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End Of Green – Last Night On Earth

Warum nach Skandinavien, Großbritanien oder Amerika schauen, wenn das Gute liegt so nahe? ?Last Night On Earth? (Silverdust Records / Soulfood) ist so ein Album, das bestätigt, dass in Deutschland nicht nur gute Autos vom Fließband gehen, sondern auch hervorragende Bands am Start sind. Die Stuttgarter End Of Green waren mir bisher noch nicht zu Ohren gekommen, obwohl hier schon Album Nummer vier vorliegt. Die Mischung aus Goth-Rock, Alternative und Metal gefällt mir sehr gut, vor allem da die Scheibe in puncto Songwriting sehr abwechslungsreich ist. Der schwermütige Opener ?Evergreen?, das wunderschöne ?Tormented Sundown?, der Geradeaus-Rocker ?Demons?, das depressiv-melancholische ?Dying In Moments?, die ultra-slowe Halbballade ?Queen Of My Dreams?, das monströse und gleichsam melodische ?Tragedy Insane?, die stark an Sentenced erinnernde Nummer ?Highway 69?, sowie die beiden Abschlußtracks ?Melancholie? und ?Emptiness/Lost Control? sind allesamt Hammersongs. Die Produktion ist amtlich, der Gesang von Michelle Hu-Burn oberamtlich und auch sonst gibt es nichts zu bemängeln. Schade nur, dass oft Bands aus der Heimat kaum beachtet werden. Hoffentlich ergeht es End Of Green nicht auch so.

Wer auf Paradise Lost, Anathema, Heavenwood, Lake Of Tears, Sisters Of Mercy oder Amorphis steht, wird sicherlich auch End Of Green mögen. ?Last Night On Earth? gehört unbedingt ins CD-Regal geschmackvoller Goth- und Waverock Fans.

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