Mit dem re-Release von „Sheer Terrors“ möglicherweise bestem Album „love songs for the unloved“(’95) veröffentlicht JTTP eine Platte mit NYC Hardcore in seiner reinsten Form
-betrunken, laut, und rotzig. Die CD enthält außerdem, quasi als Bonus Tracks, die Titel der „old, borrowed, and blue“-EP.(’94)
Als willkommene Abwechslung zur Unmenge von Metallheads und HipHop wannabees welche sich über die Jahre hinweg als Hardcore bezeichneten, blieben „Sheer Terror“ immer ihren Wurzeln treu. Sei es nun bei den ersten Attacken der Opener, der ironischen Boshaftigkeit von „Rock Bottom On The Kitchen Floor“ bis hin zum höhnischen Schluss; Bearer’s Crew vereinte mokante Texte mit mitreißenden Riffs und kreierte einen der heftigsten Arschtritte in der Geschichte des HC. Als er gebeten wurde die CD zu beschreiben sagte Gitarrist Mark Neumann sehr zutreffend:„wütend, angepisst, hässlich“. Jeder der mit „Life of Agony“, „Sick of it all“, „Motörhead“ etwas anfangen kann sei hier aufgerufen.
Leider sind „Sheer Terror“ In der Zwischenzeit Geschichte, aber diese Platte bleibt ein NYC Hardcore Klassiker und ein „must have“ für jeden dem dieses Genre etwas bedeutet.
