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Tag Übersicht: Interpol
Interpol | 10.03.2011 | Haus Auensee, Leipzig
I like Trains – He who saw the Deep
Die unaufgeregteste Platte des Jahres. Veredelt von einer Stimme, die wie fürs Erzählen gemacht zu sein scheint. I like Trains, ehemals iLiKETRAiNS, haben mit He who saw the Deep ein starkes Album aufgenommen, auf dem kein Song heraussticht aber auch kein Song schwächelt. Elf Perlen voller dunkler Anklänge und hoffnungsvoller Botschaften. Weiterlesen
Interpol – Interpol
Wenn Bands, die schon über mehrere Jahre erfolgreich Kunststücke im Musikzirkus feilgeboten haben, plötzlich irgendein Album nach sich selbst betiteln, ist das Wörtchen Selbstfindung meist nicht weit. Mit ihrem vierten Album “Interpol” setzt die gleichnamige Post-Punk-Kapelle ihr in moderner Großstadt-Melancholie getränktes Werk konsequent ohne große Experimente fort, untermauert ihre Eigendefinition von Dark Wave, bringt sie aber zeitgleich auch ein wenig zum Bröckeln. Zufall oder Zeichen, dass Bassist Carlos Dengler sich hier vor seinem Ausstieg ein letztes Mal die Ehre gibt? Weiterlesen
Neues von Interpol!
Seit der Veröffentlichung ihres dritten Albums “Our Love To Admire” vor knapp drei Jahren war es lange still um die Post-Punk-Institution der Nuller Jahre. Mit einer düsteren Animation und dem kostenlosen Download zu einem neuen Song kommt für Interpol-Freunde nun das Licht am Ende des Tunnels: “Lights” heißt das Stück, mit dem das Quartett um Paul Banks, der 2009 unter dem Pseudonym Julian Plenti solo debütierte, endlich das Schweigen bricht und einen Vorgeschmack auf das vierte Studioalbum bietet. Weiterlesen
Editors | 20.11.2009 | Ringlokschuppen, Bielefeld
Nichts sei aus ihnen selbst entsprungen lautete der Vorwurf. Die atmosphärische Enge, die düstere Stimme ihres Sängers und seine Intonation. All das verortete man im Kosmos anderer, vermeidlich größerer Bands. Heute, etwa fünf Jahre später, scheinen sie diesen Vorwürfen entwachsen und bringen ein drittes Album auf den Weg,dass erneut viele Kritiker auf den Plan ruft. Den Editors ist das egal, denn sie wissen, welche ureigene Energie durch ihre Stücke fließt. Weiterlesen
The Twilight Sad – Forget the Night ahead
Ein Knacken im Unterholz. Das flimmernde Licht der Straßenlaternen. Der warme Atem, den man plötzlich im Nacken spürt und die Flucht im Antlitz einer anonymen, abweisenden Großstadt, vor einem Menschen, dessen Motive man nicht kennt, wohl aber die Abgründe einer schonungslos entgleisten Zeit, in denen man in tausenden von dunklen Korridoren zu verschwinden droht. Es sind schaurig-(schöne) Geschichte wie diese, von denen die Schotten von The Twilight Sad gerne erzählen. Ein beinahe Meisterwerk. Aber nur fast… Weiterlesen
Im Gespräch mit Russell von Editors
Als Editors vor einer Woche ihre Show auf die Bühne des Kölner Palladiums brachten, gab es für das Publikum kein Halten mehr. Bevor sie aber mit einem mehr als beeindruckenden Auftritt sämtliche Gemütsbewegungen aus den Anwesenden heraus kitzelten, trafen wir ihren Bassisten zum Gespräch. Russell Leetch über die Unzufriedenheit eigener Musikvideos, Pläne für Neujahr und Emporio Armani. Weiterlesen
Mainstage Umsonstladen #X
Nach einer kurzen Sommerpause versorgen wir euch heute mit der zehnten Ausgabe des Mainstage Umsonstladens. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal amerikanische Szenegrößen und Newcomer sowie unsere skandinavischen Freunde, die mit neuestem Material aus den Studios von Oslo bis Kopenhagen vertreten sind.
Get Well Soon – Songs Against The Glaciation
Konstantin Gropper hat sich zu Weihnachten etwas ganz besonders Schönes einfallen lassen: Um das für Get Well Soon wirklich erfolgreiche Jahr gebührend zu beenden, erschien nun mit “Songs Against The Glaciation” eine Neuauflage des Debütalbums “Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon” und kommt mit sage und schreibe sieben neuen Songs daher, die den Charakter des Winters gefühlsbedingt auf den Punkt bringen. Weiterlesen
Klimt 1918 – Just In Case We’ll Never Meet Again
Mit ihrem dritten Album liefert die italienische Alternative-Rock-Formation Klimt 1918 den „Soundtrack For The Cassette Generation“. So zumindest behauptet es der Untertitel ihrer aktuellen Platte „Just In Case We’ll Never Meet Again“, die in diesen Tagen erschien. Sie ist eine Rückbesinnung auf die Gitarrenmusik der Achtziger Jahre ohne dabei vordergründig gestrig klingen zu wollen. Weiterlesen
Dúné – We are in there, you are out here
Sowas hat die Musikwelt auch lange nicht mehr erlebt:
7 Jugendliche aus der Kleinstadt Skive in Dänemark, die seit 2001 schon vor Veröffentlichung ihres ersten Albums über 200 Konzerte erfolgreich gespielt haben, sogar über ihre Landesgrenzen hinaus (Zum Beispiel traten sie im Vorprogramm von Art Brut auf). Der Wahnsinn geht sogar so weit, dass die Band eine deutsche Fanpage hat (www.dunesite.de) und sich eine nicht zu verachtende Anzahl an Klicks bei Myspace auf die Mütze schreiben darf, über 107000 . Aber dieser Wahnsinn ist begründet. Weiterlesen
Blonde Redhead als Interpol-Support
Interpol in deutschen bzw. schweizer Clubs? Das ist zweifelsfrei für viele schon Grund genug, sich in eine der üblichen Konzertstädte beider Länder zu begeben. Umso größer ist die Freude, wenn zudem eine derart grandiose Band wie Blonde Redhead die Aufgabe des Supportacts übernimmt.
An folgenden Terminen gibt es nun also die doppelte Ladung New York-Indierock: Weiterlesen
Interpol auf Tour
Gerade begeisterten die New Yorker Indie-Rocker von Interpol die Massen auf dem Southside/Hurricane Festival, nun legen sie mit “Our Love To Admire” ihr lang erwartetes drittes Studioalbum vor.
Düster, leidend, tiefgehend, so kennen wir sie. Lieder wie “Pioneer To The Falls”, deren Melodien einem noch lange durch den Kopf spuken, auch dann, wenn der letzte Schluck Rotwein schon längst ausgetrunken ist. Weiterlesen
