„In The Clouds“ ist das Debütalbum von Hotel Persona. Die Namen, die dahinterstecken sind aber keine unbekannten und ein Album der drei Herren aus Spanien und England war sowieso längst überfällig. Hotel Persona besteht aus Stefan Olsdal, der sonst bei Placebo Bass spielt, sowie aus David Amen und Javier Solo. Und sie nahmen nach vielen …
Kategorie: Platten
Digitalism – Kitsuné Tabloid
Was hat man gejubelt, als Digitalism vergangenes Jahr mit ihrem Debütalbum „Idealism“ die deutsche Electronic-Szene segneten. Und was hat man nächtelang sowohl in Discos als auch in Indie-Clubs zu ihren Songs getanzt (Allein das Wort „Pogo“ lässt Beine zucken)! Nun legen Digitalism ein Jahr später also mit einer Mix-Platte nach, der ersten Compilation einer Serie …
Thoughts paint the Sky – Schlicht und Ergreifend
Das Erste Mal Thought Paint The Sky auf CD. Erster Hörtest im Auto auf der Landstraße. Die Fahrt ist entspannt, der erste Track lädt und lullt ein, ist instrumental und warm. Eine verzerrte Stimme in der Ferne und eine Akustikgitarre wollen ein zu Hause bieten. Man lehnt sich mehr und mehr zurück, lässt die Gedanken …
Low Motion Disco – Keep It Slow
„Keep It Slow“ ist das erste Album der Schweizer Produzenten der Formation Low Motion Disco. Sie veröffentlichen ihr Album auf dem Label Eskimo Records, das schon Alben von Bands wie Lindstrom und Aeroplane herausbrachte. Und der Name ist hier Strategie: Nicht nur in jedem Liedtitel wurde irgendwo das Wörtchen „Low“ versteckt, auch die Musik ist …
Alexander Hacke/Danielle De Picciotto – Ship of Fools
Reinhard Mey und Karat interpretierten das „Narrenschiff“ zu ihrer Zeit in Kurzform. Jetzt ist es an Alexander Hacke nebst Gattin Danielle de Picciotto, dem Jahrhunderte alten Werk eine angemessene musikalische Dreingabe zu verpassen. Dokumentiert auf DVD/CD in einem konzertant umschlungenen Making Of. Dem internationalen Publikum geschuldet in englischer Sprache. An fulminanter Bild- und Wortgewalt ändert …
Einstürzende Neubauten – The Jewels
Fernab vom bekannten medialen Rummel erschien Ende April eine neue Platte der Einstürzenden Neubauten. (Aus diesem Grund erscheint die Betrachtung dieses Albums wohl auch erst jetzt.) Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums „Alles wieder offen”, mit dem sich die Neubauten aus dem eingeschworenen Kreis der Supporter wieder heraus an die Öffentlichkeit wagten, …
Johanna Zeul – Album No1
Glücklich war ich nach dem Hören dieser Platte. Nicht nur aufgrund der guten Musik, beweist Johanna Zeul mit ihrem „Album No1“ doch auch, dass die Liedermacher noch nicht ausgestorben sind. Sie schafft es mit ihren dreizehn Songs dieses angestaubte Genre mit der Popmusik in Einklang zu bringen und zu erneuern.
Warren Suicide – Requiem For A Missing Link
Fucking Warren Suicide! Meine Güte! Was für eine Band! Was für ein neues Album! Umwerfend. Das hier ist nicht nur Musik, das ist im wahrsten Sinne des Wortes Kunst! Eigentlich würde ein derartiger Emotionsausbruch schon reichen, um „Requiem For A Missing Link“ auf den Punkt zu bringen. Aber damit würde man der Vielschichtigkeit der Platte …
Phantom Planet – Raise the Dead
Besser nicht nachmachen: Auf ihrem neusten Cover findet man die Herren von Phantom Planet zusammen mit ihren Instrumenten mit hunderten von Gaffatape-Streifen an der Wand festgeklebt. Vielleicht, damit sie endlich mal bei der Sache bleiben, liegen doch vier Jahre zwischen Album Nummer drei und Nummer vier. Aber jetzt ist es vollbracht: „Raise the Dead“ steht …
Jason Mraz – We Sing. We Dance. We Steal Things.
An ihm kommt zur Zeit kaum einer vorbei. In den Staaten schon längst bekannt, ist Jason Mraz hier ein Newcomer. Die erste Single „I’m Yours“ bietet bereits einen kleinen Einblick in sein neues Album We Sing. We Dance. We Steal Things., das mit einer bestechenden Mischung aus Pop, Folk, Rap und Reggae aufwartet.
