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Abdullah – Graveyard Poetry

Wer mal wieder so richtig Bock auf old schooligen Stoner Rock hat, der ist mit der aktuellen CD von Abdullah „Graveyard Poetry“ bestens bedient. Wummernde Bässe, kernige Gitarren-Riffs und eine klare Stimme, die wie eine Mischung aus Ozzy Osbourne (als der noch gerade gehen konnte) und Keith Caputo klingt. Erinnert teilweise an die ganz alten Scheiben der Urväter des Doom-Metal „Black Sabbath“. Ich denke, wenn man einen Wüstenrocker (mit oder ohne Cowboyhut), einen Gruftie (Kreuz richtig oder falsch herum) und einen Hippie (mit oder ohne Joint) miteinander kreuzt, kommt sowas in der Art wie „Graveyard Poetry“ dabei heraus. Die Platte wird eigentlich nie langweilig, außer bei den Gitarrensoli, die manchmal etwas nerven, da sie doch recht einfallslos sind. So nach dem sechsten, siebten Hören wird die CD immer besser. Anspieltipps sind „Strange Benedictions“ und „Guided By Hand”. Mal fliessen die Sounds wie heisse Lava aus den Boxen, mal röhrt die Musik wie eine Harley. Garantiert nichts für Trendsurfer!

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