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Anna Aaron 20.08.2014 Kulturarena Jena © Felix Brodowski

Anna Aaron | 20.08.14 | Kulturarena, Jena

Jena, diese wunderbar gelegene, geschichtsträchtige und junggebliebene Stadt an der Saale ist durchaus beneidenswert. Unter anderem auch für die Kulturarena, die Sommer für Sommer grandiose Veranstaltungen bietet und dabei auch solche Glanzlichter wie das Konzert von Anna Aaron hervorbringt.

Was für ein wundervolles Bild der Abschluss dieses Konzertes doch bot. Gerührt und voller Dankbarkeit kamen die vier Musiker nochmals auf die Bühne, da das Publikum davor stand und lautstark applaudierte. Man verbeugte sich vor diesem Publikum und jeder konnte spüren, wie aufrichtig ergriffen die Musiker dabei waren.

Was anfangs noch etwas verhalten und zurückhaltend begann, entwickelte sich mehr und mehr zu einem großen Feuerwerk. Besonders beeindruckend für mich war dabei die Weiterentwicklung, die die Band seit den Konzerten im April geschafft hat. Erwähnte Anna Aaron damals im Interview noch, dass ihre Lieder immer ganz klein mit ihrer Stimme und dem Klavier bei ihr daheim entstehen, und das Ziel sei, diese Klangwelten dann auch in ihrer ganzen Vielfalt umzusetzen, so wurde dies an diesem Abend in Jena perfekt umgesetzt. Schnell wurde man in diese Welt der Klänge hineingezogen. Mittelpunkt ist noch immer der Gesang und die Stimme Anna Aarons, aber die Instrumente bringen viel mehr Farbe und Formen ins Spiel.
Anna Aaron | 20.08.2014 | Kulturarena, Jena © Felix Brodowski
Und war die Band beim Konzert in Berlin noch total glücklich darüber, den Song „Girl“ zum ersten Mal live richtig gut umgesetzt zu haben, so war dieses Lied ein paar Wochen später in Jena deutlich verspielter und größer in seiner Präsenz. Woran man die schon angesprochene Weiterentwicklung deutlich erkennen konnte. Alles wirkte wirklich wie aus einem Guss und vielen Lieder hatten an Vielfalt, Klangfarben und Umfang dazugewonnen. Besonders eindrucksvoll war in dieser Hinsicht „Elijah’s Chant“, das sich wie ein Gewitter über der Kulturarena entlud. Einfach grandios und unmöglich in Worte zu fassen. Und sprachen wir im April noch darüber, dass einige Schweizer Journalisten Schwierigkeiten bei der Liveumsetzung der neuen Lieder festgestellt haben wollte und Anna Aaron daraufhin meinte, es sei besser einen schwierigen Weg zu gehen als stehenzubleiben, dann ist ihr spätestens mit diesem Konzert dieser Schritt gelungen.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an das Team der Kulturarena. Dafür, dass sie immer wieder auch eher unbekannten und nicht so massenkompatiblen Künstlern die Möglichkeit geben, auf einer großen Bühne mit guter Sound- und Lichtanlage vor einem interessierten und musikbegeisterten Publikum aufzutreten. Denn genau diese Mischung machte das Konzert zu diesem großartigen Erlebnis. Für das Publikum und die Musiker. Mit dem schon beschriebenen Abschluss voller Dankbarkeit auf allen Seiten.

Update: Hier gibt es die Bilder vom Konzert.

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