Selten hatte eine kanadische Band so viel Erfolg mit der skeptischen US-Hardcore- und Metallszene wie aktuell A Perfect Murder. Geformt um die Jahrtausendwende in Montreal, hat die Band nach eigener Aussage die Zeit zu ihrem zweiten Album "Unbroken" (Victory) genutzt um ihren eigenen Sound zu vervollständigen und sich den ursprünglichen Wurzen der in ihren Augen verwässerten Hardcoreszene zuzuwenden …
Herausgekommen sind ca. 30 Minuten Vollbrett bei dem ?A Perfect Murder? tief in den Archivenkisten des (klassischen) Heavy Metal und den HC-Wurzeln nach Inspiration gesucht haben. Bleibende Eindrücke scheinen dabei Bands wie Metallica, Pantera und Testament hinterlassen zu haben. Darauf der treibende Groove von Einflüssen wie ?Crowbar? und ?Down? vereint Gegensätze und gibt eine Scheibe ultradick klingenden ?metallic heavy-hitting? Hardcore, der (erfrischender Weise) ohne die fast schon obligatorische ?tech-metall-parts? auskommt. Erwähnenswert währe an dieser Stelle vermutlich noch, dass Eric Rachel (Snapcase, Hatebreed, EveryTimeIDie) das Ding abgemischt hat demzufolge ?Un-differenziert? hier ein absolutes Fremdwort ist.
Hier macht sich erfrischende Abwechslung vom Standard Knüppel-HC Tempo breit: klassische Metal-Soli und Groove Riffs beißen einem förmlich in den Arsch, sowie tun die zusätzlichen Vocals von Kollege Karl Buechner (Earth Crisis) das übrige um vollständig zu überzeugen.
?A Perfect Murder? erfinden das Rad zwar nicht neu, aber beweisen hiermit aber definitiv das guter Metalcore im Sinne der Cro Mags noch existiert. ? dick !
www.xaperfectmurderx.net
