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Five Fifteen – The Man Who Sold Himself

Five Fifteen gibt es zwar schon seit über zehn Jahren, doch scheint es so, also ob sie außerhalb ihres Heimatlandes Finnald noch nicht so den Durchbruch geschafft haben. Jedenfalls habe ich vorher noch nie was ihnen gehört. Woran das liegt? Kein Ahnung, schließlich kenne ich nur ihr aktuelles Greatest-Hits-Album "The Man Who Sold Himself" (Spinefarm Records) und das bietet eine wilde Mixtur aus Retro Rock, Glam und eine Menge Spaß. Viel genauer, kann man das, was Mika Järvinen und Co. hier abliefern, kaum erklären. Der Hammond-Orgel-Einsatz erinnert teilweise an Uriah Heep, manches dann wieder eher an die Hippie-Ära. Auf jeden fall eine bunte Mischung, die das Album interessant macht, auch wenn man den roten Faden vergeblich sucht. Für Abwechslung sorgt der weibliche Gesang von Saana Koskinen, die eine frische Note mit ins Spiel bringt. Insgesamt gibt es 17 Tracks, hier wurde also nicht gekleckert, sondern geklotzt! Selbst Psychedelic-Sounds ("Believer") und eine Piano-Halbballade ("Mrs Dalloway Meets Mrs Gallagher") haben ihren Weg auf "The Man Who Sold Himself" gefunden. Man merkt den Songs an, dass sich die band selbst nicht so ernst nimmt und vor allem auf Spaß hinaus ist. Five Fifteen sind in ihrem Heimatland wahrscheinlich totaler Kult und auch hierzulande dürfte sie für ein breites Grinsen sorgen. Im Endeffekt egal, denn das Urteil steht: Die spinnen, die Finnen!
www.novision.fi/fivefifteen

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