Das Nachfolgeprojekt von den drei Jungs von "Will Haven" (Jeff Irwin, Gitarre / Mike Martin, Bass / Mitch Wheeler, Drums), Rey Osburn (voc) und Cayle Hunter (git., ehem. drummer von "Oddman") mit ihrem Debütalbum. "Cobrasunrise" ist in der Tat wie erwartet nichts für zarte Gemüter: aufdringliche Melodien unterlegt mit rockigen, dicken Gitarrensounds, gepaart mit einem melancholisch resignierten Osburn am Mic, der gern jedes depressive Shouting mitnimmt. Teilweise erinnern die ersten Songs sehr an Nu-Metal Legenden wie Deftones (mit denen Ghostride nebenbeibemerkt auf Tour waren…), und ich hatte das Gefühl, mit zwei Gitarren kann man echt mehr bringen, als ewig das selbe Riff und über Minuten den selben Ton, das geht ziemlich auf den Sack. Aber zum Glück lösen Ghostride sich mit "white wings of death" von ihren anfänglichen gesellenstücken" und finden mit "bear trap" ihren eigenen Stil. Die zweistimmigen Gesangsparts machen so manche zu simpel geratene Songstruktur wieder wet. Und bei "Diamondhawk" kommt dann auch wirklich jeder Headbanger auf seine Kosten. Für die Metalfreaks unter euch ist also auch was mit dabei, allerdings, wer jetzt nach fetten Soli sucht: Fehlanzeige. Ghostride bleibt tragend, manchmal stolpernd aber immer mit einem Schuß Melancholie. Alles in allem eine sehr nette Mischung, als Intro, in "Spearmint whind" und als Outro -etwas zusammenhangslos- ein Banjosolo auf, n paar Shaker dazu, fertig is der Song, na, wohl eher ein Gag…
wer also auf spröden Hardcore, sehr direkten Gitarrensound und Beats die
ins Ohr gehen steht, der wird es lieben, mein Fall ist's nicht unbedingt!
Ghostride - Cobrasunrise
30. Nov 2004 | von ClemensLast Perfection - Drawing Conclusions
30. Nov 2004 | von TorbenBei LAST PERFECTION handelt es sich um eine noch recht junge Metalcore Band aus Long Island. Bekannter Weise sprießen Bands dieses Genres ja wie Unkraut aus allen Ecken und Löchern des Erdballs und erleichtern es Genrefans nicht gerade die Perlen ausfindig zu machen, auf LAST PERFECTION sollte man jedoch definitiv einen genaueren Blick riskieren. Nach einer ersten EP mit dem Namen ?Violent Solutions For a Violent World? im Jahre 2003, erfolgreichem Umhergetoure in der Region und Shows mit BURY YOUR DEAD oder MISERY SIGNALS sowie diversen Besetzungsänderungen, servieren die Jungs uns pünktlich zum dunklen Herbstende einen gewaltigen Longplayer. ?Drawing Conclusions? heißt das gute Stück und wurde von niemand geringerem als Kurt Ballou (CONVERGE, CAVE IN) produziert, der sich ebenfalls die Ehre eines Gastauftrittes gibt. Doch der Sound von LAST PERFECTION spricht für sich: Ein düsteres, wuchtiges Intro mündet direkt mit ?Everyone Is A Poet? in temporeiches Geknüppel sowie das Gekeife und Geshoute von Frontmann James, um anschließend das Tempo schnell durch mehrere Breaks runterzubrechen und der gewaltigen Dubblebass Freiraum zu lassen. Zwischen melodischen Metal Elementen und schnellen, aggressiven Parts werden hier Moshpit-freundliche Passagen zu Tage gefördert, die keine Wünsche offen lassen. Spoken Words und eine zweite, geschriene Stimme lockern das ganze auf. Trotz des ganzen kompromisslosen Charakters ihrer Musik, nehmen sich LAST PERFECTION Zeit für akustische Parts, clean gespielte Interludes oder kleinere Experimente wie der abschließende Instrumental-Track ?The Number 5 Looks Like 2? ohne dabei ihre Härte einzubüßen. Ein absolut gelungenes Metalcore Debütalbum, welches sich keine Aussetzer erlaubt.
Exilia - Coincidence
28. Nov 2004 | von ChristianNanu, das kenne ich doch schon fast alles? Waren nicht drei der fünf Tracks der ?Coincidence?-EP (GUN/BMG) bereits auf ?Unleashed?, dem letzten Album von Exilia, zu finden? So ist es, denn ?Coincidence? fungierte dort als Opener, gefolgt von ?Stop Playing God? und ?Underdog?. Zwei neue Songs also, ?Lifegame? und ?Moony"… Leider nicht ganz, denn auch ?Moony? besitzt der geneigte Fan bereits auf der ?Underdog?-EP aus dem Jahre 2003. Was bleibt, ist lediglich ein einziger neuer Track, der seinen Titelkameraden allerdings problemlos das Wasser reichen kann. ?Schema Exilia? sozusagen, melodische Brutzelriffs, dass die Tassen klingeln. Vermutlich sollen mit dem fragwürdigen Release von "Coincidence" eher die Kassen klingeln, doch ausser Neufans wird sich diese EP wohl kaum jemand ins Regal stellen wollen.
Neil Young - Best Of
28. Nov 2004 | von ChristianEin Album voller Klassiker von dem eigenwilligen Songwriter mit der Quäkstimme, Neil Young. ?Greatest Hits? (Warner) steht drauf und genau das erwartet einen, wenngleich man natürlich nur eine kleine Auswahl des Gesamtwerks vorfindet. Unter anderem ?Down By The River?, ?Rockin? In The Free World?, ?Heart Of Gold? und natürlich ?The Needle And The Damage Done? ? allesamt großartige Evergreens. Wobei ich besonders den Type O Negative-Fans ?Cinnamon Girl? ans Herz legen möchte.
Das Besondere an diesem Album ist die Qualität der Aufzeichnung. Young himself beaufsichtigte die Überarbeitung der Songs in DVD-Qualität, wobei die DVD zusammen mit der "normalen" CD in einer Special Edition erhältlich ist. Die Vorlagen stammen von den originalen Mastertapes und wurden komplett überarbeitet.
Es hat schon etwas Kultiges, die DVD im Hintegrund laufen zu lassen: Auf dem Bildschirm sieht man die jeweilige Vinylplatte in Rotation auf einem 70er-Jahre-Plattenspieler, also für jede Retro-Kifferparty ein Muss. Dabei soll die Soundqualität angeblich wieder an die der Vinylplatte heranreichen: ?Eine der wichtigsten Aufgaben eines Musikers ist es, den Leuten qualitativ hochwertigen Sound zu geben", so Neil Young selbst. ?Ich bin immer ein großer Freund des Analogen gewesen, und der DVD-Stereo-Mix kommt dem Vergleich mit einer echten Vinyl-Schallplatte am nächsten." Dazu mag man stehen, wie man möchte ? fest steht, dass sich ?Greatest Hits? lohnt. Und das nicht nur für Neohippies sondern für alle Freunde der verregneten, ruhigen Sonntage, wofür sich "Best Of" ganz besonders gut eignet.
H-Blockx - More Than A Decade (DVD)
28. Nov 2004 | von ChristianIch mag zwar das erste Album der H-Blockx, die Jungs selbst hingegen fand ich nie sonderlich sympathisch. Vielleicht spielt dabei das lang zurückliegende Erlebnis eine Rolle, dass Sänger Henning auf einem der früheren Konzerte meine damalige Freundin angemacht hat. Zumindest kommen die Kommentare im recht kurzen Interview auf der Best-Of-DVD ?More Than A Decade? (GUN/BMG) ebenso wie die Statements in den enttäuschend kurzen Making Of der Videos wenig verbindlich rüber. Wen hingegen die Musik mehr interessiert, und das dürfte die Masse sein, der kann sich auf vorliegender DVD alle 16 Videos, einiges Livematerial (u.a. vom Kölner Ringfest 2002 in überraschend guter Soundqualität) und vier Making Of ansehen. Spackiges Backstage-Material gibt es nicht, was ich ziemlich schade finde, zumal man die Band - bzw. Sänger und Gitarrist - so lediglich im Korsett eines offiziellen Befragungstermins erlebt.
?More Than A Decade? lohnt sich eigentlich nur für diejenigen, die scharf auf die Videos sind. Aber das ist ja im Grunde auch der Sinn einer DVD …
Evanescence - Anywhere But Home
28. Nov 2004 | von ChristianDas Debüt verkaufte sich weltweit über 12 Millionen Mal, lieferte drei Hits (?Bring Me To Life?, ?Going Under?, ?My Immortal?) und barg keine einzige schwache Nummer. Zwei Grammys folgten, weitere Auszeichnungen ebenfalls, ausverkaufte Konzerte sowieso. Gründungsmitglied und Gitarrist Moody verließ 2003 die Band und wurde durch Ex Cold-Saitendehner Terry Balsamo ersetzt. ?Anywhere But Home? (Epic/BMG), die Live-Scheibe inklusive DVD, folgte.
Und schon befinden wir uns im hier und jetzt, wobei dieses Paket sich für Evanescence-Enthusiasten wirklich lohnt. In klanglich ansprechendem Gewand wurde das Pariser Konzert aufgezeichnet, freudig erregte Fans sorgen für authentische Stimmung. Da fällt es nicht weiter ins Gewicht, dass Sängerin Amy Lee stimmlich auch schwächere Momente hat ? schließlich handelt es sich nicht um eine zurechtgestutzte Studioaufnahme. Zusätzlich enthält das Album die Live-Tracks ?Farther Away? und ?Breathe No More?, als Bonus gibt es noch den ruhigen und etwas faden, bislang unveröffentlichten Track ?Missing? obenauf.
Die DVD lässt einen das Konzert auch visuell nacherleben und beinhaltet die bisherigen Clips zu ?Bring Me To Life?, ?Going Under?, ?My Immortal? und ?Everybodys' Fool?. Ein etwa einstündiges Behind-The-Scenes-Feature zeigt die Band backstage und auf Tour mit Seether, wobei für den Zuschauer nicht alles so lustig ist wie für die Musiker selbst ? dass man sich mit Essen beschmeißt und den Rock ?n? Roll zelebriert gilt eben auch für Evanescence, nur dass ich da von anderen Band schon wesentlich spannendere Filmsequenzen gesehen habe. Dennoch ist alles vorhanden, was man von einer DVD erwarten kann, inklusive 5.1 Surroundsound, wobei verständniserleichternde Untertitel leider fehlen. <p>
http://www.evanscence.de
Carpathian Dream - A Story About Those Who Tell
28. Nov 2004 | von DenizHmm, ich weiß nicht so recht. Schaut man sich die CD von Carpathian Dream an, hegt man die Hoffnung, einen überzeugenden Sound serviert zu bekommen. ?A Story About Those Who Tell? (Eigenproduktion), die dritte Demo-CD des Nienburger Sextetts wird angereichert mit einem düsteren Cover und wirklich schickem Booklet samt hochauflösender Fotos und allen Texten. Die Platteninfo verspricht ?alternativ und rockig angehauchten Metal?. Sieht soweit gut aus, hört sich auch gut an. Doch da hört es mit dem Genuss auch schon auf. Die Produktion gerät zu einer dumpfen Angelegenheit, besonders der Gesang der weiblichen Zweitstimme, Christine Gramatke, geht einige Male unter im Gesamtbild alternativ-metallischer Gitarren (?Bleed With Me?), besser wird es im schönen ?Retreat?. Leider überzeugt auch Hauptvocalist Christian nicht immer mit seinem rauen Organ, denn zu gewollt und verkrampft klingen seine emotionalen Linien (?Broken Earth?). Gesamtmusikalisch gesehen geht die Reise voll in Ordnung. Klischeefreier, dynamischer Alternativ Metal mit hübschen Harmonien, netten Melodien und einem oftmals melancholischen Touch, der wohl aus der Dark/Gothic-Vergangenheit der 1998 gegründetetn Band rührt. ?Fading Away? erinnert mich stark an Amorphis mit ihrem ?Tuonela?-Album, der Opener beginnt unauffällig, begeistert aber mit einem tollen Refrain. Weitere Pluspunkte: ?Still Hungry?, ?Next Day?. Genre-Fans dürfen gerne reinschnuppern.
www.carpathiandream.de
Rage - From The Cradle To The Stage (DVD)
28. Nov 2004 | von EmrahAuch wenn Rage nie der ganz große internationale Durchbruch gelungen ist, kann Frontmann Peavey stolz auf eine 20-jährige Karriere zurückblicken. Mit der Doppel-DVD (gib's auch als Live-Doppel-CD!) "From The Cradle To The Stage" (Steamhammer/SPV) liefert uns die Metal-Institution aus dem Ruhrpott somit einen Rückblick auf die gesamte Band-Geschichte, die voller Höhen und Tiefen war. Auf der ersten DVD gibt's ein komplettes Konzert der letzten "Soundchaser"-Tour aus der Bochumer Zeche. Sound, Licht und Bild sind fantastisch, so dass es hier keinen einzigen Kritikpunkt gibt. Bei 26 Songs bleiben hinsichtlich der Setlist auch kaum noch Wünsche offen, denn es sind alle großen Hits vertreten (u.a. "Higher Than The Sky", "Days Of December", "Back In Time"). Und auch wenn rage seit ein paar Jahren nur noch zu dritt sind und eigentlich mehr das Projekt von Sänger/Bassist Peavey ist, kommt man nicht drum herum, zu erwähnen, dass mit Victor Smolski (Gitarre) und Mike Terrana (Drums) Wahnsinns-Musiker am Start sind. Auf der zweiten DVD gibt es Interviews mit den aktuellen Bandmitgliedern, wobei ich es sehr schade finde, dass von den alten Line-Ups niemand zu Wort kommt. Die Interviews werden mit alten Filmaufnahmen aus den Achtzigern kombiniert, so dass dieser "History"-Part wirklich sehr unterhaltsam ausfällt. Hinzu gibt es Bilder von Studioaufnahmen, ein Dutzend Video-Clips und noch viel mehr.
"From The Cradle To The Stage" ist ein echter Volltreffer geworden, der sowohl für Rage Fans, als auch für Neueinsteiger die perfekte Unterhaltung ist. Viel mehr kann man auf eine DVD (bzw. zwei) nicht draufpacken, insofern gibt's die volle Punktzahl. Also Augen auf und ab damit in den Einkaufswagen!
Gwen Stefani - Love, Angle, Music, Baby
27. Nov 2004 | von TorbenDas lang erwartete Solo Debüt der charismatischen NO DOUBT Frontfrau GWEN STEFANI steht endlich in den Startlöchern. Mit NO DOUBT hat die platinblonde, stets top durchgestylte Sängerin bereits unzählige Erfolge wie den Grammy und mehr als 20 Millionen verkauften Scheiben gefeiert und machte bei ihrer Collabo mit EVE ebenfalls eine ausgezeichnete Figur. Trotzdem schien GWEN STEFANI nichts dem Zufall überlassen zu wollen und so glitzert und glänzt die Playlist von ?Love, Angel, Music, Baby? mit erfolgsversprechenden Collabos und Features. Die von Newsweek als MADONNAs Erbin erklärte Stefani holte sich unter anderem DR DRE, THE NEPTUNES, ANDRE 3000 von OUTKAST oder EVE ins Boot. Trotz des Einflusses der Hip Hop Creme de la Creme hat sich GWEN STEFANI mit ihrer Scheibe doch stark an den 80ern orientiert und wartet mit Dance-lastigen Upbeat Tracks und New Wave Elementen auf, die es in sich haben. Der mit Applaus und einem Piano startende Opener ?What You Waiting For??, der auch die erste Singleauskopplung darstellt, entwickelt sich schnell zum ersten heißen Dancetrack mit einer gehörigen Portion Rock. Beim von DR DRE produzierten ?Rich Girl? revanchiert sich EVE auf einem mitreißenden Dancehallbeat für das 2001er "Let Me Blow Ya Mind". Es folgt der hochkarätige Clubtrack ?Hollaback Girl? der das NEPTUNES Brandzeichen trägt und mit Bläsern daher kommt. Danach geht aber der Ausflug in die früheren Dekaden los. Sei es die wunderschöne Synthie-Balade ?Cool? oder der Grease-mäßige Dialog von ?Bubble Pop Electric?. Der G-Funk Track ?Luxurious? ist der kleine Aussetzer zur Halbzeit bevor es bei ?Harajuku Girls? mit asiatische Samples und Fernost-Flavor weitergeht. Die Eighties Dance-Nummer ?Crash? erinnert mich dann sogar ein wenig an MADONNAs ?Get Into The Groove?. Ich könnte noch jeden weiteren Song aufzählen, der sich immer von seinen Vorgängern und Nachfolgern unterscheidet und für sich absolut großartig ist. GWEN STEFANI hat es auf ?Love, Angel, Music, Baby?, wenn auch mit einer menge Hilfe geschafft, ein mitreißendes, stets tanzbares Album zu produzieren, welches sich weit losgelöst vom typischen NO DOUBT Sound in die Gehörgänge des Zuhörers schraubt. Großartig!
Angra - Temple Of Shadows
27. Nov 2004 | von EmrahMeine Güte, wie die Zeit vergeht! Ist es wirklich schon über zehn Jahre her, dass ich mir als 15-jähriger Knabe von meinem Taschengeld Angras Debut "Angels Cry" zugelegt habe? Seitdem gehören die Brasilianer zur Speerspitze des melodischen Speed Matals, obwohl ich zugeben muss, dass ich zwischendurch etwas das Interesse an der Band verloren habe, was einerseits daran lag, dass man mit dem Album "Fireworks" etwas enttäuscht hat, andererseits Bands wie Rhapsody immer mehr Aufmerksamkeit bekommen haben. Auch die Besetzungswechsel haben mich etwas irritiert, aber mit dem neuesten Werk "Temple Of Shadows" können mich Angra wieder voll überzeugen. Man merkt der Scheibe zu jeder Sekunde an, dass die Band hier fast ein jahr Arbei rein gesteckt hat. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es sich bei dieser Scheibe um ein Konzeptalbum handelt, dass sich mit der Thematik der Kreuzritter im 11. Jahrhundert beschäftigt. Produziert wurde das Album übrigens von Pink Cream 69 Basser Dennis Ward, der seinen Job sehr gut gemacht hat. Trotz des neuen Sängers hat sich bei Angra in den vergangenen zehn Jahren nicht allzu viel verändert, obwohl bei einigen Nummern deutlich heraus zu hören ist, dass die Jungs neuerdings voll auf Dream Theater abfahren. Hört euch mal den Mittelteil von "Waiting Silence" an (übrigens das Highlight des Albums) und ihr wisst, was ich meine. Natürlich gibt es auch die üblichen Uptempo-Nummern (z.B. der Opener "Spread Your Fire"), aber Angra haben viel Wert darauf gelegt, dass jeder Song seinen eigenen Charakter hat. Neben den klassischen Elementen, gefallen vor allem die Akustik- und Percussion-Parts, die für einen exotischen Touch sorgen. Sänger Edu Falaschi macht übrigens auch eine gute Figur (bzw. Stimme) und so gibt es an der Scheibe wirklich nicht viel auszusetzen. Außer vielleicht dass man bei einigen Songs wohl etwas zu viel wollte und sie doch etwas überladen klingen. Da hätte man teilweise die eine oder andere Gitarrenspur auch weglassen können, um den Song kompakter zu machen. Als Gastsänger sind auch Kai Hansen, Hansi Kürsch und Sabine Edelsbacher dabei, wodurch das Ganze etwas in Richtung Avantasia geht. Fazit: "Temple Of Shadows" ist ein spannendes Album, dass auf Anhieb gefällt und von Durchgang zu Durchgang immer besser wird. Es lohnt sich also, in diese CD zu investieren.
www.angra.net
Twilightning - Plague-house Puppet Show
27. Nov 2004 | von EmrahEs ist nicht lange her, da drückte mir mein Kollege Chris das Debutalbum der finnischen Band Twilightning in die Hand ("Delirium Veil"), was mich vom ersten Hören an fesselte. Nun, kurze Zeit später halte ich den Nachfolger "Plague-House Puupet Show" (Spinefarm Records) in den Händen, die mich erstmal schockt. Denn die ersten beiden Tracks bieten nicht mehr den gewohnten Speed Metal, sondern Old-School-Heavy Rock mit dem ich nur wenig anfangen kann. Zum Glück gibt's bei den folgenden Nummern wieder genügend altbekannte Trademarks, doch von Song zu Song drängt sich der Gedanke auf, Twilightning sind noch auf der Suche nach ihrem eigenen Stil. Am ehesten gefällt mir noch "Victim Of Deceit", aber das war dann auch schon das einzige Highlight, der Rest ist okay, haut mich aber auch nicht aus den Socken. Teilweise will man gewohnt amerikanisch klingen ("Lubricius Thoughts"), doch haben die Finnen das eigentlich gar nicht nötig. Vor allem wenn man bedenkt, wie toll diese Band noch auf ihrem Debutalbum funktioniert hat. Fazit: Für Freunde des gepflegten Melodic Metal könnte die Scheibe durchaus reizvoll sein, mich hat sie aber nicht so ganz überzeugt. Ich ziehe "Delirium Veil" ganz klar vor!
www.twilightning.net
Japanische Kampfhörspiele - Hardcore aus der ersten Welt
26. Nov 2004 | von TorbenBereits mit ihrer "Fertigmensch" EP aus dem Jahre 2002 lieferten die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE ein gewaltiges Paket ab, welches ein Raunen durch die Grindcore und Deathmetal Gemeinde der Republik schickte. Dieses Jahr meldet sich das 6köpfige Gespann mit ihrem nächsten Untergangsszenario in 13 Akten zurück, auf das die Gehörgänge bluten mögen. Wesentlich abwechslungsreicher als besagte EP und mit einem Hauch an Melodien wird mit "Hardcore aus der ersten Welt" der alltägliche Konsumwahnsinn ins Fadenkreuz genommen. Übelstes Grindgeknüppel mit einer ordentlichen Priese Metal aufgepeppt und mit stetigen Double Bass Salven garniert, gestaltet das Hörvergnügen alles andere als leicht verdaulich. Gesanglich grunzt, röchelt und schnetzelt sich Paul mit seiner tiefen Tonlage durch seine Textpassagen, während Bony die Screamo-Fahne hochhält und für die oberen Tonlagen zuständig ist. Mit Songtiteln wie "Abflussbestattumg", "Im Schlafanzug zu Plus" oder "Zieh die Jacke falschrum an" mag man die Jungs anfänglich vielleicht belächeln, wenn ihr Inferno jedoch über einen hereinbricht sollte sich ein Großteil genreverwandter Acts jedoch ehrfürchtig wegducken. Definitiv nichts für ein zartes Emogemüt, definitiv kein Hardcore jedoch definitiv großartig.
Hibria - Defying The Rules
24. Nov 2004 | von Emrah"Defying The Rules" (Remedy Records) bietet puren 80er Speed Metal. Technisch perfekt, mit einem großartigen Gespür für Melodien, auch wenn das alles nichts Neues ist. Überraschungsmomente bleiben somit völlig aus. Der rauhe, aber trotzdem klare Gesang von Luri Samson gefällt mir persönlich sehr gut (erinnert sehr an Ex-Loudness-Sänger Mike Viscera) und auch die Helloween-mäßigen Instrumental-Passagen sind nicht von schlechten Eltern. Manchmal glaubt man sogar Markus Großkopf oder Michael Weikath zu hören. Aber Hibria sind nicht aus Deutschland (auch wenn sie so klingen), sondern aus Porto Alegro. Ein durch und durch gutes Album, das Fans von Gamma Ray, Running Wild und Helloween auf Anhieb begeistern dürfte. Anspieltipps: "Change Your Lifeline" und der Abschlusstrack "Strae At Yourself". "Das einzige Ärgernis bietet derweil nur die Bandbio, in der geschrieben wird, dass Hibria ein einzigartiges Album komponieren wollten und festgestellt haben, dass die meisten Bands der Szene in der Szene versagt haben, ein Metal Album "mit Eiern" aufzunehmen. Vielleicht sollte man als Newcomer nicht gleich so rumposaunen und sich lieber etwas zurück halten.
Minotaurus - Myth Or Reality
24. Nov 2004 | von EmrahRenaissance des Mittelalters? Während viele Leute behaupten, dass viele Bands krampfhaft versuchen, modern zu klingen, hat sich in der deutschen Musikszene ein Gegenpol entwickelt, der sich auf Jahrhunderte alte Motive zurück besinnt. Einige davon sehr erfolgreich (In Extremo, Subway To Sally), andere wiederum sind noch tief im Untergrund verwurzelt. So auch Minotaurus, die mit "Myth Or Reality" (Curzweyhl Records) auf sich aufmerksam machen. Geboten wird eine relativ unspektakuläre Mischung aus Folk, Metal und Mittelalter-Elementen. Leider sorgt das angestaubte Songwriting und die kraftlose Produktion dafür, dass mich die Scheibe zu keiner Sekunde richtig packt. Ein paar nette Melodien machen noch kein gutes Album aus. Da hilft es auch nichts frühere Blind Guardian ("Winter Of Dreams") und die ganz alten Iron Maiden ("Dragonflight") zu zitieren. Wenn man heutige Standards als Maßeinheit nimmt, kann "Myth Or Reality" ganz und gar nicht begeistern , was aber weniger am Stil, sondern mehr an der Umsetzung liegt. Und je öfter ich die Scheibe höre, desto mehr Schwächen fallen mir auf, deswegen schnell raus damit.
Koroded - The Absurd Beauty Of Being Alone (Re-Release)
24. Nov 2004 | von DenizEs ist doch noch schön, modernen Metal von einer ambitionierten, jungen Band gedrischt zu bekommen, der ganz ohne das heutzutage so beliebte Suffix ?Core? auskommt.
Koroded, Deutschlands vielleicht meist unterschätze zeitgenössische Metalband, stehen mit ihrer neuen CD ?The Absurd Beauty Of Being Alone? (Silverdust) in der Tradition von Neo Thrash Helden wie Machine Head, Pantera oder Sepultura, von mir aus auch Slipknot.
Beachtlich, was für eine internationale Qualität hinter den elf leidenschaftlichen Songs steckt, die allesamt eine Gesunde Heavyness aufzeichnen ohne in irgendwelche nervige Extreme auszubrechen. Moderne Gitarren, ein satter Groove, kontrolliert zuckende Doublebass und eine gepflegte Produktion lassen rundum Zufriedenheit aufkommen. Am besten Gefällt mir aber Sänger Jan, der alles von brutalen Screams, kraftvollen Shouts bis zu süß-sauren Melodien alles drauf hat ? jemand wie Rob Flynn hat nicht so viel Allround-Talent. Hier gehen Stampfpassagen und Prügelriffs elegant über in zerschmelzende Refrains, die das beste von Alternative Metalbands wie Deftones, Sevendust, Taproot oder Nonpoint in sich tragen. Besonders gut nachzuhören bei ?Unbreakable? oder dem wunderschön-tragischen ?T.A.B.O.?.
Koroded haben auf diesem Kraftwerk alles richtig gemacht. Ich wüsste also nicht, warum ?The Absurd Beauty Of Being Alone? Fans von den oben genannten Bands nicht gefallen sollte. Wer behauptet, das sei der abgelaufene Sound der 90er, der hat noch nicht Koroded abgecheckt.
Nur für meinen Geschmack dürfen die Riffs beim nächsten Mal noch ein bisschen kantiger sein, aber vorab verbleibe ich mit den Worten: Gut gemacht Jungs!
Die Philosophie, anders zu sein
24. Nov 2004 | von ChristianBethlehem haben mich mit ihrem aktuellen Album “Mein Weg” zugleich
erstaunt und verzückt. Wer versucht, in die lyrische Welt von Texter
und Bassist Jürgen Bartsch einzutauchen, wird tief Luft holen müssen,
um nicht vorzeitig abzusaufen: Bleibt die düstere Musik noch nachvollziehbar,
so erweisen sich die Texte als schwer zugänglich und kryptisch. Im E-Mail-Interview
erläuterte der kreative Kopf jedoch weitgehend verständlich seine
Intentionen und ließ es auch an Presse-Kritik nicht mangeln.
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Vagrant Tour rockt das Logo in Hamburg
22. Nov 2004 | von TorbenWas für ein Package. FROM AUTUMN TO ASHES, SENSES FAIL, MONEEN und EMANUEL, die Vagrant Europa Tour ist im vollen Gange und macht sich auf, die Bands des amerikanischen Erfolgslabels den europäischen Hardcore- und Emokids näher zu bringen. Was in den Staaten schon gestandene Größen sind und es bereits zu beachtlichen Plattenverkäufen gebracht haben, hat hierzulande noch so einiges an Bekanntheit nachzuholen. Die gesamten vier Bands sind auch das erste Mal in Deutschland und haben parallel zur Tour ihre aktuellen Veröffentlichungen am laufen, über die 15,- Euro Abendkasse kann man sich Heute wirklich nicht beschweren.
Mit dem 21.11.2004 wurde sich für das Logo in Hamburg vielleicht nicht der optimale Termin ausgesucht, da sich die Resistance Tour am gleichen Tag ein Stelldichein in der Hansestadt gibt. Als wir gegen 20:30 Uhr im verdammt kalten Hamburg eintrudeln ist das beschauliche Logo auch nur mäßig gefüllt und zu meinem Erstaunen sind EMANUEL auch schon fleißig am Musizieren. 21:00 Uhr war der offizielle Beginn des Live-Paketes und es ärgert mich schon ein wenig, dass ich nur noch die letzten beiden Songs von EMANUEL mitbekomme. Das reicht gerade einmal aus einen ersten Eindruck von der noch recht jung wirkenden Band zu bekommen, da die Jungs bisher noch gar nicht in die Reichweite meiner Lauscher gekommen sind. Was ich höre ist ordentlicher Emorock mit dem richtigen Anteil an geschrienen Parts. Das Publikum ist noch einigermaßen verhalten und lauscht in sicherer Entfernung von der Bühne den Klängen des neuen Vagrant Sprösslings. Die beiden Songs sind dann auch in Windeseile vorbei und die Stage wird für MONEEN geräumt.
Die vier Kanadier betreten bereits nach einer kurzen Umbaupause um ziemlich genau 21:00 Uhr die Bühne und legen unmittelbar los. Das Publikum kommt der Aufforderung der Band nach und nährt sich noch recht zögerlich der Stage. Das Logo hat sich mittlerweile an ganzes Stück mehr gefüllt und neugierig wird das Quartett gemustert als sie den Motor für ihre Liveshow anlassen. Der sympathische Leadsinger und Gitarrist Kenny Bridges springt gleich bei den Klängen des ersten Tracks rücklings von der doch recht niedrigen Bühne in die Crowd, stürmt zurück auf die Stage um wie ein Derwisch hin und herzuspringen, auf den Monitoren rumzutanzen und dabei stets mit dem Publikum zu interagieren. Die doch recht vertrackten, Emo-esken Songs gepaart mit ordentlichem Einsatz an den Effektgeräten werden gut performt, wobei die restlichen Bandmitglieder um Bridges eher in sich gekehrt musizieren, während der Frontmann seine One Man Show abliefert. Beim wilden Rumtoben auf der Bühne fällt er sogar einmal, was ihn nicht davon abhält auf dem Boden weiter zu rocken um anschließend Martial Arts mäßig aus dem liegenden Zustand auf seine Füße zu springen. Das Publikum genießt sichtlich das Spektakel und weiß bei Tracks wie "Passing of America" vom Debüt Longplayer "Theory Of Harmonial Value" oder dem Titeltrack der aktuellen Scheibe "Are We Really Happy With Who We Are Right Now" die ein oder andere Textzeile mitzusingen. Der zweite Sänger und Gitarrist Chris Hughes versteckt sich in der Zwischenzeit hinter seiner Dreads-Matte, nur gelegentlich sehe ich seine Augen hervorblitzen. Währenddessen fällt mein Blick auf das Vagrant-Mädchen für alles, der am Rande der Bühne akribisch jede einzelne der zig Gibson Gitarren auf Hochglanz poliert. Das Set der Jungs dauert leider nur eine halbe Stunde und endet damit, dass Kenny Bridges seine Gitarre wie wild am Pfosten reibt, der die Bühne teilt um anschließend einem Kid im Publikum das gute Stück in die Hand zu drücken, während er weiterhin, begleitet von dem Geschrammel des Jungen, an seinem Effektgerät rumspielt..MONEEN, die Band mit den unglaublich langen Songtiteln, hat heute Abend definitiv neue Fans dazu gewonnen.
Als nächstes sind SENSES FAIL an der Reihe und schnell ist ersichtlich, dass es einen Großteil des Publikums nach Hamburg gezogen hat um das New Jersey Fünferpack aus dem Umfeld von THURSDAY Live zu erleben. Das Logo ist mittlerweile voll und vor der Bühne macht sich Gedränge breit als die Jungs, von elektronischen Klängen begleitet, die Bühne betreten. Gut gelaunt und voller Enthusiasmus wird dann auch gleich losgerockt und die ersten Tracks der aktuellen Scheibe "Let It Enfold You" werden von Band und Publikum abgefeiert. Der charismatische Frontmann Buddy Nielsen, der gleichsam melodisch Singen als auch Schreien kann, genießt sichtlich das Bad in der Menge und tanzt, singt und posed mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit, die einen gewissen feminine Touch nicht entbehren kann. Besonders auffällig ist, dass Nielsen beim Singen ständig die Zunge aus dem Mund züngelt. Seitdem ich das erste Video der Band gesehen habe, hat sich einiges getan und sowohl Nielsen als auch der etwas schüchtern wirkende Gitarrist Miller haben zwischenzeitig scheinbar eine Menge Zeit gehabt ihren Körper mit bunten Tattoos zu verzieren. Die Crowd dankt SENSES FAIL jedenfalls für ihre gelungene Show und tanzt, pogt und schubst was das Zeug hält. Besonders enthusiastisch werden die beiden Kracher "Steven" und "One Eight Seven" von der Debüt EP "From The Depths of Dreams" vom Publikum aufgenommen, aber auch die neueren Hits wie "You?re Cute When You Scream" finden Wiedererkennung. Zwischenzeitig kommt die heutzutage fast obligatorische "fuck Bush!!" Ansage zu der sich die amerikanischen Bands einfach genötigt fühlen…Ein unglaublicher Auftritt endet nach ziemlich genau 45 Minuten, eine Zugabe gibt es leider nicht mehr.
Es ist noch nicht einmal 23:00 Uhr als FROM AUTUMN TO ASHES sich aufmachen einen gewaltigen Wirbelsturm vor der Bühne zu entfachen. Mit ihrer Mischung aus derbstem Hardcore mit gewaltigen Breakdowns sowie Double Bass Gewittern, Emo, Punkrock und Metal ist die fünfköpfige Combo bei weitem die härteste Band des Abends, weist jedoch ebenfalls die ruhigsten und sphärischsten Momente auf. Während Frontmann Benjamin Perri die harten Vocals shoutet, ist Drummer Francis Mark für die emotionaleren, herzzerreißenden Gesangsparts zuständig. FATA verstehen es brachial die Crowd anzuheizen, um sie mit den langsamen Parts von Francis Marks Stimme getragen wieder runter zu bringen. Absolut sympathisch unterhält sich die Band mit dem Publikum, und Frontmann Perri mit seinem kleinen Bäuchlein outet sich trotz der harten Musik als zahmer Teddybär. Wenig später wird dem Mercher der Band, der am selben Tag einen liebgewonnenen Menschen verloren hat, der nächste Song gewidmet, und zumindest der Teil des Publikums, der die Ansage verstanden hat ist für kurze Zeit zutiefst gerührt, bevor sich der Musik wieder hingegeben wird. Beim selben Song schlägt sich Perri eher unbeabsichtigt die Faust am Monitor blutig. Zwischen den derben Krachern von der alten Scheibe "Too Bad You're Beautiful" wie "Cherry Kiss" oder "Reflections" mischen sich natürlich die etwas ruhigeren Songs des aktuellen Werkes "The Fiction We Live". Zu sämtlichen Tracks wird frenetisch abgegangen, und FATA können das Publikum mit ihren eingestreuten LED ZEPPLIN Einlagen begeistern. Noch ein ganzes Stück vor Mitternacht endet das ganze Programm nicht ohne, dass die Jungs eine Zugabe gespielt haben. Ein bisschen wehmütig war ich schon, da mein Lieblingssong, das 9minütige "Short Stories With Tragic Endings" nicht gespielt wurde, aber dies war nur ein kleiner Wehrmutstropfen bei dem wunderbaren Konzert dieses Abends.
Am heutigen Abend haben sich die aktuellen Vagrant Bands eindrucksvoll vorgestellt. Wer die Möglichkeit hat, die noch laufende Vagrant Tour zu erleben, sollte diese Chance unbedingt nutzen. So schnell wird garantiert nicht mehr die Gelegenheit kommen, die fantastischen Bands in verhältnismäßig kleinen Läden der Republik zu erleben. Ein absoluter Höhepunkt in der diesjährigen Konzerthistorie neigt sich mit der mühsamen Heimfahrt dem Ende entgegen. Aber was solls, immerhin habe ich FROM AUTUMN TO ASHES, SENSES FAIL, MONEEN und EMANUEL gesehen..





