Es lässt sich nicht leugnen. Die Stimme von Nathan Willett – und somit die der Cold War Kids – ist, nun ja, ein wenig markant. In den Ohren des ein oder anderen vielleicht auch etwas anstrengend. Diese Erkenntnis stellt zwar keine Neuerung dar – immerhin erfreute sich das etwa einjährige Debütalbum der Kalifornier bereits großer …
Kategorie: Platten
Underground Railroad – Sticks and Stones
Da behaupte noch einer, Männer seien nicht Multitasking-fähig: Raphael Mura ist gleichzeitig Schlagzeuger, Sänger und ab und zu bedient er währenddessen noch die Synthesizer. Vielleicht sind das auch nur Auswirkungen seines ADHD-Syndroms (Hyperaktivität). Seine beiden Bandkollegen sagen zudem, dass er sogar im Schlaf weiter Schlagzeug spielt. Allein daran kann man erahnen, welche Energie hinter Underground …
The Tim – Einszweiundsechzig
Eigentlich dachte ich ja, das hier wäre anders. Das Etikett „produziert von Swen Meyer“ auf der Platte erweckte doch eine ganze Menge Hoffnung. Doch beim Reinhören in das Debütalbum „Einszweiundsechzig“ des Neulings The Tim fühlt man sich peinlich berührt von der Attitüde dieses jungen Herren und seiner Hintermänner und muss spätestens beim genaueren Achten auf …
Spillsbury – Auf Zum Atem
Es ist mal wieder passiert. Dass man hüpfen könnte vor Freude darüber, dass alte LADO – Geister wieder zu zucken beginnen. Das sind dann diese Momente, wo einem aus Versehen nochmal der Begriff Hamburger Schule über die Lippen rutscht und man die Neunziger im Kopfkino erneut abspielen lässt. So geschehen bei der Nachricht, dass Spillsbury …
Tomte – Heureka
„Die Leute lieben scheitern und ich scheitere so sehr“ jault Thees Uhlmann dem Hörer entgegen. Und es geht nicht anders, es ist wieder da, das altbekannte Tomte-Gefühl, das man schätzen und lieben gelernt hat, auf der letzten Platte ein wenig vermisste und nun wieder umso intensiver spüren darf. „Heureka“ heißt das fünfte Werk der Jungs …
Das Blaue vom Himmel – Höhenflüge und Abstürze
Eigentlich gibt es Das Blaue vom Himmel in dieser Formation überhaupt nicht mehr. Die fünf Songs der Höhenflüge und Abstürze-EP hat Benedikt Plass noch zusammen mit Gunter Weigand am Keyboard und seinem Bruder Emanuel Plass am Schlagzeug aufgenommen. Nach etwa 40 bundesweiten Auftritten allerdings trennte sich die Band, seitdem ist Das Blaue vom Himmel quasi …
Falk & Die Wiese – Pigeon and Moron
Noch mehr Neuigkeiten von der Singer/Songwriter-Front. Aus Berlin stammend und selbst live nur mit minimaler Besetzung (Gitarre, Orgel, Schlagzeug) unterwegs, lassen Falk & Die Wiese von sich hören. Das erste Album, „Pigeon and Moron“, ist zwar schon ein Jahr alt, dennoch aber empfehlens- wie hörenswert. Und da bald eine zweite Platte erscheinen soll und eine …
pelle carlberg – the lilac time
Kein einziges (relevantes) Suchergebnis für Pelle Carlberg auf mainstage.de, und auch keins für Edson. Das ist mir – nun da ich an der Rezi zu Soloalbum Nummer drei schreibe – natürlich erstmal peinlich. Muss ich wohl mir anlasten.
Travis – Ode to J. Smith
Die ewig braven Jungs von Travis haben mal wieder versprochen den Rock in ihre sonst so melancholiebeladene Folk-Pop-Welt einkehren zu lassen. Das die perfekten Schwiegersohnabziehbilder diesmal ernst machen würden, konnte kaum jemand ahnen. Aber Moment! Hat Herr Healy seiner Kehle da gerade wirklich einen Schrei entlockt und kreischen da wirklich gerade Gitarren auf? Auf Ode …
Hot Club De Paris – Live At Dead Lake
Der Name des zweiten Albums von „Hot Club De Paris“ führt in die Irre. Denn es ist keinesfalls ein Live-Album, sondern soll lediglich eine Anspielung auf die Verschmutzung des an Chicago grenzenden Lake Michigans sein. Doch hätte es mich nicht wirklich gewundert, hätte das Album „Live At Dead Lake“ „The Big Mac Tales“ geheißen. Denn …
