Okay, es gibt viele Bands, die viele verschiedene Einflüsse in ihren Sound einbringen, aber ich kenne keine andere, die das so perfekt hinbekommt wie Moonlyght aus Kanada. Messerscharfe Gitarrenriffs, süßliche Akustikgitarren, einfühlsames Klavier, bezaubernder Frauengesang, Gothic-mäßige Düsternis, rasender Black Metal der Marke Dimmu Borgir, hymnische Wikinger-Sounds, Dream Theater-artige Progressivität, skandinavische Aggressivität und Verspieltheit à la Children Of Bodom, sphärische Keyboard-Passagen wie aus den Achtzigern, peitschende Drums, mittelalterliche Folklore, klassische Geigen, bedrohliche Stimmungen, ein Gesangsspektrum das von himmlisch gut bis teuflisch böse reicht – und das alles in jedem der sieben, größtenteils überlangen Songs. Was Moonlyght auf "Progressive Darkness" zelebrieren ist schier unglaublich! Dabei musste man hier in Deutschland auch noch zwei Jahre warten, bis das Album über veröffentlicht wurde, aber jetzt hat es endlich geklappt. So gesehen ist es kein Wunder, dass man bisher von der aus Quebec stammenden Band noch nicht viel gehört hat, aber das sollte sich hoffentlich bald ändern. Wer aufgrund der oben aufgeführten stilistischen Vielfalt, Zweifel hegt, ob das Ganze denn überhaupt noch klingt, dem sei gesagt, dass alles homogen und geschlossen klingt! Sämtliche Songs sind Mega-Highlights, Schwachstellen gibt es nicht und auch Sound, Aufmachung etc. sind vom feisnten. Jeder, der auf abwechslungsreichen, progressiven Metal steht, der wird mit diesem Album seine Freude haben, das garantiere ich!
<p> www.moonlyght.ca
