Memorized Dreams sind außerhalb ihres Heimatlandes Norwegen noch ein unbeschriebenes Blatt, was sich mit ihrem ersten Album "Theater Of Life" (Sound Riot Records) aber ändern soll. Leider ist das Material nicht so stark, dass sich Freunde des melodischen Power Metals unbedingt diesen neuen Namen merken müssten. Irgendwie hören sich die Songs mehr nach gewollt als nach gekonnt an. Von ihren Vorbildern Helloween oder Kamelot sind Memorized Dreams jedenfalls meilenweit entfernt. Nur wenige Stellen auf dem Album können wirklich überzeugen, der große Teil klingt einfach nur durchschnittlich. Und auch der Sound ist nicht unbedingt der Hammer, da hilft es auch nix, dass mit Tommy Newton ein erfahrener Mann die Scheibe mastern durfte. Schade eigentlich, denn es scheint als ob hier einiges an Kohle reingesteckt wurde und die Band auch viel Enthusiasmus zeigt. Aber das alleine reicht heutzutage bei der großen Konkurrenz nicht aus.
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