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Extol – Synergy

Aufgefallen sind mir die Norweger von Extol erst mit ihrem dritten Album ?Synergy? (Century Media), welches Ende Mai diesen Jahres erschien, eigentlich nur aufgrund des grandiosen Cover-Artworks. Irgendwie kam mir der Künstler bekannt vor: Klar, es ist Hugh Syme, der auch schon für Progrock-Bands wie Fates Warning und Rush arbeitete. Mindestens genauso progressiv, aber ungefähr einige tausend Spuren härter ist jedoch der Sound von Extol. Als Vorbilder nennen sie Acts wie Believer oder Cynic, die diesen Stil Ende der Achtziger/Anfang Neunziger prägten. Technisch versierten, abgefahrenen Metal mit abgedrehten Rhythmen und abartigem spielerischem Können (kein Gedudel!). Als Grundlage dient (natürlich) der typische skandinavische Sound, also melodischer Thrash, ohne jedoch die Modernität von Soilwork oder In Flames zu besitzen. Mir fällt da spontan noch die kanadische Band Into Eternity als Vergleich ein, die in etwa den selben Stil fahren. Am besten gefallen mir persönlich die ersten zwei Tracks ?Grace For Succession? und ?Paradigms? (feat. Maria Solheim), der Rest hat aber auch seine starken Momente. Besonders die clean gesungenen Passagen von Gitarrist Ole Borud stehcen hervor. ?Synergy? ist ein sehr extremes, aber dadurch auch sehr interessantes Album, das jeden Fan anspruchsvoller, komplexer Metal-Musik ansprechen sollte.
Mehr Infos unter www.undeceived.net

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