In den Metal-Magazinen wurden Arch Enemy schon immer hochgelobt und nach dem neuesten Langeisen ?Anthems Of Rebellion? (Century Media Records) dürften sich die Lobeshymnen weiter häufen. Der Grund dafür ist das abwechslungsreiche, ausgefeilte Songwriting, trotz aller Brutalität. Ob Power Metal-Stampfer (?Exist To Exit?), Speed-Granaten (?Despicable Heroes?) oder moderne Riffmonster (?Leader Of The Rats?) ? Arch Enemy treffen den Nerv der metallischen Fan-Schar des 21. Jahrhunderts. Obwohl der Vorgänger ?Wages Of Sin? gerade erst ein Jahr zurückliegt, hört sich ?Anthems Of Rebellion? so an, als ob hier sehr viel Zeit investiert wurde. Der aggressive Gesang der deutschen Sängerin Angela Gossow passt wie der Arsch auf den Eimer. Also weiblich ist daran gar nichts! Absolut beeindruckend! Gitarrist Michael Armott bringt es auf den Punkt: ?It´s very beautiful and it´s ugly. And it´s very fucking metal!?. Die Produktion von Soundmaster Andy Sneap (u.a. Machine Head, Nevermore, Testament) hätte besser nicht sein können. Gut möglich, dass Arch Enemy ähnlich wie In Flames der endgültige Durchbruch gelingt. Angela Gossow ziert diesen Monat das Cover des Rock Hard-Magazins ? das ist doch schon Mal keine schlechte Referenz. Nicht viele Frauen schaffen es dort hin…
