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Owl City – Ocean Eyes

oceaneyesNachdem Adam Young in den Vereinigten Staaten mit „Ocean Eyes“ im vergangenen Jahr schon alles gerissen hat, was man nur so reißen kann, schwappt die Owl City-Welle nun auch nach Europa. Vor „Fireflies“ ist man gerade nirgends sicher, die Radiostationen des Landes machten den Song zum meistgespielten im Äther. Jetzt also das Album zum Hit?

Fireflies“ ist ja durchaus ein netter Song, der eigentlich mit seiner Leichtigkeit viel besser in den Sommer passen würde, der Sound kommt einem aber doch irgendwie bekannt vor. Vergleiche zu The Postal Service werden da ganz schnell wach. Der weiche, warme Sound und der Autotune-Effekt auf der Stimme klingen sehr bekannt, was natürlich den Radiohörern wahrscheinlich in dieser Kombination ganz neu vorkommen wird. Der Autotune-Sound zieht sich, mal mehr mal weniger deutlich, durch das gesamte Album. Irgendwie passt das alles sehr gut zum blauen, strahlenden Bild des „Ocean Eyes„-Covers: ein entspanntes Album, perfekt zum am Strand liegen, bei dem man aber auch aufpassen muss, dass es nicht zu leicht einfach an einem vorbei plätschert. Wirklich große Unterschiede kann man zwischen Liedern nämlich nicht finden. Der Synthie-Sound ist sehr dominierend, entstanden die Lieder auch in kompletter Eigenregie im Haus der Eltern. Über MySpace nahm der Hype in den USA seinen Lauf, aktuell zählt der Player auf seiner Seite über 86 000 000 Aufrufe.

owlcitySchön ist es, wenn Adam Young von Breanne Duren unterstützt wird. In „The Saltwater Room“ kommt das am Besten zur Geltung, die Stimmen der beiden harmonieren wunderbar zusammen.

Time together isn’t ever quite enough
When you and I are alone, I’ve never felt so at home
What will it take to make or break this hint of love?
We need time, only time

Die Songs auf „Ocean Eyes“ sind nicht schlecht, es wäre nur schöner, wenn sie etwas eigenständiger und innovativer wären. Um den Erfolg seines Albums muss sich Adam Young keine Sorgen machen, durch „Fireflies“ wird sich auch „Ocean Eyes“ bei uns, genauso wie in seiner Heimat, wie geschnitten Brot verkaufen. Man kann ihm nur wünschen, dass er in ein paar Jahren nicht den großen One-Hit-Wonder-Stempel aufgedrückt bekommt.


Owl City – „Ocean Eyes“ erscheint am 19. Februar 2010 über Universal.

Hier könnt Ihr selber ins gesamte Album reinhören. Die drei Deutschland-Shows in der kommenden Woche sind restlos ausverkauft, am 12. Mai wird es eine weitere Show im Kölner E-Werk geben, dafür sollte man sich aber auch schnell um Tickets bemühen!

One comment

  1. woho says:

    Owl City benutzt kein Autotune. Auf dem Album ist es zumindest nicht ein einziges mal zu hören. =)

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