Die Globusassoziierte Spiegelkugel auf dem „Earthgrooves 2„-Cover mag manchem Betrachter aufgebläht erscheinen. In Ansätzen verhält es sich auch mit der enthaltenen Musik zum hier nun fehlenden (TV-)Bild. Auf dem ambienten „Roundtrack“ bleibt visuell so mancher Betrachter im ungewollten Dunkel zurück. Schuld hat dabei nicht immer nur die mangelnde Fantasie des hörenden Individuums.
Kategorie: Platten
Francis International Airport – We Are Jealous. We Are Glass.
Wer vom Francis International Airport liest, dürfte unweigerlich und umgehend Leanne Scotts hippieske L.A.-Hymne im Ohr haben. Doch so behäbig wie dort geht es im österreichischen Hier letztlich doch nicht zu. Wenn auch „We Are Jealous. We Are Glass.“ mitunter seine gefühlten Langstrecken nimmt.
My Chemical Romance – The Black Parade Is Dead!
Nie wieder wollen sie unter ihrem Pseudonym der Black Parade auf der Bühne stehen, das haben My Chemical Romance im vergangenen Jahr einstimmig beschlossen. Als Reflexion eines relativ großen Bruchteils der Bandgeschichte wurden zwei Konzerte bildlich festgehalten.
Something Sally – Family Strangers
Nichts wird sie stoppen. So es nach Something Sally’s Albumauftakt „Garden Of Eden“ geht. Müssen sie dabei aber notwendigerweise nach einer etwas fade aufgegossenen Mischung aus Starship und den verblichenen Cultured Pearls klingen? Eigenartig fremd und distanziert bleibt indes auch der Rest des Weges im Garten der „Family Strangers„.
Port O’Brien – All We Could Do Was Sing
Klasse statt Masse: Christof Ellinghaus und seine Mannen (und Frauen) von City Slang haben in diesem Jahr bis jetzt nur Top-Alben veröffentlicht (#1, #2, #3, #4), nun folgt der fünfte Genie-Streich: Das Debüt von Port O’Brien. Dieses thematisiert in zwölf Songs die Seefahrt, die hier nicht nur als Metapher dient, sondern von den Bandmitgliedern am …
Leila – Blood Looms And Blooms
Von dem nichtssagenden Namen Leila und dem überaus kitschigen Albumcover zunächst abgeschreckt, erwartete ich beim ersten Einlegen dieser Platte nicht allzu viel. Doch sollte mein erster Eindruck aufgrund der wundervollen Klänge sofortig zunichte gemacht werden: Leilas drittes Album „Blood Looms and Blooms“ ist nicht nur stilistisch beeindruckend, sondern auch besonders vielschichtig und farbenfroh. Da passt …
Hadouken! – Music For An Accelerated Culture
Hadouken! benennen sich nicht nur nach einer kraftvollen Attacke aus einem Videospiel (Streetfighter), auch bei ihrem Debütalbum kommt es ihnen auf Ekstase und Beschleunigung an. „Music For An Accelerated Culture“ ist das Erstlingswerk des Quintetts und wurde von der Generation New-Indie-Rave bereits sehnsüchtig erwartet. Eines ist sicher: Die Hoffnungen der partygierigen Hörerschaft werden hiermit unter …
Klimt 1918 – Just In Case We’ll Never Meet Again
Mit ihrem dritten Album liefert die italienische Alternative-Rock-Formation Klimt 1918 den „Soundtrack For The Cassette Generation“. So zumindest behauptet es der Untertitel ihrer aktuellen Platte „Just In Case We’ll Never Meet Again“, die in diesen Tagen erschien. Sie ist eine Rückbesinnung auf die Gitarrenmusik der Achtziger Jahre ohne dabei vordergründig gestrig klingen zu wollen.
El*Ke – Häuser Stürzen Ein
El*Ke. Klappe, die Dritte. Ein kurzer Anriss der Geschichte: Zwischen Zoff und Streit gab es glücklicherweise immer die gemeinsame Leidenschaft zur Musik, sodass letztens Endes das neue Album „Häuser Stürzen Ein“ nicht nur aus frisch gewonnenem Zusammenhalt entstanden ist, sondern auch als bandinterner Neuanfang gesehen werden kann. Und dass die Band – deswegen und derzeit …
Spiritualized® – Songs in A&E
Jason Pierce, kreativer Kopf der Band Spiritualized®, hatte es in der letzten Zeit nicht einfach: eine lebensgefährliche Lungenentzündung machte ihm zu schaffen und er musste sogar auf die Intensivstation. Nun veröffentlicht er mit „Songs in A&E“ sein sechstes Album. 18 Songs die von Krankheit und Tod handeln, die er allerdings schon vor seinem Krankenhausaufenthalt geschrieben …
