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The Dashwoods – Loony Bin

Der Norden hat viel zu bieten: die Nordsee, die Ostsee, Hamburg, Ostfriesentee, Strandkörbe, Möwen. Wenn man das nun alles zusammen in einen Pott schmeißt bekommt man vermutlich einen Shanty Chor. Wenn man jetzt noch eine Prise Britpop, tanzbare Rockklänge und eine coole Frontfrau dazu packt, dann hat man mit etwas Glück die gar nicht so nordisch klingende Band The Dashwoods.

An dieser Stelle sei gesagt, dass die fünf Nordlichter gerade ziemlich durch die Decke gehen. Sie eröffneten bereits für namenhafte Bands wie Those Dancing Days und The Pigeon Detectives. Ihr erstes Video stellten sie im Radio Bremen TV vor und im Mai kam nun endlich die erste Platte „Loony Bin“ mit der sie den Festivalsommer 2011 unsicher machen wollen.

Die EP „Loony Bin“ umfasst fünf Titel, die einen schönen fetten Stempel mit der Aufschrift Indiepop tragen.  Zu den musikalischen Einflüssen der Band gehören unter anderen The Cure, Fotos, The B-52’S und Foals. Daraus ergibt sich eine nette Mischung. Der Song mit dem größten Ohrwurmpotential des Debütwerkes ist „It’s like a drug“.  Wer bei dem Lied nicht wenigstens mit dem Kopf zum Beat nickt, hat irgendwas verpasst. Ein wenig ruhiger wird es bei „Dreaming“, was besonders durch das gekonnte Pianospiel beeindruckt.

Alles in allem werden sich Freunde von poppingen Indietunes bei The Dashwoods wie zu Hause fühlen. Das Erstlingswerk ist gelungen und wir sind gespannt was wir in Zukunft noch von den fünf Nordlichtern hören.


VÖ: „Loony Bin“ erschien im Mai als Eigenveröffentlichung.

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