Mit Cosmic Ambience, einer fünfköpfigen Truppe aus Hamburg, kommen wir zu einer neuen Folge von "Wie verhunze ich mein vorhandenes Potenzial mit einer zweitklassigen Demo-CD?". Altmodischer Crossover mit unpräzisen Wave- und Indie-Einflüssen, die irgendwie nicht so recht zusammen passen wollen. Zum abgrooven ist es nicht fett genug, und das Songwriting lässt auch zu Wünschen übrig. Hinzu kommen noch Funk-Einflüsse und Space-Rock, doch wo führt das alles hin? Der Funk(e) will bei keinem der zehn Titel überspringen – die Scheibe eignet sich höchstens dazu, den eigenen Freundeskreis zu beeindrucken oder ein paar Gigs in Jugendhäusern klarzumachen. Sollte man sich vielleicht sowieso lieber live anschauen, denn auf der CD ist der Sound nicht gerade hörenswert. Was das Demo angeht: Try again, please.
www.cosmicambience.de
