Matt Pryor, der Kopf von den New Amsterdams, hat sich irgendwann gegen das übliche Musikerleben entschieden. Gegen ständiges Touren, gegen das Gefühl der Heimatlosigkeit, für seine Familie, für seine Kinder. Dabei lief es seinerzeit sehr gut mit seiner Hauptband, den Get Up Kids. Man hatte durchaus beachtliche Erfolge, bis dieses Projekt 2005 auf Eis gelegt …
Kategorie: Platten
Someone Still Loves You Boris Yeltsin – Pershing
„Petting statt Pershing“ – mit diesem Slogan gingen Mitte der 80er Jahre tausende Menschen auf die Straße. Damals ging es natürlich nicht um das neue Album der vier Springfielder von Someone Still Loves You Boris Yeltsin. Sondern um atomare Raketensprengköpfe. Zum Glück ist der kalte Krieg aber überstanden und zum Glück gibt es noch Bands, …
the notwist – the devil, you + me
Es gibt so einige Bands, die jahrelang ein neues Album vermissen lassen, ja Bands wo man sich so sehr sehnt, nach neuen Liedern, nach der nächsten Entwicklung, dass man gar nicht glauben mag, dass seit dem letzten Album geschlagene sechs Jahre vergangen sind. The Notwist sind so eine Band.
Jon Mesek – In My Head
Singer/Songwriter gibt es ja bekanntermaßen wie Sand am Meer. Wer setzt sich heutzutage schon nicht mit der Gitarre aufs Bett oder vors Klavier und entwirft ein, zwei Songideen. Dementsprechend Viele versuchen es dann auch, groß rauszukommen. Und speziell aus England stoßen die meisten Musiker auf Gehör. Doch nun versucht sich ein Jungtalent aus München am …
dEUS – Vantage Point
Wenn eine Band ihre Diskographie aus Meilensteinen des avantgardistischen Indierocks gebaut hat, würde man natürlich am liebsten sehen, wie diese immer weiter Richtung Himmel sprießt. Ändert sich die Bausubstanz, bleibt das Fundament zwar unerschüttert, doch könnte es schwierig werden, Interessenten für die oberen Stockwerke zu finden. dEUS enthüllen nach drei Jahren mit „Vantage Point“ ihre …
Plemo And Rampue – Love Hate Peace Fuck
Liebe Hass Frieden Ficken. Ein solcher Albumtitel kann ja eigentlich nur aus dem Hause von Audiolith stammen, jedem anderem würde man die Authentizität dieser Botschaft ja niemals abkaufen! Das Album „Love Hate Peace Fuck“ ist also der neue heiße Scheiß von ebendiesem Label und wurde von niemand geringerem als dem altbekannten Randale-Plemo und Cobretti Records …
Elbow – The Seldom Seen Kid
Schon bei den Vorgängern zu The Seldom Seen Kid durfte man sich fragen, ob Elbow den geneigten Hörer gerne mal etwas ärgern wollen. Ihre Musik jedenfalls ist verstörende Schönheit und Melancholie mit Ecken und Kanten. Und wer es vermeiden wollte, sich an ihnen zu stoßen, wurde von Elbow geschubst. Eine Band die Köchen gleicht, die …
Rökkurró – Það kólnar í kvöld…
Dass Island immer wieder für eine musikalische Neuentdeckung fern von den eingefahrenen Wegen der Pop-Musik gut ist, dürfte nicht erst seit heute bekannt sein. Die fünfköpfige Band Rökkurró aus Reykjavik verdeuticht dies mit ihrem bezaubernden Debütalbum „Það kólnar í kvöld…“ aber auf das Neue.
MGMT – Oracular Spectacular
Wenn man sich Bandnamen und Albumcover so anschaut, dann hat man nicht direkt das Gefühl, dass man es hier mit etwas großartig Neuem zu tun hat. Namenkürzel sind spätestens seit MSTRKRFT nichts Neues mehr und junge Männer in neonfarbenen Hosen hat man auch schon zur Genüge gesehen. Aber der Schein trügt, denn beim Reinhören in …
Beatsteaks – Kanonen auf Spatzen
Kanonen auf Spatzen. Über den Titel ließe sich schon eine Menge philosophieren. Es mag etwas überheblich klingen, wenn hier die eigene Musik als ein Kanonenfeuer propagiert wird. Es mag ein Understatement sein für die Band, die letztes Jahr noch die EinsLive-Krone als „Bester Live-Act“ eingeheimst hat, da das altbekannte Sprichwort schließlich bedeutet: Nicht übertreiben! Wie …
