Mit der aus Portland, Oregon stammenden Band KADDISFLY haben sich Hopeless Records einen potentiell äußerst dicken Fisch an Bord geholt. Auf ihrem Debüt Album ?Buy Your Intention; We?ll Buy You A Unicorn? zelebriert das Quintett einen wunderbar eigenständigen Sound irgendwo zwischen den Polen COHEED AND CAMBRIA und INCUBUS.
15 durchweg großartige Songs befinden sich auf dem Silberling und lassen zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen. Besonders der wunderschöne Gesang von Christopher Ruff sticht hervor und weiß absolut zu begeistern. Es werden eher weniger Riffs oder Akkordfolgen gespielt, als viel mehr ineinander verwobene Klanglandschaften aufgebaut über denen der klare hohe Gesang steht. Das Ganze wirkt aber zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder zu künstlerisch, man merkt nur einfach, dass KADDISFLY sich weit über irgendwelche Genregrenzen hinaus Gedanken über ihre Musik machen.
Allein die im schönen Booklet aufgelisteten zusätzlichen Instrumente die bei den Aufnahmen, neben Gitarre, Mandoline, Gesang, Piano, Bass, Drums und Percussion, benutzt wurden spricht Bände über das zu Hörende, und sagt doch so wenig, da man es sich anhand dieser Instrumente nicht annähernd ausmalen kann wie KADDISFLY klingen. Trotzdem ein kleiner Auszug: Zither, Ebow, Glockenspiel, Concert Bells, Djembe, Wine Glasses (!), Melodica, und noch so viel mehr.
Streckenweise erinnert es auch an die ruhigeren Parts von AT THE DRIVE-IN, und das nicht nur wegen den schönen Gitarreneffekten. Gelegentlich tauchen in den Songs auch eruptive Ausbrüche auf, im Großen und Ganzen ist die Platte aber hochmelodisch.
In Worten lässt sich das was KADDISFLY auf ?Buy Our Intention; We?ll Buy You A Unicorn? kreiert haben sowieso nur äußert unzureichend beschreiben. Jedem der Interesse an progressiver Gitarrenmusik im Dunstkreis von INCUBUS, COHEED AND CAMBRIA und ähnlichen Sachen hat, dem kann ich diese Platte nur wärmstens ans Herz legen und ihm versichern, dass er nicht enttäuscht wird. Ich werde sie mir jetzt zum dritten Mal hintereinander anhören und trotzdem noch so viel Neues entdecken!! Ich bin entzückt.
Kaddisfly - Buy Your Intention; We?ll Buy You A Unicorn
27. Jun 2005 | von JakobSub City Records - Take Action 4 (Sampler)
27. Jun 2005 | von JakobSub City Records veröffentlicht nun schon zum vierten Mal den labelübergreifenden Sampler Take Action. Der Sampler soll Geld in die Kassen der Suizid-Hilfe-Organisation ?The National Youthline Network? bringen und zu diesem ehrenwerten Zweck haben sich so gut wie alle namhaften US Bands bereit erklärt einen Song bereit zu stellen. Zu großen Teilen sind die Songs zwar bereits veröffentlicht, ein Kaufanreiz ist aber vielleicht der wohltätige Zweck den man damit unterstützt und die äußerst gute Eignung dieser zwei CD?s um entweder neue Bands zu entdecken oder aber um eine perfekte Auto fahr Compilation zur Hand zu haben. Außerdem befindet sich noch einiges an Multi Media Material auf der CD, welches über Selbstmord aufklärt. Das ist zwar auf Englisch aber super einfach auch für Nicht-Muttersprachler zu verstehen und teilweise ganz interessant.
Unter anderem sind bei diesen 41 Songs folgende namhafte Bands mit je einem Track vertreten:
NOFX
RUFIO
TERROR
KADDISFLY
AGAINST ME!
UNDEROATH
BRANDTSON
ROSES ARE RED
SHADOWS FALL
BOYS NIGHT OUT
PEDRO THE LION
HAWTHORNE HEIGHTS
COHEED AND CAMBRIA
TAKING BACK SUNDAY
THE DILLINGER ESCAPE PLAN
FEAR BEFORE THE MARCH OF FLAMES
Und dazu kommt noch ein Haufen weiterer illustrer Bands im Spannungsfeld zwischen Metal, Hardcore, Punk, Emo und Pop. Wer also Lust auf eine toll zusammengestellte Compilation hat, der sollte hier schleunigst zugreifen und den guten Zweck unterstützen!
Mêlée - Everyday Behaviour
27. Jun 2005 | von JakobEine Band wie MÊLÉE (May-Lay gesprochen) kann ich irgendwie nicht richtig einordnen. Einerseits finde ich sie ziemlich langweilig, eher anödend und außerdem kann ich mit dieser Art von gitarrenorientierter Popmusik absolut nichts anfangen, andererseits muss man den vier jungen Herren eines lassen: runde Popsongs können sie schreiben, und die ein oder andere Hook hängt mir jetzt noch im Ohr und will einfach nicht verschwinden.
Die elf Songs des ?Everyday Behaviour? (Sub City Records) betitelten Albums sind immer absolut passend produziert. Mal hört man nur Klavier und Stimme und mal wird kräftiger losgerockt, mit Zerrgitarren so wie sich das für ne Rockband gehört.
Miteinander verglichen sind die Songs absolut unterschiedlich und das ist auch schon einer der Gründe, warum ich diese Band so schlecht einzuordnen weiß: Die ruhigeren, melancholischen Songs sind wirklich klasse und die Stimme von Sänger Chris Cron klingt da auch wirklich klasse, bei den flotteren Up-Tempo Songs wird mir das ganze dann aber doch einen Tick zu poppig und artet schon fast in MAROON 5-artige Gefilde aus. Das ist stellenweise Radio-Gitarren-Pop par excellence, und mir damit einfach eine Spur zu glatt.
Stellenweise blitzt sogar ein wenig Countryflair durch und zeigt mir ganz klar, dass mir wahrscheinlich der volksmusikalische Background für diese Art von Musik fehlt. Gelegentlich fühle ich mich aber auch an die Popharmonien der FOO FIGHTERS in ihren radiotauglichsten Momenten erinnert. Irgendwie habe ich bei Musik wie der von MÊLÉE immer so das Gefühl, dass sie nur in den Staaten gut ankommt, warum weiß ich nicht, aber für mich hat das so ein USA-Flair.
Und wo ich diese Zeilen grad schreibe und noch mal einen Blick auf das Infoblatt vom Label werfe fällt es mir wie Schuppen von den Augen (oder so ähnlich): BEN FOLDS!! Stellenweise erinnert das tatsächlich daran, gerade mit dem Piano klingt das schon arg wie fucking BEN FOLDS.
Wer jetzt immer noch nicht genau weiß was er von MÊLÉE halten soll, dem kann ich nur empfehlen sich die Platte mal anzuhören. Mein Ding ist es, jetzt nach mehrmaligem Hören, irgendwie nicht, auch wenn ich die Balladen doch ganz nett finde und mir ?Perfect Mess? wahrscheinlich noch die ganze Nacht im Ohr rumspuken wird. Und wo ich das mit ?Perfect Mess? grad schreibe fällt mir auf, dass ich MÊLÉE irgendwie doch mag … ganz komische Sache!! Austesten.
Break The Silence - Near Life Experience
27. Jun 2005 | von JakobWow, das ist mal was Neues. Ich bin total begeistert und frage mich ernsthaft, wie man auf so eine ausgefallene Idee kommen kann:
Da gibt es doch tatsächlich eine Band, die gleich drei Worte in ihrem Bandnamen trägt, BREAK THE SILENCE nämlich, und dann hat diese Band auch noch den grandiosen Einfall schnellen Melodic-Punk der kalifornischen Schule mit Metal-Riffs, Hardcore Parts und einem Sänger zu mischen, der sowohl Hardcore-mäßig schreit als auch Emo-mäßig singt. Ich bin völlig baff!!
Nun gut, Spass (oder eher: blöde Sprüche) beiseite und Butter bei die Fische:
BREAK THE SILENCE haben auf ihrem aktuellen Album ?Near Life Experience? (Hopeless Records) natürlich nichts, aber auch gar nichts neues erschaffen, klingen aber trotzdem erschreckend frisch und gefallen mir persönlich, trotz der unzähligen Genrekollegen und der damit einhergehenden Veröffentlichungsflut dieses Genres, doch ganz gut.
Das Geschrei wird nicht nur als kurzer Effekt missbraucht um auf die ach so koolen Hardcore Wurzeln hinzuweisen, sondern übernimmt auch gerne mal komplette Strophen oder gar Refrains. Der Gesang ist häufig wunderbar zweistimmig und verzaubert mit schönsten Melodien. Die Songs sind meist schnell gespielt und klingen des öfteren nach kalifornischem Melodic-Punk der NO USE FOR A NAME Schule, in Verbindung mit den geschrienen Vocals passt das aber dann doch ganz gut und klingt nicht so altbacken wie vermutet.
Alles in allem sind BREAK THE SILENCE aber doch eher der melodischeren und poppigeren Sparte der neuen Screamo-Welle zuzuordnen. Aber mit ?Near Life Experience? legen sie in diesem Bereich definitiv die Messlatte sehr hoch für Releases von ähnlich klingenden Bands. Und die im Info gleich zweimal erwähnte Information, dass der Ex-RISE AGAINST, Ex-88 FINGERS LOUIE Gitarrist bei BREAK THE SILENCE spielt hat diese Band gar nicht nötig.
Und jetzt der völlig ausgelutschte, aber irgendwie doch angebrachte Spruch: Wer im CD-Regal noch Platz zwischen A THORN FOR EVERY HEART, NO USE FOR A NAME, BEFORE TODAY, RUFIO und BOYS NIGHT OUT hat, der sollte sich ?Near Life Experience? zulegen. Wem dieser ganze Trendsound allerdings eher auf den Sack geht, der sollte lieber die Finger davon lassen, Innovationen bekommt man hier definitiv nicht, dafür aber solides Handwerk in Form von 14 netten Pop-Punk meets Screamo Songs. Gutes Debüt.
Holiday With Maggie - Skyline Drive
25. Jun 2005 | von JakobDer Sommer ist da und wenn man den ganzen Tag in der Sonne rumgammelt braucht man unbedingt eine Platte die man dabei, davor oder auch danach hören kann. HOLIDAY WITH MAGGIE tragen nicht nur die Ferien in ihrem Namen sondern klingen auch wie diese. Emotionaler-Gitarren-Power-Pop mit gelegentlichen Keyboards und einem äußerst guten Sänger. Genau das was ich liebe, wenn ich abends allein auf dem Balkon sitze und den Tag Revue passieren lasse. Auf ?Skyline Drive? (Wynona Records) gibt es elf klasse Songs, die zum träumen einladen. Oder eben auch zum tanzen. Je nachdem wie man sich gerade fühlt. Mit diesen Songs ist alles drin. Gutgelaunte Power Popper wechseln sich mit melancholischen, aber dennoch irgendwie positiven Emo Songs ab und College Pop Nummern stehen neben akustischen Liedperlen. Großartig!
Nicht nur gesanglich erinnern mich HOLIDAY WITH MAGGIE an die Genrebrüder/schwestern von CAITLYN. Wem die Platte der Schweden, dich ich an anderer Stelle ja schon lobend hervorgehoben habe, gefallen hat, dem verspreche ich, dass ihn HOLIDAY WITH MAGGIE nicht enttäuschen wird. Und wo ich das grad schreibe fällt mir noch eine nicht zu verleugnende Ähnlichkeit zu den deutschen Emo-Poppern von BRAND NEW JERSEY auf, auch hier gilt dasselbe wie bei CAITLYN, wer die mag wird die drei smarten Jungs lieben. Versprochen!
Das ist genau der Sound zu dem man sich verlieben kann, oder besser sollte. Wenn man mit der Frau im Arm vom See nach Hause geht und dann zu Hause dieses Album auflegt ist die Sache fast schon klar, entweder die Frau ist sofort in einen (und vor allem in den brillianten Musikgeschmack) verliebt, oder schlicht und ergreifend die Falsche!! Und wenn die Welt gerecht wäre dann würde morgen auf MTV und VIVA, irgendwo zwischen Klingelton-Werbung und schlechten Moderationen, das Video zum Überhit ?Recover and Reset? laufen und HOLIDAY WITH MAGGIE zu neuen Superstars machen. Das Potential dazu haben sie auf jeden Fall.
Ich mach es kurz und verweise erstens auf meinen unschlagbaren Musikgeschmack, zweitens darauf, dass ich ?Skyline Drive? für eines der besten Popalben der letzten Jahre halte und drittens dieses Album all jenen ans Herz legen möchte, die runde Popsongs, klasse Melodien, perfekte Hooklines, tollen Gesang und Bands wie THE STEREO, CAITLYN oder BRAND NEW JERSEY auch nur annähernd mögen.
Comecloser - Is Life Worth Dying For?
25. Jun 2005 | von JakobEx-Leute der Death-Chaos-Hardcore-Metal-Band BLILNDSPOT A.D. veröffentlichen unter neuem Namen eine Platte auf Circulation Records… Wer nur diese zwei Informationen sieht ist nicht mal nah dran an dem was COME CLOSER auf ihrem Debüt ?Is Life Worth Dying For?? machen. Mit dem Sound der Vorgänger Band hat das ganze fast nichts mehr gemein, und den Metalcore den manch andere Band auf Circulation macht bekommt man hier auch nicht auf die Ohren. Trotzdem, oder gerade deshalb wissen COME CLOSER absolut zu überzeugen.
Im ersten Moment musste ich an die etwas älteren Sachen von BOY SETS FIRE denken, oder auch an die wunderbaren TUPAMAROS, genug Eigenständigkeit hat das Album aber allemal um auch neben bekannten Bands, wie den genannten, bestehen zukönnen. Der Gesang pendelt zwischen hoch geschrieenen Attacken und melodischen, leicht rauen Gesangsparts und erinnert stellenweise an Chris von HOT WATER MUSIC.
Die zehn Songs wurden zudem völlig untrendy und ohne jede unnötige Metalbreitseite produziert. Absolut klasse, dass endlich mal wieder eine Band bei Aufnahmen ohne eine riesige Gitarrenwand auskommt und trotzdem fett, melodisch und vor allem gut klingt!!
Das was mir an ?Is Life Worth Dying For?? am besten gefällt ist definitive die Authenzität und der an frühere Zeiten erinnernde Sound ? völlig Screamo-Trend-frei und trotzdem absolut mitreißend. Jedem der auf die genannten Bands steht, oder auch dem der mal eine Auszeit zwischen all den überproduzierten Screamo-Bands braucht kann ich diese Platte nur ans Herz legen. Ich bin begeistert und gebe als Anspieltipp ?No One Cries? raus, aber im Prinzip ist die ganze Platte der Hammer.
As I Lay Dying - Shadows are Security
25. Jun 2005 | von JakobLang mussten wir warten bis der Nachfolger zum genialen ?Frail Words Collapse? erscheinen sollte. AS I LAY DYING haben ihren Status als eine der besten zeitgenössischen Metal / Metalcore Bands ausgenutzt und sind ausgiebig getourt, wobei sie sich dabei als eine großartige Liveband präsentiert haben und somit die Meßlatte für den Nachfolger unfassbar hoch legten.
Auf ?Shadows are Security? (Metal Blade Records) haben die fünf Jungs aus San Diego nochmals die Metalanteile in die Höhe geschraubt und verzichten fast gänzlich auf Verweise gen Hardcore. Der Sound ist nach wie vor äußerst steril und metallisch und jegliche Emotionalität kommt direkt aus der Musik.
Gleich zu Beginn wird man von einer fetten Double Bass Walze erfasst und in den Sog von AS I LAY DYING gezogen, aus welchem man sich immer nur kurz entreißen kann um wenig später wieder völlig platt gewalzt zu werden. Die hohe Bassdrum ändert deinen Herzschlag, die Gitarren schneiden dein Gesicht in Fetzen und das Geschrei von Sänger Tim Lambesis, der übrigens auch produziert hat, brüllt dir die gebündelte Hoffnungslosigkeit ins Gesicht, so dass du an deinen eigenen Tränen ersticken musst.
Au weia, was für ein Stück Musik. Alles was man schon am Vorgänger liebte wurde hier weiter perfektioniert. Die Gitarren hauen ein Göteborg Riff nach dem anderen heraus und die Bassdrum reißt sowieso alles nieder. Gelegentlich werden cleane Vocals eingestreut, die einem kurz Zeit zum Durchatmen geben, das hält sich aber durchaus in Grenzen, sodass in Sachen Brutalität absolut keine Einschränkungen zu vernehmen sind. Sogar ein, laut Info, balladeskeres Stück soll sich auf der Platte befinden. ?Repeating Yesterday? beginnt zwar mit ruhigen Gitarren und verhaltenem Drumming, legt aber kurz darauf schon wieder heftig los, vielleicht etwas langsamer als die anderen Songs, aber dennoch alles andere als eine Ballade im eigentlichen Sinn. Alles in allem treten AS I LAY DYING das Gaspedal aber größtenteils gen Bodenplatte und lassen die Geschwindigkeit regieren. Das klingt teilweise schon stark nach den großen Vorbildern von AT THE GATES oder auch IN FLAMES, ohne aber zu stark in diese Deathmetal Ecke zu schlagen.
AS I LAY DYING lassen mit ?Shadows are Security? absolut keinen Zweifel aufkommen wer der momentane Herrscher in Sachen Metalcore bzw. zeitgenössischem Metal ist und spielen die gesamte Konkurrenz an die sprichwörtliche Wand. Wobei man ganz klar sagen muss, dass AS I LAY DYING mit dem neuen Album deutlich mehr Metal als Core sind und ihre Stärken, namentlich schnelles Drumming, flotte Gitarrensalven und bedrohliches Geschrei, gnadenlos ausspielen. Ein Bastard von einem Album und für alle zu empfehlen, die auch nur Ansatzweise was mit Metalcore am Hut haben.
Useless ID - Redemption
25. Jun 2005 | von TorbenNachdem sich gerade BETZEFER metalmäßig mit ihrem Debütlongplayer einen Namen hierzulande gemacht haben, zieht auch die wohl bekannteste israelische, alternative Combo, USELESS ID, mit ihrem dritten Longplayer nach. ?Redemption?, so der Titel, erscheint via Kung Fu Records und liefert mal wieder Poppunk allerbester Güte ins heimische Wohnzimmer.
Die Ansätze ihres letzten Albums in Richtung einer sympathischen Poppigkeit wurden entsprechend konsequent fortgesetz und verfeinert, Frontmann Votam ließ sich nach eigener Aussage besonders von den Beach Boys inspirieren. Ob nun die Sonne Kaliforniens oder die Israels, in beiden Fällen kann das Resultat aus gereiften Hooks, eingängigen Melodien und mitreißenden Refrains bestehen. USELESS ID haben bereits auf der Warped Tour bewiesen, dass sie auf einem Level mit den großen Poppunkern der USA rocken und ein ?Redemption? untermauert zweifelsohne ihre Stellung im Biz. Auch wenn ?Redemption? glatter und durchproduzierte als seine Vorgänger klingt, finden sich absolut energetische, aggressive Elemte in Gesang und Instrumentalisierung wieder, die keine Kritik aufkommen lassen. Für mich wird hier das bisher beste Album der Band abgeliefert, welches nicht zuletzt durch den Einfluss von Produzent Bill Stevenson, der unter anderem den DESCENDENTS oder ALL den richtigeen Schliff verlieh, stark profitierte. Auf ?Kiss Me, Kill Me? kann man den Herren dann sogar an der Lead Gitarre hören. Inhaltlich bewegen USELESS ID sich in keinerlei spektakulären Sphären und liefern erstaunlich entspannte Kost über allerlei Herz-Schmerz-Themen ab. Jedem Poppunker ist ?Redemption? hiermit ans Herz gelegt.
08/10
Smoke Or Fire - Above The City
15. Jun 2005 | von RobertSmoke Or Fire sind das neueste Signing auf Fat Wreck. Mit ?Above The City? erschien vor kurzem dann auch ihr Debütalbum. Und dieses ist richtig gut. Die Band, die früher Jericho hieß und sich dann umbenannte, legen auf diesem Album gleich mit ?California Burning? furios los. Mit ?Filter? zieht man gleich genauso nach und so geht es immer weiter. ?Above The City? ist daher ein echt gutes Album irgendwo zwischen Hot Water Music, Rise Against und Avail. Das einzige, was ein wenig fehlt, ist die Eigenständigkeit, da könnten Smoke Or Fire in den nächsten Releases und nächsten Jahren noch ein wenig dran arbeiten, aber ansonsten gibt es nichts zu meckern.
Vor allem die Power und der Druck, aber auch die Melodien und hymnischen Parts machen ?Above The City? so gut. Ich bin sicher, dieses Album ist nur der Anfang einer großen Karriere im Punkbereich, denn Smoke Or Fire bringen alles mit was man braucht. Klasse!
8,5 von 10
SNUFF - Six Of One, Half A Dozen Of The Other 1986-2002
15. Jun 2005 | von RobertSeit 1986 sind Snuff nun schon unterwegs und da war es langsam mal Zeit, dass die Engländer ein Best Off Album herausbringen. Dieses ist nun auf dem Markt und trägt den schönen Namen ?Six Of One, Half Dozen Of The Other 1986-2002? und kommt in Form einer schicken Doppel CD auf den Markt.
CD1 beinhaltet die 25 besten Songs aus 16 Jahren Bandgeschichte und wartet mit solchen Klassikern der Punkgeschichte, wie ?Too Late?, ?Win Some, Loose Some?, ?Keep The Beat?, ?Nick Northern? und ?What ever Happened To The Likely Lads? usw. auf. Auf CD2 befinden sich dann noch mal 25 Songs, Cover, Raritäten, B-Seiten, Songs von Compilations oder Split EPs und Singles. Das ganze versteh ich dann eher als nette Beigabe, denn das eigentliche Schmankerl ist die CD1, die Best Off CD mit allen Hits einer tollen Band und einer unglaublichen Bandgeschichte.
Eigentlich bin ich gar kein so großer Fan von Best Off Album, doch diese außergewöhnliche Zusammenstellung von Snuff Hits, die man kennt oder schon mal gehört hat oder auch eben nicht, macht dieses Album so einzigartig und somit zu einem starken Best Off Album. ?Six Of One, Half Dozen OF The Other 1986-2002? ist die Geschichte einer großen Band, nicht mehr und nicht weniger!
Strung Out - Exile the Oblivion
15. Jun 2005 | von RobertSchon ein paar Tage ist es her, dass Strung Out sich zurückmeldeten, mit ihrem neuesten Werk, ?Exile In Oblivion?. Und vielleicht gelingt es Strung Out ja endlich mit diesem Album die längst fällige Aufmerksamkeit zu bekommen, die die Band schon längst verdient hat. Denn ?Exile In Oblivion? ist ein verdammt starkes, ein verdammt gutes Album geworden, welches besonders durch die Abwechslung zwischen harten und melodischen Songs, die alle einen ziemlich hymnischen Touch besitzen, besticht.
Waren die letzten Strung Out Outputs immer schon gut, kann ?Exile In Oblivion? die vergangenen Alben dank der extremen Vielseitigkeit dieser CD noch toppen. Denn die Mischung aus Punkrock, melodischem Hardcore und Old School Heavy Metal, für die Strung Out stehen, hat noch ein paar Punkte hinzugewonnen, z.B. Melancholie und ein ungeheures Gespür für die richtige Mischung, das richtige Quentchen an der richtigen Stelle. So schaffen es Strung Out Härte und Melodie zu verbinden und so die Abwechslung zu erzeugen, die dieses Album ausmacht und die sich in Songs, wie ?Her Name In Blood? und ?Swan Dive? wiederspiegelt.
Der Vorgänger ?American Paradox? hat den Anfang gemacht und ?Exile In Oblivion? führt diesen Weg so konsequent fort, dass es bis dato das wohl beste Strung Out Album geworden ist. Stark, energisch, melodisch und melancholisch, dafür stehen Strung Out mit diesem Album, und dadurch wird es so unglaublich gut!
9,5 von 10
Sick Of It All - Outtakes For The Outcast
15. Jun 2005 | von RobertÜber Sick Of It All muss man glaube ich nicht mehr viel erzählen. Aber über ihren letzten Output, da müssen wir noch einiges zu sagen. Die Rede ist von ?Outtakes For The Outcast?. Aber dieses Album ist kein richtiges Studioalbum, sondern viel mehr eine Compilation mit Raritäten, Coversongs und B-Seiten, dient also dazu, diese schwer zugängigen Songs einmal alle auf einem Album zu haben.
Eigentlich mag ich diese Art der Alben gar nicht, aber irgendwie ist es mit ?Outtakes for The Outcast? anders. Denn die 15 Songs, die Sick Of It All hier aufwarten, sind alle sehr gut hörbar und wissen zu gefallen. Knallige Songs folgen auf solche die Ohrwurmcharakter besitzen, Old School Hardcore wird herausgepowert und auch mal mit nettem Punkrock gekreuzt, raue Songs wechseln sich mit netten ab, mal schreiend mal mehr singend kommt Sänger Lou Koller daher. Abwechslung ist also auf diesem Album groß geschrieben und vielleicht auch aus diesem Grund, ist ?Outtakes For The Outtakes? eine gute Raritäten Compilation, die viel besser ist, als von vielen anderen Bands.
Eröffnet wird das Ganze mit ?I Belive? vom ?Fat Music V? Sampler. Des weiteren folgen zwei Sham 69 Cover Songs, wie Borstal Breakout?, B-Seiten wie ?Straight Ahead? und ?Stood For Nothing?, sowie das Misfits Cover ?All Hell Breaks To Loose? und viele mehr.
Die Auswahl ist sehr gut, die Songs sind auf den Punkt genau gespielt und kommen sehr straight daher. ?Outtakes For The Outcast? macht beim Hören einfach Spaß und kann sich so durchaus sehen und hören lassen. Gut, sehr gut!
8 von 10
Born From Pain - In Love With The End
15. Jun 2005 | von RobertEine der ersten Bands, die Hardcore mit Metal kreuzten waren sicherlich Born From Pain, die sich nun mit ?In Love With The End?, ihrem fünften Studioalbum und dem ersten auf Metal Blade (nach vier Alben auf GSR) zurückmelden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Metalcore Bands besticht Born From Pain besonders durch Härte, Groove und schwere, sehr schwere Gitarren. Midtempo ist angesagt bei den Holländern, wodurch man sich zusätzlich von vielen anderen Bands absetzt. Orientiert hat man sich dabei eher an Bands wie Slayer oder Machine Head, als an herkömmlichen Hardcorealben. Brachial bringen es Born From Pain auf den Punkt und schaffen es sogar mit einem Anflug von Sing-A-Long in ?The New Hate? und mit unglaublich viel Melodie in ?Raging Heart? so etwas wie Abwechslung zu erzeugen, wodurch das Album gleich viel an Kraft und Wirkung gewinnt. Bei Born From Pain bleibt die Marschroute aber klar nach vorne ausgereichtet, und die heißt brachial, brachialer, Metal, Born From Pain. Und genauso bestechen sie und heben sich on der oft nur durchschnittlichen Masse ab. Gutes Teil!
7 von 10
Go Faster Nuns - Under Neon Light
15. Jun 2005 | von RobertNach ein paar Jahren melden sich auch die Go Faster Nuns zurück. Mit ?Under Neon Lights? liegt nun der Nachfolger von ?Teenage Love Beats? vor. Und von vornherein bleibt eins festzuhalten, der Nachfolger kann leider das hohe Niveau von ?Teenage Love Beats? nicht halten. Die verrückten Bamberger, die besonders live eindrucksvoll zu überzeugen wissen, bieten auch auf ?Under Neon Lights? wieder eine wilde Mischung aus Beat, Streetpunk und Rock`N Roll. Doch im Gegensatz zum Vorgänger ist mir ?Under Neon Lights? manchmal einfach zu schrill. Besonders der Gesang hat teilweise einen nervigen Unterton, der mich nicht überzeugen kann. Grundsätzlich ist das Album ganz gut geworden, aber nicht dafür geeignet hohe Standards zu toppen und genau das ist nun mal ?Teennage Love Beats?. Das neue Album ist einfach gewöhnlicher, wirkt aber auch irgendwie einfacher gestrickt, wodurch man sich zusätzlich ?Under Neon Light? leicht und schnell überhören kann. Dennoch gibt es mit ?Little Dancer? und ?One The Radio? auch sehr gute Songs auf dieser CD, aber der Gesamteindruck kann einfach dem guten Vorgänger nie das Wasser reichen. Schade, aber dann muss man halt wieder live auf die Nonnen zurückgreifen.
5 von 10
One Fine Day - Faster Than The World
14. Jun 2005 | von Jakob?Schneller als der Weltschmerz ? Popping Emo Rock aus dem hohen Norden? als ich diese Überschrift über dem Infoblatt von ONE FINE DAY gelesen habe hätte ich die CD ja am liebsten ohne Porto wieder zurückgeschickt oder direkt verbrannt, aber aus irgendeinem Grund habe ich das durch die Überschrift stark vorbelastete Stück Plastik dann doch in meinen Player gelegt und siehe da: Ist ja gar nicht so schlecht.
Die Mischung aus Pop Punk und Emo ist ja momentan schon so ausgelutscht wie das Wasser-Eis eines zuckersüchtigen kleinen Jungen nach 30 Sekunden in der prallen Sommersonne. Aber irgendwie gefällt mir ?faster than the world? (Rockhit Records) dann doch ganz gut. Die Produktion ist dick, die Songs sind schön arrangiert und perfekt gespielt, einzig der Gesang hätte an der ein oder anderen Stelle noch verbessert werden können.
Die Song sind auf jeden Fall echt gut und wissen, irgendwo zwischen FIRE IN THE ATTIC und NEW FOUND GLORY angesiedelt, zu überzeugen. Die Eigenständigkeit bleibt hier allerdings vollends auf der Strecke, man meint jedes Lick, jeden Chorus und auch sonst alles schon mal gehört zu haben. Schade, denn dieses Manko ist so groß, dass ONE FINE DAY mit ihrer Debüt CD wohl kaum noch Teenie-Kids hinterm Ofen hervorlocken können. Vielleicht sollte man mit dem durchaus vorhandenen Potential mal etwas innovativer umgehen und sich nicht den (sowieso schon längst vergangenen) Trends anbiedern. Talent ist auf jeden Fall vorhanden.
Bridge Nine Records - Hardcore 2004 (Sampler)
14. Jun 2005 | von JakobMhh…jetzt habe ich hier einen Bridge Nine Records Sampler vor mir liegen und frage mich was ich dazu schreiben soll. Ein Presse Info liegt nicht bei und so weiß ich nicht mal ob es das die CD im Pappschuber überhaupt im regulären Handel gibt. Na ja, wie auch immer.
Wer Bridge Nine kennt wird die meisten vertretenen Bands wohl auch kennen und wissen womit er es zu tun hat.
Den Anfang machen die Old School Straight Edge Könige von CHAMPION mit zwei Songs ihres aktuellen Albums ?Promises Kept?, zum einen gibt es den Titelsong und dann noch das feine ?The Truth?. Wie gehabt großartige Songs mit je knappen zwei Minuten feinstem Old School Hardcore wie wir es lieben ? neben COMEBACK KID die momentan beste Band aus dem Bereich.
Darauf folgen STAND & FIGHT mit zwei schnellen Songs im selben Stil wie CHAMPION, vielleicht noch etwas brutaler und rotziger aber ist schon die selbe Richtung, geht mir aber nicht ganz so gut rein. Schöne Crew Parts hat die Band aber definitiv.
Die dann kommenden OUTBREAK spielen geilen, teils rasendschnellen Boston Style Hardcore der in Richtung PANIC geht, hier gibt?s ordentlich auf die Fresse.
ANGER REGIMENT sind auf dem Sampler mit nur einem Song vertreten und spielen New Yorkigen Hardcore der alten Revelation Schule, nicht so mein Ding, aber ganz nett. Ex-FLOORPUNCH übrigens.
Hahaha, danach kommen FOR THE WORSE, deren Sänger sich wohl erfolglos als Wrestler versucht hat und jetzt darüber singt. Durchgeknallter Old School Boston Hardcore im Stil von SS DECONTROL. Kaum länger als eine Minute und ein absoluter Hit.
THE DISTANCE legen mit etwa der selben Länge nach und präsentieren einen echt fetten Song der mich gerade wegen des verzweifelt rausgeschrieenen Gesangs absolut begeistert. Schneller Old School in der Tradition von CARRY ON. Ich bin absolut begeistert und werde mir schnellstmöglich das aktuelle Album ?your closest enemy? zulegen. Hitalarm!!!
Die dann folgenden WRECKING CREW sagen mir a) gar nichts und b) absolut nicht zu. Der Song stammt wohl von der Diskographie der Band und bietet eher langsamen Hardcore der mich an irgendeine alte Band erinnert, die mir aber grad absolut nicht einfallen will … egal, ist eh nicht so der Knaller.
Als letzter Song ist ein A POOR EXCUSE Track drauf. Die Ex-Band des FOR THE WORSE (Wrestling) Sängers übrigens. Klingt ähnlich aber zusätzlich mit ziemlich geilen Gitarren. Gefällt mir gut und knallt ganz ordentlich. Hohes Tempo ist auch hier angesagt!!
Was dann folgt verstehe ich nicht so ganz, erst mal passiert ne Weile nix und dann kommt irgendein Hip Hop Song. Gebe zu Protokoll: Witz nicht verstanden und deshalb auch nicht drüber gelacht.
Ansonsten ist ?Hardcore 2004? eine Super Compilation die mit einigen geilen Songs aufwartet. Absolute Empfehlung von mir sind CHAMPION und THE DISTANCE.
Days In Grief - Behind The Curtain Of A Modern Tomorrow
14. Jun 2005 | von JakobNach dem 2004 erschienen Debüt-Album ?Portrait of Beauty? haben sich die vier Kölner von DAYS IN GRIEF bekanntlich ordentlich den Arsch abgetourt, unter anderem als Support für OFFSPRING(!) und auf der Schwarzer Krauser Nachtzeche Tour. Dazwischen hat die Band scheinbar immer noch genug Zeit gehabt um Songs für ein neues Album zu schreiben und diese dann aufzunehmen.
Eben jenes Album, namens ?behind the curtain of a modern tomorrow?, erscheint nun dieser Tage, wie schon der Vorgänger auf Eat the Beat Records, und weiß mit alten Stärken zu glänzen. Schon der erste Track beginnt mit abgestoppten Gitarrenriffs und Double-Bass Drumming worüber ein Schrei des Sängers folgt und die allgegenwärtige Thrice-Lead-Gitarre einsetzt. Die weiteren Songs folgen in etwa dem selben Schema und unterscheiden sich nur marginal. Alles schon da gewesen, soviel ist klar, aber so gut muss man das auch erst mal machen.
Der Gesang ist im Vergleich zu früher einen Tick härter und irgendwie eigenständiger, der Sänger scheint seine Stärken zu kennen und verzichtet darauf seine Stimme allzu sehr zu verbiegen. Die komplett cleanen Gesangsparts überlässt er da lieber anderen.
Was mir an DAYS IN GRIEF schon auf der ersten Platte (wenn man das Demo nicht mitrechnet) gut gefallen hat ist das, natürlich alles andere als innovative, aber nicht desto trotz schöne, Wechselspiel aus schnellen Metal-Strophen und langsamen Refrains, wobei hier häufig die eine Gitarre eine cleane Melodie im Hintergrund spielt und die andere fette Akkorde abdrückt, was das ganze noch epischer wirken lässt.
Den Songtiteln nach zu urteilen ist das aktuelle Album eine ganze Ecke politischer als noch auf dem Debüt. Titel wie ?political correctness?, ?economy tyranny? oder ?jihad? lassen darauf schließen, dass sich die Band auch über den persönlichen Kontext hinaus ihre Gedanken macht und diese auch in die Texte einfließen lässt.
Optisch wird das Politische dann weitergeführt, die CD ist im Sowjet Stil aufgemacht, russische Schriftzeichen und ein Propellerflugzeug mit einem CCCP-Schriftzug auf der Trägfläche zieren das schöne Artwork, wobei mich das dicke schwarze ?x? auf dem Cover ein wenig an das Booklet von FROM AUTUMN TO ASHES erinnert, ich kann mich da aber natürlich auch täuschen.
Wo ich jetzt schon völlig willkürlich irgendwelche Bands erwähne kann ich da ja direkt weitermachen. Musikalisch liegen FATA und DAYS IN GRIEF gar nicht so weit auseinander, einzig der Gesang geht in eine andere Richtung, aber die Band der die Kölner definitiv am nächsten sind (ob gewollt oder nicht sei mal dahingestellt) ist THRICE. Die schon erwähnten Lead-Gitarren könnten größtenteils auch auf einer THRICE Platte sein, das Schlagzeug poltert ähnlich gut nach vorne und hält sich in den ruhigen Parts angenehm zurück und der Gesang kommt mit fast der gleichen Intensität rüber wie bei den überragenden Amerikanern.
Wenn man diese starke Ähnlichkeit aber mal ausblendet bleibt ein wirklich gelungenes Album voller starker Songs, die sich einzeln betrachtet nicht sonderlich unterscheiden im Ganzen aber ein schönes Gesamtbild geben.
DAYS IN GRIEF werden mit Sicherheit nicht der neue Heilsbringer in Sachen innovativer Hardcore sein, aber für ein mitreißendes Album mit 13 klasse Songs hat es allemal gereicht und was anderes sollte man hier auch nicht erwarten.
In Deutschland, ach was sag ich, in Europa stehen DAYS IN GRIEF damit allemal konkurrenzlos da, auch wenn der etwas fade Beigeschmack der THRICE-Kopie natürlich bleibt. Ich finde das Album trotzdem Klasse und hoffe dass die Jungs damit ordentlich Erfolg haben werden.





