Es ist mittlerweile fast 25 Jahre her, dass Paul Fenech dem soften Rockabilly Sound der damaligen Zeit überdrüssig wurde und harte Punk Gitarren in die Musik mischte. Mit einem Spleen für Horror Filme und Idole wie Michael Myers oder Charles Manson schuf man sich einen düsteren Sound, der sich auch textlich an Horror, Perversion und dem Tod im allgemeinen orientierte. Das somit neu geschaffene Sub-genre betitelten THE METEORS, die Band um Fenech, fortan als Psychobilly und setzten sich selber die Genrekrone auf. In der Zwischenzeit ist einige Zeit vergangen und das Trio, von dem nur noch Fenech als Gründungsmitglied übrig geblieben ist, blickt auf nicht weniger als 30 Alben und 4500 Konzerte auf allen erdenklichen Bühnen des Erdballs zurück. Im Jahre 2000 wurde zum Entsetzen vieler Fans das endgültige Aus von THE METEORS bekannt gegeben. Glücklicherweise hielt das "endgültige Aus" nicht lange an und bereits im letzten Jahr wurde uns mit dem Album "Psychobilly" ein weiterer Happen 50s Horror serviert. Das diesjährige Werk trägt den Namen "These Evil Things" und wird der treuen Fangemeinde weiterhin das liefern, wonach sie alljährlich lechzt: Die überaus rauen und dreckigen Vocals von Fenech, die einem die Neuigkeiten aus der Gruft präsentieren, die charakteristischen, treibenden Slap und Electric Bass-läufe und natürlich die Garage-lastigen Gitarren. Auch diesmal wird dem Hang zu Coversongs mit der ironischen Interpretation von JUDAS PRIESTs "Breaking The Law" genüge getan und zwei Instrumental-Songs befinden sich ebenfalls in der Tracklist. Man kann also nur feststellen, dass der Genrethron durch ein weiteres, routiniertes Werk der METEORS bis auf weiteres unangetastet bleibt. Von der fulminanten Bühnenshow der Combo kann man sich noch dieses Jahr überzeugen.
