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Brandtson – dial in sounds

Lieber Leser, habe ich dir eigentlich schon erzählt, dass ich mich verliebt habe? Mal ganz abgesehen von momentanen Achterbahnfahrten in meinem Leben trifft dies auch voll und ganz auf das einfach unglaubliche Label DEEP ELM RECORDS aus den Vereinigten Staaten zu. Diese Jungs veröffentlichen einfach ein geniales Release nach dem anderen und ganz egal, ob man die jeweilige Band schon kennt oder nicht, das Label DEEP ELM spricht einfach für sich.
Die nächte Gruppe, die sich dort einreihen darf, wo früher z.B. auch JIMMY EAT WORLD standen, sind BRANDTSON mit ihrem neuen Album "dial in sounds". Laut Bandinfo das bislang beste Release der Band, wobei sich dies leider meinem Urteilsvermögen entzieht, jedenfalls reihen sich BRANDTSON mit dieser CD nahtlos in das Labelroster, welches doch sehr stark von dem dominiert wird, was man wohl schlicht und einfach "Emo" nennt, ein. Dabei fällt das ganze in diesem Fall oftmals ziemlich poppig aus, die rockigeren Sachen führen ausnahmsweise mal nicht das Feld an, was abe auch nicht weiter schlimm ist. Und auch, wenn's manchmal hart an der Grenze ist, den Stempel "romantisch" sollte "dial in sounds" nicht aufdrücken.
Mit insgesammt 10 Songs verstehen BRANDTSON (pronounced "Brant-son", not "Brand-ston") auf diesem Album mit einer ganzen Reihe von Balladen und auch dem einen oder anderem rockigerem Song zu überzeugen, wobei noch einmal besonders "Guest List hervorzuheben ist. Eine gute Produktion, ein Sänger, der sein Handwerk versteht (Myk Porter) und sehr gut aufeinander abgestimmt wirkende Instrumente setzen dem ganzen die Krone auf.

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