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Scrap – Scrap

Shock… What’s that?!? Genau das waren meine Gedanken, als der Frontmann von SCRAP mit seinem ‚Gesang‘ einsetzte. Kurz zuvor dachte ich noch, harter und fetter Sound, gar nicht mal so übel… Aber dann diese Stimme, die macht irgendwie alles sofort wieder kaputt. Blödes Rumgegröhle, aber wirklich verdammt blödes! Stellt es euch am besten so vor, als würde man unter das Gelaber eines bestimmten Radiomoderatoren (der so manchen schon mal mit seinem Ami-Akzent genervt haben mag.. Namen sollen an dieser Stelle nicht genannt werden) harte Gitarrenriffs packen… Kann ja sein, dass sich jetzt der ein oder andere denkt „Hey, das hört sich doch vielleicht gar nicht mal so schlimm an!?!“. Nein, ich möchte euch vorwarnen, es hört sich SCHLIMM an!!
SCRAP sind eine Band aus Deutschland, die sich 1998 zusammenfand und im selben Jahr noch ihre erste 6-Track-CD mit dem Titel „Hemenex“ aufnahm. "Musikalisch irgendwo bei Black Sabbath und Pantera wurzelnd, hat die Band den Weg der "wahren Lehre" verlassen und öffnet sich neuen Strömungen innerhalb der gitarrenlastigen Gilde." Ja, gut zu wissen, aber vielleicht hätten sie doch lieber auf dem Weg bleiben sollen!?? Ihre zweite und aktuelle CD trägt den Namen „Scrap“. Tja, und „Scrap“ von SCRAP, das ist meiner Meinung nach eine Platte mit Songs ,die leider durch die nicht wirklich vorhandene Stimme des Frontmannes irgendwie peinlich rüberkommen. Die Krönung dieser insgesamt 5 Songs und zusätzliche Multimedia-Tracks umfassenden CD stellt der Bonustrack „Sad Song“ dar. Dort gibt der Frontmann nämlich nochmal sein ‚Bestes‘ und klingt dabei, als leide er unter chronischer Verstopfung. Ok, Bonustracks sollte man ja meistens nicht zu ernst nehmen, kommen dort doch des öfteren kranke Ideen und verstellte Stimmen zum Vorschein. Aber der SCRAP-Frontmann mußte sich sicherlich nicht sehr anstrengen, um bei „Sad Song“ so zu klingen wie er klingt… Abschließend bleibt mir daher leider nur zu sagen, dass mich ein reines Instrumentalalbum von SCRAP wahrscheinlich mehr begeistert hätte, da der Sound ansich, wie gesagt, wirklich nicht so schlecht ist.

Dry Kill Logic – Darker Side Of Nonsense

All denen von euch, die in letzter Zeit mal darüber nachgedacht haben, ein Nackenmuskelaufbautraining zu absolvieren, kann ich nur eins empfehlen: Besorgt euch unbedingt THE DARKER SIDE OF NONSENSE!!! Die Ende Juli bei Roadrunner Records erschienene Platte der 1995 in Westchester, New York gegründeten vierköpfigen Band DRY KILL LOGIC ist ein harter Brocken, bei dem es wirklich kracht und alle Headbanger auf ihre Kosten kommen. Anzusiedeln sind DRY KILL LOGIC im Nu-Metal-Bereich, allerdings heben sie sich deutlich von anderen dieses Genres ab, da sie ihre Arbeit wirklich beherrschen und mit einer ungeheuer explosiven Mischung aufspielen. Ihre Musik ist aggressiver und knallender und somit für die Anhänger der etwas härteren Riege(Slipknot, Sepultura, Machine Head etc.) genau das Richtige.
THE DARKER SIDE OF NONSENSE ist geprägt von aufwühlenden Metalgitarren und fettem Drumsound, hinzu kommt die Stimme des Frontmannes Cliff Rigano, der nicht nur zeigt, wie laut und lange er schreien kann, sondern gleichzeitig unter Beweis stellt, dass er auch wirklich singen kann. Insgesamt befinden sich auf dem neuen Album 12 Tracks voller Intensität und deutlich spürbarer Wut. So macht gleich der Song „Nightmare“ brutal den Anfang, und der Hörer kriegt Sätze wie „Me+U=Nightmare“ und „You worthless piece of shit“ zu hören. Songs wie „Feel the Break“ oder „Track 13“ sind da schon etwas melodischer, aber trotzdem nicht weniger aggressiv. Wenn man es schließlich geschafft hat, die ersten 11 Lieder durchzumoshen, kann man sich beim zwölften und letzten Song, welcher passenderweise den Titel „Goodnight“ trägt, ruhig in eine Ecke legen und relaxen. Aber: Nix mit pennen! Es folgt ein Bonus, und der kracht noch mal richtig.
Insgesamt ist THE DARKER SIDE OF NONSENSE wirklich zu empfehlen, da es einfach nicht viele Alben gibt, die so heavy daherkommen!

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