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Alle Artikel von Freda
Other Lives & The Magnetic North | 27.03.2012 | Frankfurt am Main
James Vincent McMorrow | 24.11.2011 | Brotfabrik, Frankfurt
Der lange goldene Herbst wehte auch einige goldene Stimmen in hiesige Konzerthallen. Uns kam die besondere Ehre zuteil, in den vergangenen Wochen die erste kleine Deutschland-Tour von James Vincent McMorrow präsentieren zu dürfen. In diesem Rahmen konnte das irische Ausnahmetalent auch in der Frankfurter Brotfabrik von den Livequalitäten seiner einzigartigen Stimme überzeugen. Weiterlesen
Feist tourt wieder im März
Nach ihrem kurzen Gastspiel in Berlin Ende Oktober hat Leslie Feist ihre baldige Rückkehr angekündigt, um ihr neues großartiges Werk “Metals” auch dem hiesigen Publikum in voller Pracht präsentieren zu können. März 2012 mag zwar noch ewig weit weg erscheinen, doch wenn Frau Feist eine Konzertreise plant, besteht dringender Handlungsbedarf an den bekannten Vorverkaufsstellen. Für die fünf Termine im deutschsprachigen Raum kann der Zutritt seit vergangener Woche käuflich erworben werden. Weiterlesen
Cäthe – Ich muss gar nichts
Die Ansage einer jungen, selbstbewussten Frau könnte nicht deutlicher sein. Mit “Ich muss gar nichts” knallt uns Cäthe nicht nur ihr lange ersehntes Debutalbum vor den Latz, sondern stellt auch gleich klar, wie die Häsin läuft, wenn sie denn will. Wankelmütig hakenschlagend, nicht immer nur laut tösend, sondern auch mal ganz still und zerbrechlich lässt die Sängerin endlich die breite Öffentlichkeit an ihrem Können teilhaben.
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Neues Album von The Antlers im Stream
Mit dem eindringlichen, so beklemmenden wie hypnotischen Sterbebegleitungs-Album “Hospice” zogen The Antlers 2009 so manch gestandenen Indierocker in ihren Bann. Nach langer Zeit im Studio und ersten Hörproben gab das Dreigespann aus Brooklyn letzte Nacht den Nachfolger “Burst Apart” zum Stream in der Reihe First Listen des Netzwerks nichtkommerzieller amerikanischer Radiosender NPR frei. Die zehn Titel auf “Burst Apart” kommen ohne übergreifendes Konzept aus, warten dafür aber mit vielfältigeren und nicht nur traurigen Klängen auf, die in ihrer Gesamtheit offiziell am 10. Mai 2011 als viertes Studioalbum der Band erscheinen.
Neues von Herman Dune
Mit dem Ausstieg von André Herman Düne gingen 2006 auch die ü-Pünktchen im Bandnamen, die ob ihrer französischen Herkunft ohnehin überflüssig waren. Während André solo als Stanley Brinks unheimlich produktiv Scheibe um Scheibe veröffentlicht, präsentiert sein Bruder David-Ivar “Yaya” zusammen mit “Cosmic” Néman nach drei Jahren mit dem Song “Tell Me Something I Don’t Know“ einen Vorgeschmack auf das elfte Album der lofidelen Anti-Folk-Indiepop-Band. “Strange Moosic” soll deutlich nach seinem Aufnahmeort Portland, Oregon klingen und am 27. Mai bei City Slang erscheinen. Weiterlesen
Tu Fawning auf Touren
Vor wenigen Woche erschien im Hause CitySlang mit “Hearts on Hold” von Tu Fawning ein Album, das mit seinen eigenwilligen Klängen nur schwer in Worte und Schubladen zu fassen war. Weiterlesen
Kurzfristiges von Radiohead
“No Surprises“? Aber nicht doch. Radiohead waren anderen Bands ja immer schon irgendwie einen Schritt vorraus und wussten ihre Fans zu überraschen. Oder haben zumindest gewiefte Marketing-Berater an ihrer Seite. Gestern ließ die Band aus Oxford verkünden, ihr achtes Studioalbum “The King Of Limbs” bereits am 19. Februar digital zu veröffentlichen. Auch Vorbestellungen für die im Mai erscheinende physikalische, ‘Newspaper Album’ genannte Version, die aus einer CD, zwei Vinyls, jede Menge Artwork und Download-Code besteht, können schon auf radioheadthekingoflimbs.com aufgegeben werden. Weiterlesen
Collapse Under The Empire unterstützen Sharkproject
Kaum eine bedrohte Tierart hat so eine schlechte Lobby wie der gemeinhin als Menschenfresser dargestellte Hai. Die Knorpelfische sind nicht nur durch gezielte Jagd oder als Beifang in Schleppnetzen gefährdet, sondern auch Opfer besonders grausamer Fangmethoden. Die harte Realität des sogenannten Finning, bei dem Fischer den lebenden Haien die Flossen abschneiden, ist in dem Video “Sharks Don’t Cry” der international operierenden Schutzorganisation Sharkproject dokumentiert. Akustisch untermalt werden die erschreckenden Bilder von dem Hamburger Postrock-Duo Collapse Under The Empire, die alle Einnahmen aus dem Download des Soundtrack-Titels “The Silent Death” an die ehrenamtliche Organisation spendet. Weiterlesen
Neues von den Foo Fighters
Nach ihrer ausufernden Pause war zuletzt die Freude über die Zusage der Foo Fighters für ihr Auftreten beim Hurricane/Southside-Festival groß, denn diese Band hat bisher noch jeden – egal wie kaputt, dicht, nass oder unwillig – vom Zelt vor die Bühne und spätestens mit “Everlong” in einen ganz eigenen Rausch katapultiert. Nun haben Dave Grohl und Kollegen ein weiteres Konzert in Deutschland bestätigt und auf ihrer Website einen kurzen Teaser für ihr bald erscheinendes siebtes Studioalbum veröffentlicht. Weiterlesen
Wye Oak geben ein kostenloses Konzert!
Wye Oak sind hierzulande leider noch ziemlich unbekannt. Noch. Denn das Duo aus dem US-Bundesstaat Maryland konnte für sein Anfang März erscheinendes drittes Album “Civilian” das von uns mehr als geschätzte Label CitySlang gewinnen und hat dort die beste Gesellschaft und Unterstützung gefunden, seinen einzigartigen, mal verträumten, mal laut schrammelnden Indiefolk unter die musikaffinen Leute zu bringen. Am 17. Januar spielen Jenn Wasner und Andy Stack ein exklusives Konzert im Michelberger Hotel in Berlin. Für umsonst, ab 19.30 Uhr. Auf keinen Fall entgehen lassen! Weiterlesen
Telekinesis wieder unterwegs
Nach einigen Turbulenzen und dem ganz normalen Musikeralltag zwischen neuen Ideen, Aufnahmen, Richtungswechseln und der Welt, die draußen auf dich wartet, hat sich Michael Benjamin Lerner wieder für letztere entschieden und bereist nächste Woche als Telekinesis! einige deutsche Bühnen. Lerner hat sich dafür nicht nur die zwölf neuen Songs des frisch aufgenommenen “12 Desperate Straight Lines” in die Taschen gesteckt, sondern bringt auch Live-Verstärkung von Bassist Jason Narducy (Robert Pollard; Verbow) und Gitarrist Cody Votolato (Jaguar Love; The Blood Brothers) mit. Wir freuen uns! Weiterlesen
neerström & Julian Gerhard auf Tour
Oh wie schön ist Omaha! Davon können nicht nur Conor Oberst und Maria Taylor ein Lied singen. Die größte Stadt des US-Bundesstaates Nebraska diente auch als Patentante für das Künstler-Netzwerk um Gisbert zu Knyphausen und genau dort fühlen sich auch neerström und Julian Gerhard zuhause. Unter der Devise “Lebensentwürfe eines Pelikans” starteten die beiden Songwriter heute Abend in Berlin ihre kleine Herbsttour, die wir allen Kurzentschlossenen im östlichen Teil der Republik mit Hang zu melancholisch exaltiertem Akustikfolk wärmstens ans Herz legen. Weiterlesen
Interpol – Interpol
Wenn Bands, die schon über mehrere Jahre erfolgreich Kunststücke im Musikzirkus feilgeboten haben, plötzlich irgendein Album nach sich selbst betiteln, ist das Wörtchen Selbstfindung meist nicht weit. Mit ihrem vierten Album “Interpol” setzt die gleichnamige Post-Punk-Kapelle ihr in moderner Großstadt-Melancholie getränktes Werk konsequent ohne große Experimente fort, untermauert ihre Eigendefinition von Dark Wave, bringt sie aber zeitgleich auch ein wenig zum Bröckeln. Zufall oder Zeichen, dass Bassist Carlos Dengler sich hier vor seinem Ausstieg ein letztes Mal die Ehre gibt? Weiterlesen
Politisches von The Radio Dept.
Anlässlich der bevorstehenden Wahl zum Schwedischen Reichstag am kommenden Sonntag haben die Landsleute von The Radio Dept. einen neuen Song veröffentlicht, den sie bisher nur live zum Besten gaben. “The New Improved Hypocrisy” wendet sich deutlich gegen die noch amtierende Regierung, die seit vier Jahren von dem konservativen Premierminister Fredrik Reinfeldt mit dem bürgerlichen Parteienbündnis Allianz für Schweden angeführt wird. Schon 2008 widmete die Band aus Lund ihm die EP “Freddie and the Trojan Horse” und wettert nun – allerdings sehr viel weniger agitierend als man vermuten könnte – gegen Armut, Besitz, scheinheilige Integrationspolitik und Aushebelung von Demokratie. Weiterlesen
Arcade Fire – The Suburbs
Seien wir ehrlich: Arcade Fire könnten auch von langweiligem Büroalltag, stinkenden Socken oder im schlimmsten Fall auch von umgefallenen Blumenkübeln singen und es würde bittersüß melancholisch klingen. Ihren langersehnten dritten Streich widmen die Kanadier ganz den Erinnerungen an die Kindheit in gesichtslosen Vororten und zeigen, dass Vergangenheit nicht automatisch Nostalgie anhaften muss. Scheinbar gelassener und reduzierter als die Vorgänger brilliert “The Suburbs” zwischen kleinen Melodien, großen Gefühlen und Poesie zwischen den Zeilen. Weiterlesen

