicht ganz erfüllt
In allem ist Byo Records wieder eine gute Split CD gelungen, auch wenn leider One Man Army diesmal ein wenig im Vergleich zum letzten Album abfallen und so nicht ganz so wie Alkaline Trio überzeugen können.

International Noise Conspiracy – Armed Love

27. Jul 2004 | von Robert

Muss man zu The International Noise Conspiracy noch viel sagen? Ich glaube eigentlich nicht. Nur dass nun mit ?Armed Love? das nächste Album auf dem Markt ist, Album Nummer 5. Aber es hat sich einiges verändert, die Keyboarderin stieg aus und mit Anders Strömberg wurde der Nachfolger präsentiert. Dazu wechselten die Anarchos in den Staaten zu Universal, was zu einigen starken Kontroversen führte. Und dann ist das ja auch noch das neue Album, welches in unserem Lande und in ganz Europa immer noch über Burning Heart herauskam. Im Grunde sind T(I)NC immer noch T(I)NC und das bleibt auch so. Allerdings hat man sicher auch wegen des Wechsels zu Universal einen Gang herausgenommen und setzt ein wenig mehr auf Ohrwürmer und Melodien. Außerdem kommt ein wenig mehr der 60ies Garage beeinflusste Teil der Musik zum Tragen, die Orgel steht noch mehr im Mittelpunkt. Und dennoch ist ?Armed Love? trotz der leichten Kurskorrekturen ein überaus gutes T(I)NC Album geworden, dass vielleicht das tanzbarste Album der Schweden überhaupt ist und starke Songs, wie ?The Way I Fell about you? und ?Lets Make History? vorweisen kann. Einziger Wehrmutstropfen ist sicherlich, dass bei diesem Album die Gefahr besteht, es sich leicht zu überhören, denn manchmal sind die Songs dann doch eine Spur zu eingängig, daher Abzüge in der B-Note, aber ansonsten volle Punktzahl.

The Briefs – Sex Objects

27. Jul 2004 | von Robert

New Wave Punk kommt immer mehr in Mode, wie nicht zuletzt die grandiosen Epoxies zuletzt bewiesen. Doch eine der besten New Wave Punk Bands der letzten Jahre sind ohne Zweifel die Briefs, die mit ?Sex Objects? (BYO Records) nun ihre neue Platte, passend zur nächsten großen Europa Tour veröffentlichten.
Die vier verrückten Jungs aus Seattle, die live so gerne auf schrille Outfits und Sonnenbrillen zurückgreifen, verewigen hier 14 neue Wave Punkperlen, die mit den letzten Alben auf jeden Fall mithalten können, und die wieder von der ersten bis zur letzten Sekunde steil nach vorne gehen und natürlich keine Minute auf Schnelligkeit und ordentlichen Wumms verzichten. Am ehesten hat sich verändert, dass man manchmal noch etwas mehr das Tempo anzieht, zum anderen wirkt es so, als würde man etwas mehr mit der Hammond Orgel arbeiten als sonst. Doch ansonsten hat sich nicht viel verändert. The Briefs stehen immer noch für hervorragenden New Wave Punkrock, ergänzt durch eine leichte 77´Punkrock Note, mit zeitgenössischen politischen Texten (?No More Presidents?), der schön straight nach vorne geht und seines gleichen sucht. ?Sex Objects? reiht sich da ein, wo seine Vorgänger ?Hit after Hit? und ?Off The Charts? aufhören und führt die grandiose Reihe guter Platten der Briefs nahtlos fort. Ein wahrlich großartiges Werk!

Gibby Haynes and his Problems – s/t

27. Jul 2004 | von Diego

Auffallen tut diesen Album schon dank des romantischen Covers, auf dem ein deformiertes Gesicht, übersäht von Fruit Loops oder so, zu sehen ist. Im ersten Moment mag man sich auf ein neues Album einer sympathischen Grindcore-Band freuen, um letztenendes doch mit Gibby Haynes, bekannt als Sänger und Saitenquäler der Butthole Surfers, Vorlieb nehmen zu müssen. Dieser kommt hier mit einem erstaunlich guten Soloalbum um die Ecke. Laut Infoblatt lässt sich seine Mucke der Einfachheit mal als Texas Music umschreiben, gepaart mit ordentlich psychedelischen Soundspielereien und dieser gewissen Atmosphäre, die eben so typisch ist für diesen trockenen Wüstensound. Teilweise erinnert diese Scheibe sehr an die Solosachen von John Frusciante von den Peppers. Aber auch an eine Band wie Madrugada muss ich hier denken, ähneln sich doch die Stimmen von Sivert Hoyem und Gibby Haynes (z.B. im Song ?Nights?) sehr stark, und auch wenn Gibby seiner Stimme mit Hilfe von verschiedensten Verzerrungen immer wieder mal neue Gesichter verleiht, die unglaubliche Tiefe des Marugada-Frontmannes erreicht er dabei nicht. Sein Bandkollege Paul Leary, der u.a. hier die Hälfte der Songs gemixt hat, hat ihm auch als Keyboarder tatkräftig zur Seite gestanden, und die sorgen hier, wie z.B. im Song ?Stop foolin? für eine sehr dichte und spacige Atmosphäre. Übrigens, eben jener Song hat sich nach mehrmaligem Hören der Scheibe zu einem kleinen Hit herauskristallisiert.
Die Songs sind relativ simpel gestrickt und auch die schwermütige, leicht melancholische Stimmung durchzieht das gesamte Album wie ein roter Faden, nur an einigen wenigen Stellen wie z.B. im letzten Track ?Redneck Sex? holt Gibby noch mal alles aus sich heraus und haut hier, aufbauend auf dem bösen F-word, einen rotzigen Rocker raus, der allerdings nicht die Klasse des Albums halten kann. Dieser kleine Schönheitsfehler, passenderweise am Arsch der Platte platziert, sollte nicht davon abhalten, die Leute hier aufhorchen zu lassen, die gerne auf John Frusciante oder Madrugada stehen und auch ansonsten eine Vorliebe für amerikanischen Wüstenstaub haben.

The Go Team – Thunder Lightning Strike

27. Jul 2004 | von Diego

Na holla, die Waldfee, was ist das denn? Eine absolut seltsame Ansammlung sämtlicher Musikstile, die es gibt, präsentiert uns hier diese Bande aus, ich schätze mal England. Jeder einzelne Song beinhaltet mindestens 1000 verschiedene Stile, selbst wenn man sich letztlich irgendwie an die 60er erinnert fühlt, denn der Gesamtsound ist doch sehr ähem ?retro?. Gleich der erste Song ?Panther Dash? hat eine derart penetrante Gitarrenmelodie, die einem nicht mehr aus den Gehörgängen will. Nur sporadisch kommen auf dieser Platte Vocals zum Zuge, und wenn, dann reduzieren sich diese Einsätze auf ein fröhliches One, Two, Three, Four,…. oder Yeah Yeah Yeah!, ansonsten dominieren hier die Instrumente, ob nun Trompete oder Mundharmonika oder ähnliches. Der zweite Song ?Ladyflash? erinnert mich beim Streicherpart (?) irgendwie an einen alten Western, wo ein einsamer John Wayne durch die trockene Steppe trabt, um kurz darauf in einen Saloon einzufallen, wo eine Mädchengruppe aus den 60er Jahren irgendwas Souliges darbietet. Klingt wirr, ist es auch, aber seltsamerweise passt das alles zusammen (irgendwie…). Mir fällt es verdammt schwer, aus diesen 11 Songs einen besonders prägnanten oder repräsentativen Song herauszupicken, denn jeder ist ein besonderer Ohrwurm und es macht mir sehr viel Spaß, diese Platte zu hören, denn es gibt hier viel zu entdecken. Man weiß halt nie genau, aus welchem Jahrzehnt nun die nächste Bridge kommen wird. Hier steckt so viel Liebe im Detail, dass man die Vorliebe der Band für Retromusik gleichermaßen empfindet. Also, wer bei Hippiemusik, Soul, seltsamen Gescratche (wenig), und Garage nicht sofort Brechdurchfall bekommt, sollte hier durchaus mal ein Ohr riskieren. Ich hör mir die Scheibe jetzt noch mal an und mache sie gleichzeitig zu meinem persönlichen Soundtrack für den nächsten Urlaub aufm Ponyhof!

Urban Music

27. Jul 2004 | von Deniz

Wer mal eine Abwechslung zum dicke-Klöten-Hardcore aus NY braucht, der sollte sich das Album "The Renaissance" von der Band mit dem komischen Namen E.Town Concrete in die Hosen stecken. Die Jungs aus New Jersey wissen mit einem urban-rockenden Mix aus eingängigen Gitarren, metallischem Hardcore, melodischen Hooks und frischen Rap-Vocals herrlich lässig Laune zu machen. Von Hatebreed-Dickschädel Jamey Jasta kräftig supportet, konnte man auch auf der Europatour ein Zeichen setzen. Auf dem With Full Force stand Sänger Anthony Martini Rede und Antwort.

<b>Kannst du dich und deine Band bitte kurz vorstellen?</b>

Ich bin Anthony, der Sänger der Band, Eric ist unser Bassist, Dave spielt Gitarre und Theodore sitzt am Schlagzeug. Zusammen haben wir 1995 als E.Town Concrete angefangen und machen bis zum heutigen Tag Musik.

<b>Wie verlief denn die Europatour bis jetzt?</b>

Ganz ordentlich. Wir sind '99 kurz durch Europa getourt und sind jetzt vor zwei Monaten wieder erst hierher gekommen. An manchen Orten lief's gut, an manchen nicht so. Richtig anstrengend war es, wenn wir am selben Tag einen Festivalauftritt und einen Clubgig hatten. Naja, wir werden wahrscheinlich im Winter noch mal nach Europa kommen.

<b>Mit wem seid ihr so zusammen aufgetreten?</b>

Hatebreed, Sworn Enemy, Terror, Agnostic Front. Also mit einigen geilen Bands.

<b>Wie war es, zum ersten Mal ein Album wirklich professionell, mit Produzent und weltweitem Plattendeal aufzunehmen?</b>

Im Grunde genommen war es nicht sehr viel anders als vorher, nur das wir diesmal viel mehr Zeit zum aufnehmen hatten und sich die Platte besser anhört. Ansonsten tuckern wir immer noch im Van rum und erleben die selbe Scheiße wie vorher auch.

<b>Die Rap-Parts fügen sich sehr fließend in euren Hardcore-lastigen Rocksound ein. Eigentlich wollte ich euch deshalb fragen, welcher Stil euch mehr beinflusst… Nachdem ich aber eure Show gesehen habe, war mir die Antwort schon klar. Ihr seid live um einiges härter…</b>

Ja, das stimmt, live klingen wir viel brachialer, das hast du schon richtig erkannt. Aber ich muss zugeben, dass ich privat überwiegend Rapmusic höre. Harte Mucke läuft bei mir zumindest äußerst selten. Trotzdem mag ich es, wenn es auf der Bühne rauer zugeht, deshalb spielen wir auch fast nur die härteren Tracks.

<b>Und welche Bands waren für dich speziell prägend?</b>

Hauptsächlich die großen Bands, die man so kennt. Metallica, Deftones und die Sachen. Aus dem HipHop Bereich waren das wohl Jay Z und Tupac. In der Band wird eigentlich alles gehört. Unser Gitarrist zum Beispiel liebt Pink Floyd, unser Bassist hingegen steht voll auf Old-School Hardcore. Jeder hat seinen eigenen Style, den wir letzten Endes versuchen unter einen Hut zu kriegen.

<b>Was sagst du zu Typen, die behaupten, dass Rock und Rap nicht zusammengehören oder nicht zusammen passen?</b>

Oh, sowas hören wir oft. Ich glaube, dass liegt daran, dass die meisten Bands, die Rock und Rap vermischen einfach kacke sind. Solche Bands klingen wie Arschlöcher. Deshalb wird dieser Stil von vielen gehasst. Ich finde, wir machen es einfach besser als die anderen, wir wissen wie es richtig geht. Aber letztendlich ist es doch egal, Musik ist Musik und sowieso wird bald alles eins sein. Die Rocker bringen immer mehr HipHop ein und die Rapper integrieren mittlerweile sehr oft harte Gitarren in ihren Sound. Was soll's, es ist einfach nur Musik!

<b>Was bedeutet eigentlich der Titel "Renaissance"?</b>

Wenn man in vielen verschiedenen Dingen gut ist, sagt man in Amerika dazu oftmals "Renaissance". So sehen wir auch unsere Musik, da wir mit vielen verschiedenen Stilen umgehen können.

<b>Und was ist so besonders an Elizabeth (Stadtteil von New Jersey, wo die Band herkommt; "E.Town" ist die umgangsprachliche Abkürzung, Anm. d. Verf.), dass ihr eure Band nach ihr benennt?</b>

Nichts ist wirklich besonders an dieser Stadt. Am Anfang war es auch mehr als Joke von uns gedacht. Nachdem wir erfolgreicher geworden sind, hätten wir den Namen auch ändern könne, aber wir behielten ihn, weil wir es doch ganz cool fanden. Elizabeth gehört zu New Jersey und New Jersey steht grundsätzlich im Schatten von New York und wird kaum respektiert. Aber wir kommen nunmal da her und wollen es auch deutlich machen und diese Stadt ein Stück weit repräsentieren. "Renaissance" ist also so eine Art Soundtrack für Elizabeth und New Jersey, wo wir mit verschiedenen Musikstilen aufgewachsen sind.

<b>Gibt es einen Unterschied zwischen der Musikszene in New York und New Jersey?</b>

Kaum. Die beiden Städte liegen so eng beieinander, dass die Kids sich die selben Shows angucken. Konkurrenzdenken oder sowas gibt es auch nicht.

<b>In Europa seid ihr nur Insidern bekannt. Welchen Status habt ihr eigentlich in den Staaten?</b>

In Amerika läuft es recht gut für uns. Kommt natürlich drauf an, wo wir spielen. In manchen Städten treten wir vor Tausenden von Kids auf und woanders kommen nur paar Hundert. Die Leute kennen uns schon ziemlich gut, die Texte sind ihnen bekannt und die Stimmung ist immer prächtig. Wenn wir dann hier auftreten, lernen uns die Menschen erst kennen. In Europa müssen wir noch mal ganz klein anfangen.

<b>Auf dem Song "Battlelines" von neuen Album singen Jamey Jasta von Hatebreed und Christian Machado von Ill Nino mit. Habt ihr schon wünsche für das nächste Album?</b>

Nee, ich glaube auf der nächsten Scheibe werden keine Gäste vertreten sein. Das kam eher spontan zustande. Wir wollten halt gerne mal einen Song mit Jamey machen. Auf dem Ozzfest hatten wir dann die Gelegenheit das mit ihm zu starten. Christian von Ill Nino war auch da und wollte gleich mitmachen. Wir sind mit beiden Bands gut befreundet und Ill Nino kommen ebenfalls aus New Jersey, deshalb war das gar nicht so abwägig.

<b>Was haben wir von E.Town Concrete in Zukunft noch zu erwarten?</b>

Die nächste Platte wir auf jeden Fall heavier werden! Wir wollen uns mehr auf straighten Hardcore und Metalsachen konzentrieren, dafür die HipHop-Elemente etwas rausnehmen. Nach dieser Tour werden wir also nach Hause fahren, weiter an den Stücken arbeiten, dann hoffentlich bald ins Studio gehen, um das Album noch dieses Jahr rauszubringen. Wenn das passiert ist, kommen wir im Winter wieder nach Europa.

<b>Danke für das Interview.</b>

Danke auch! Und geht auf www.etownconcrete.net!