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Incubus – Monuments and Melodies

incubus_coverEin Best Of-Album ist immer so eine Sache. Braucht man das wirklich? Wenn man die normalen Alben kauft und nicht der Über-Fan ist: Nein. Bei Incubus ist das nicht anders. Aber im Gegensatz zu normalen, langweiligen Zusammenstellungen bieten die Amerikaner auf einer zweiten CD unveröffentliche Lieder, was „Monuments and Melodies“ wieder richtig interessant macht.

Monuments and Melodies„, einen schöneren Titel könnte das Incubus Album nicht tragen. Die Band um Brandon Boyd hat in den vergangenen Jahren wirklich Songperlen erschaffen, die einem noch heute Gänsehaut und ein nostalgisches „ach damals“ entlockt. CD Nummer eins ist eine kleine Reise in die Vergangenheit, egal ob mit „Drive„, „Wish you were here„, „Stellar“ oder „Love hurts„. Eingerahmt wird die erste Scheibe von zwei neuen Nummern: „Black Heart Inertia“ und „Midnight Swim„. „Black Heart Inertia“ ist nichts überraschendes, ein stinknormales Incubus-Lied, wenn man das mal so sagen darf: Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Das selbe gilt für „Midnight Swim„. Die Songs auf CD zwei sind da schon interessanter und machen mehr Laune. Zum Beispiel „Look alive„, hier gibts richtig Geschwindigkeit und Druck.

A picture says with sight
what we can’t say with words

Der Song „Monuments and Melodies“ ist eine langsame, melancholische Ballade. Brandons Stimme war nie herzergreifender und ehrlicher wenn er singt „You make me happy, you magnify my better half„. Darauf folgt „Let’s go crazy“ – eine wahnsinnige Nummer, die wieder zeigt, wie viel Spaß Incubus machen können. Der Song blickt optimistisch auf das Leben, dazu gibt es quitschende Gitarren und einem herausragendem Schlagzeug.

incubus

Die gesamte Tracklist sieht so aus:
CD1
1. Black Heart Inertia (neu)
2. Drive
3. Megalomaniac
4. Anna-Molly
5. Love Hurts
6. Wish You Were Here
7. Warning
8. Stellar
9. Talk Shows On Mute
10. Pardon Me
11. Dig
12. Oil And Water
13. Are You In?
14. Nice To Know You
15. Midnight Swim (neu)

CD 2
1. Neither Of Us Can See (unveröffentlicht)
2. Look Alive
3. While All The Vultures Feed (unveröffentlicht)
4. Pantomime (unveröffentlicht)
5. Anything (unveröffentlicht)
6. Punch Drunk
7. Admiration
8. Martini (unveröffentlicht)
9. A Certain Shade Of Green (Acoustic) (unveröffentlicht)
10. Monuments And Melodies (unveröffentlicht)
11. Let’s Go Crazy (unveröffentlicht)

Für Fans und Sammler bietet „Monuments and Melodies“ aber noch mehr: Der CD liegt ein Code bei, mit dem man Zugang zu „The Vault“ erhält, einem geheimen Bereich auf der Incubus-Internetseite. Dort erwarten einen exklusive Songs, Videos und über 500 Fotos der Band.

Zusammenfassend kann man sagen: „Monuments and Melodies“ ist ein Must Have für alle, die noch nichts aus dem Incubus Back-Katalog im Regal stehen haben. Alle anderen müssen selbst entscheiden, ob sie die neuen Songs brauchen oder nicht, lohnenswert sind sie allemal!

Incubus – „Monuments and Melodies“ ist am 12. Juni 2009 über Sony BMG erschienen.

1 comments

  1. Marii says:

    Für mich war es wie ein schlag ins gesicht. Best of. wo ist das weiter kommen? Entwickeln? Stehen bleiben gönne ich der band nicht. Denn jedesmal schaffen sie ein fortbewegen, weiter weg als das ziel beim letzten album. Black heart inertia liess ja schon eher auf ein 0815 larifari album schliessen. Denn dass der song keinerlei überraschung bot, war beim ersten hören schon klar.
    Aber ich muss ehrlich sagen, dass es sich lohnt, der platte eine chance zu geben, erst recht „monuments und melodies“ zieht einen mit in die gefühlsbahn, in welche die band sich hinbewegen will.

    Definitiv ist es eher eine platte für liebhaber. Mutige, die ihr eine zweite dritte und auch vierte chance geben würden. Für die schnelle entzückung also nicht viel wert. Aber ist es navh all dem tohuwabohu vielleicht nicht sogar die richtung in due sie gehen wollen?

    Ich würde definitiv folgen.

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