Startseite » Mob Rules – Among The Gods

Mob Rules – Among The Gods

Nachdem mich die deutschen Bombast-Metaller Mob Rules vor einigen Monaten im Vorprogramm von Helloween überzeugen konnten, war ich gespannt, was sie auf ihrem dritten Studio-Album bieten würden. Leider hat sich der gute Eindruck, den ich live bekommen hatte, nicht ganz bestätigt. Irgendwie ist "Amoing The Gods" (SPV) nicht die erhoffte, große Nummer geworden, was in erster Linie an dem größtenteils verhaltenen Songmaterial liegt.
Los geht's mit dem relativ unspektakulären Opener "Black Rain", der nicht gerade der glücklichste Einstieg ist, da die Nummer überhaupt nicht zünden will. Mit "Hydrophobia" kommt dann endlich etwas Schwung in die Bude, ein flotter Reißer, der zwar nicht die Welt verändert, aber durchaus Daseinsberechtigung hat. "Invitation Time", "The Miracle Dancer" und "Among The Gods" zeigen sie dann eher den AOR-Touch mit viel Keyboard und Hammond Orgel-Einsätzen. "New World Symphony" ist wie der Titel bereits ausdrückt eine symphonische Nummer, die auf Gitarren verzichtet, aber eigentlich nur ein Lückenfüller ist. Und auch die restlichen Tracks sind nicht gerade umwerfend, auch wenn jeder Ton an der richtigen Stelle sitzt. Trotzdem klingt zum Beispiel der letzte Song "Arabia" einfach nur belanglos und langweilig. Schade…

www.mobrules.de

Wir freuen uns über deinen Kommentar: