Wolfenbütteler Festplatz | 12.10.2013 | Kraftwerk, Berlin

wolfMusik, Menschen, Sensationen auf dem „Wolfenbütteler Festplatz“. Ja, richtig gehört: Ein Festplatz wie in Wolfenbüttel (der Geburtsort von Jägermeister) nur eben inszeniert als Großstadt-Jahrmarkt in der Hauptstadt. Am Samstag, den 12. Oktober lud Jägermeister im Berliner Kraftwerk zum “Wolfenbütteler Festplatz” und brachte dafür eine Mischung aus Festplatzfeeling und Live-Musik mit.

Neben Gaukelei, attraktionsreiche Schießbuden, Hau-den-Lukas und Gaumenschmaus aller Art stand dabei auch jede Menge Live-Musik unterschiedlicher Genres auf dem Programm. Inmitten von massiven Betonpfeilern, Fressbuden aller Art, rostigen Kränen und einem bunten Rahmenprogramm traten die Bands auf der Bühne im Erdgeschoss auf. Zahlreiche Gäste strömten pünktlich um 19 Uhr ins Kraftwerk und stürzten sich sogleich ins Geschehen. Zwischen farbenprächtigen Bars, die als Karussell getarnt waren, Attraktionen und aufgetakelten Candy Girls tummelten sich schnell viele begeisterte Gesichter. Das Feeling von Nostalgie inmitten der Großstadt kam super an.

dsc_0020Die Kamikaze Queens eröffneten um 20.30 Uhr als erste Band das vielfältige Bühnenprogramm: Die Berliner Kombo bat neben der Mischung aus Rock- bzw. Punkabilly und Garage auch erotisch angehauchte Burlesque-Einlagen, die sicher nicht nur die männlichen Besucher begeisterten. Die Schweden von Friska Viljor brachten die zahlreich erschienen Besucher anschließend mit ihrem Indie-Rock und nordischem Charme zum Tanzen. Eng tummelten sich dann die ca. 4000 Besucher bei Bonaparte vor der Bühne: Der Mix aus partytauglichen Hits und dem teils absurden Programm begeisterte erneut das Berliner Publikum. Egal ob „Computer in Love“ oder „Too Much“: es durfte ausgiebig mitgesungen und abgefeiert werden.

 

Um 23.30 Uhr spielte die Jägermeister-Blaskapelle zum Tanz auf. Die Rede ist von einer außergewöhnlichen Band, bestehend aus über 15 Musikern & Tänzern, deren Anliegen es ist, Blasmusik partytauglich zu machen. Egal ob Fettes Brot, Nirvana oder aktuelle Chart-Hits: sobald die jungen Musiker loslegen bleibt garantiert kein Bein still stehen. Die Kapelle lotste die Besucher in den oberen, bis dahin geschlossenen Bereich des Kraftwerks. Ratlose Gesichter weit und breit, bis der große Hirsch aus der Kuckucksuhr des erstmals indoor aufgebauten Jägermeister Gasthofs röhrte. Jetzt es Zeit war für den Überraschungsact des Abends: The BossHoss spielten auf der Veranda des Gasthofs „Zum röhrenden Hirschen“ eine einmalige Show anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Flames of Fame„.

We Love Machines rundeten den einzigartigen Jahrmarkt für Erwachsene dann musikalisch ab und untermalten die Aftershowparty mit tanzbaren Beats. Ein unvergesslicher Abend in einer einmaligen Location neigte sich so dem Ende entgegen und klang in entspannter Atmosphäre aus.

 

Von Lisa Passeck


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