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Necronomicon – Construction Of Evil

Wie groß muss die Liebe zur Musik sein, wenn selbst regelmäßige Tiefschläge eine Band nicht davon abhalten kann, eifrig weiter zu lärmen? Rechtliche Probleme, ein Label, das pleite geht, Feuer im Probreraum, Hörsturz beim Gitarrero, den Weg versperrende musikalische Trends usw.
Für Necronomicon, die es bereits seit 20 Jahren gibt, ist das kein Problem. Wie heißt es so treffend in der Biografie der Süddeutschen: Old School Thrash never dies! Damit ist auch schon die musikalische Richtung genannt, denn was die Herren auf ihrem neuesten Streich "Construction Of Evil" fabrizieren, erinnert doch sehr stark an die Anfänge der Thrash Metal-bewegung Mitte der Achtziger. Während Slayer, Sodom, Kreator und Destruction große Erfolge feierten, leuchtete der Stern von Necronomicon nie so richtig hell. Kein Problem, die Band weiß, dass sie es drauf hat und so macht sie einfach eifrig weiter, egal ob jemand zuhört oder nicht. neben einfach gestrickten, aber wohl durchdachten Thrash-Granaten wie "Fiction" oder "Hard Pain" gibt es auch einige Überraschungen. So zum Beispiel der melodische Rocker "Fireball" und die beiden Live-Stücke am Ende der Scheibe, die mega-kultiges Flair verbreiten. Wer auf Old School Thrash Metal steht, muss hier unbedingt reinhören. Solide!

www.necronomicon-online.de

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