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Rhapsody – The Dark Secret

Bevor im September Rhapsody ihr neues Album unters Volk bringen, gibt es mit der EP "The Dark Secret" (Steamhammer/SPV) schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Und wieder einmal zelebrieren die Italiener symphonischen Speed Metal der Extra-Klasse, wobei "The Dark Secret" wirklich nur was für absolute Rhapsody-Freaks ist. Denn auch wenn von den fünf Songs nur "Sacred Power Of Raging Winds" und "Unholy Warcry" auf der vollständigen Scheibe sein werden, so empfehle ich allen anderen, doch lieber zur kürzlich erschienenen Best Of-Scheibe zu griefen oder eben bis Ende September zu warten. Die neuen Songs sind dramatischer und verspielter, wobei die Erzähl-Stimme von Schauspiel-Legende Christopher Lee wohl das I-Tüpfelchen darstellt. Der Opener Unholy Warrior" und "Thunder's Mighty Roar" sind typische Rhapsody-Nummern mit hohem Klassik-Anteil (es wurde neben zahllosen Solisten mal wieder ein komplettes Philharmonic Orchster gemietet). "Guardians Of Destiny" geht eher Richtung mittelalterliche Folklore, wird von zarten Flötenklängen und weiblichem Gesang begleitet, aber auch hier wird Dramatik groß geschrieben! "Sacred Power Of Raging Winds" ist wieder eine typische Rhapsody-Nummer, wobei die Band auch schon bessere Tracks geschrieben hat. Mit "Nonn Ho Sonno" gibt es zum Abschluß noch ein Quasi-Instrumental, das nur von einem Chor begleitet wird. Fazit: Rhapsody anno 2004 sind etwas anstrengender geworden, wobei nach den ersten grandiosen Veröffentlichungen eine Steigerung auch schwer fällt. Deswegen sind sie wohl auch einen Schritt weitergegangen und haben ihre bisherigen Elemente noch stärker ausgefeilt. Mal abwarten, was das Album bringt, "The Dark Secret" jedenfalls ist kaum die 13 Euro wert, die sie bei Amazon kostet. <p>
<a href="http://www.mightyrhapsody.com"target="_blank">Website von Rhapsody</a>

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